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2022



Sonnabend, 14. Mai 2022

Bernau - Oder - Bernau:

Eine wunderbare RTF durch üppiges Grün


 

Das passte: Am 14. Mai hat der ESV Lok Schöneweide die 14. Auflage seiner Oder-RTF durchgeführt. Alles war perfekt organisiert, die Sonne lachte und die Strecke war einfach nur der Hammer. Von Bernau aus führte sie durch den Barnim und das Oderbruch. Einer der ersten Höhepunkte war zweifelsohne die Fahrt vorbei an den beiden gewaltigen Schiffshebewerken bei Niederfinow. Anschließend ging es durch eine überaus abwechslungsreiche und üppig grüne Landschaft bis hin zu Oder. Nach einigen Kilometern auf dem Deich kehrten wir dem Grenzstrom wieder den Rücken, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Ab hier fühlte es sich nun um einiges härter an, da uns ein stark auffrischender Wind entgegenblies. Zudem wurde es auch etwas hügeliger und somit anspruchsvoller. Nachdem am Kontrollpunkt bei Gersdorf noch einmal letzte Frische getankt werden konnte, war dann das Ziel in Bernau auch nicht mehr allzu weit.

Alles in allem hat der ESV Lok Berlin-Schöneweide wieder einmal eine ganz wunderbare RTF organisiert, die bei den schätzungsweise 200 Pedaleuren entsprechend guten Anklang fand. Mit Urban Uhlenhut und Andreas Schmidt waren im Peloton auch zwei Trikotträger des BSV AdW vertreten, die die Veranstaltung voll ausgekostet haben und sich für die Langstrecken (150 bzw. 120 km) entschieden haben.

Bleibt zum Schluss der Dank an das ganze Organisationsteam des Veranstalters. Von der Nummernausgabe bis hin zu den Verpflegungsstellen haben sich hier alle mächtig ins Zeug gelegt, um der Radsportfamilie allerbeste Voraussetzungen zu bieten.

Und wer die RTF noch einmal visuell nachvollziehen will, findet über folgenden Link einen ganzen Haufen Bilder:


Dienstag, 10. Mai 2022

Der RTF-Tipp fürs Wochenende:

Bernau - Oder - Bernau

 

 

Nach coronabedingter Zwangspause wird der ESV Lok Berlin-Schöneweide e.V. am kommenden Sonnabend wieder seine allseits beliebte RTF anbieten. Sie führt von Bernau, bis zur polnischen Odergrenze und wieder zurück. Dabei fährt man sowohl unter dem neuen als auch unter dem alten Schiffshebewerk bei Niederfinow hindurch. Zudem führt die Strecke 12 Km auf dem Oderdeich entlang. Der wahre Höhepunkt ist schließlich die Fahrt auf den Bad Freienwalder Berg, der höchsten Erhebung in dieser Gegend.

Insgesamt stehen vier Streckenlängen zur Auswahl (59, 79, 118 und 151 km), sodass definitiv für jede/n etwas dabei sein dürfte. Los geht es um 10 Uhr am Sportforum in Bernau bei Berlin, An der Tränke 30. Alle weiteren Details sind auf folgender Internetseite abrufbar:

Im Sinne des gemeinschaftlichen Radsports und zur Aufrechterhaltung der RTF wünscht sich der Veranstalter eine rege Beteiligung. Also: Zögert nicht und schwingt Euch aufs Rad…


Sonnabend, 7. Mai 2022  

Quer durch Berlin:

Gedenkfahrt für Christian Jäger

 

 

Es war ein trauriger Anlass, der die Berliner Radsportfamilie heute Vormittag zusammenführte. Rund 200 Radsportler dürften es gewesen sein, die sich am Brandenburger Tor trafen. Es ist jener Ort, an dem unser Sportfreund Christian Jäger am 24. Februar 2022 in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt wurde. Hier, vor der Britischen Botschaft, wurde er von einem Auto erfasst und so schwer verletzt, dass er kurze Zeit später verstarb.

Mit einer Gedenkfahrt hat die hier versammelte Radsportgemeinde ihre Trauer bekundet und dem allseits beliebten „Jagger“ die letzte Ehre erwiesen. Vom Pariser Platz aus wurden mehrere Stationen angesteuert, zu denen er eine enge Bindung hatte. Hierzu zählten prominente Fahrradhändler, wie RadKreuz, Radsport Heinze und der BikeShop Werner Otto. Aber auch der Friedhof in Weißensee, auf dem Christian Jäger seine letzte Ruhestätte fand, war Teil der Route. Begleitet von der Motorradstaffel der Polizei rollte der Fahrradtross rund 50 km quer durch die Stadt.

Auch der BSV AdW war mit einer Delegation vertreten und hat so sein Mitgefühl gegenüber Christians Frau Claudia und seinen beiden Kindern zum Ausdruck gebracht. Eine Bildergalerie der Gedenkfahrt ist hier abrufbar:


Mittwoch, 4. Mai 2022  

Das 110. Berliner Sechstagerennen

wird erneut verschoben

 

 

Das 110. Berliner Sechstagerennen muss leider erneut verschoben werden. Die Folgen von Corona und der Krieg in der Ukraine sorgen zusammen für Planungsunsicherheit und machen eine Verschiebung alternativlos. Ein neuer Termin steht schon fest: Vom 27. – 29. Januar 2023 wird das Sechstagerennen wie gewohnt im Winter stattfinden.

Bereits erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit für die Six Day Berlin im Januar 2023 oder werden zurückerstattet. Für jedes Ticket, das nicht erstattet werden soll, spendet Six Day Berlin 10 EUR an die Ukraine-Hilfe. Weitere Informationen erhaltet ihr auf der Seite des Veranstalters:


Sonntag, 1. Mai 2022  

Der Mai ist gekommen und

der BSV AdW feiert Geburtstag

 

 

Der 1. Mai 1979 markiert den Geburtstag der Abteilung Radsport des BSV AdW. Er jährt sich damit heute zum 43. Mal.

Mit bescheidenen Mitteln, unter einfachen Bedingungen und mit nur einer Hand voll Sportler fing seinerzeit alles unter der Leitung des ersten Vorsitzenden, Alfred Neumann, an. Rasch konnte sich die Abteilung eines wachsenden Zuspruchs erfreuen und schnell wurde der BSV AdW so zu einem festen Bestandteil der Berlin-Brandenburger Radsportszene. Tüchtige Trainer und talentierte Sportler sorgten für zahlreiche nationale und internationale Meistertitel und somit für die Erfolgsgeschichte des Vereins. Die, die von diesen goldenen Zeiten berichten können, sind Karsten Wiewald, Wolfgang Schack, Guido Heinze sowie Tilo Winge. Sie alle zählen zu den Aktiven der Anfangszeit und sind dem Verein noch immer eng verbunden.

Heute zeigt sich leider ein ganz anderes Bild. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben das Vereinsleben in den letzten zwei Jahren stark beeinträchtigt und gemeinschaftliche Aktivitäten schier unmöglich gemacht. Der Trainings- und Wettkampfbetrieb war lange Zeit eingestellt, Sitzungen fanden nicht mehr statt und auch alle gemeinsamen Aktivitäten, wie etwa das alljährliche Vereinsrennen, blieben schlichtweg auf der Strecke. Zudem haben sich auch einige Vereinsmitglieder abgewendet.

Nun jedoch scheint der Bann gebrochen. Seit einigen Wochen sind die Maßnahmen soweit gelockert, dass eine gewisse Normalität einzukehren scheint. Hoffen wir, dass sich diese Aufbruchstimmung auch positiv auf das Vereinsleben auswirken wird…

In diesem Sinne: Sport frei für den Radsport im BSV AdW.


Sonntag, 24. April 2022  

Michael Frisch

triumphiert beim EZF in Straupitz

 

 

Noch vor wenigen Wochen ging für unseren Seniorenfahrer Michael Frisch gar nichts. Eine heftige Erkältung plagte ihn, sodass er notgedrungen auf einen Start beim Saisonauftakt in Märkisch-Buchholz verzichten musste. Jetzt meldete er sich beeindruckend zurück. Bei dem im Rahmen des „Spreewaldmarathons“ stattfindenden Einzelzeitfahren in Straupitz ließ Michael seinen Konkurrenten in der Seniorenklasse 4 keine Chance. Trotz des starken Windes und heftiger Böen absolvierte er die 6,5 km lange Runde in einem passablen Schnitt von 41 km/h. Ralf Beck vom SV Senftenberg war der einzige, der Michael halbwegs Paroli bieten konnte, sich aber letztlich mit elf Sekunden Rückstand geschlagen geben musste. Alle anderen Fahrer hatten mit dem Sieg nichts zu tun. Dies galt auch für Lutz Lehmann, der sehr mit dem Wind haderte und sich Platz 6 mühsam erarbeitete.

Der BSV AdW freut sich über das Comeback seines Altmeisters und wünscht ihm für den weiteren Saisonverlauf alles Gute und maximale Erfolge.


Sonnabend, 23. April 2022  

Gedenkfahrt für Christian Jäger

am Sonnabend, 7. Mai 2022

 

 

Die Nachricht vom 24. Februar 2022 hatte die Berliner Radsportfamilie schockiert. An diesem Tag ereignete sich vor der Britischen Botschaft in Berlin-Mitte ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem unser Radsportfreund Christian Jäger von einem Auto erfasst und so schwer verletzt worden ist, dass er kurze Zeit später seinen Verletzungen erlag.

Christian Jäger wurde nur 56 Jahre alt. Bereits seit seinem zehnten Lebensjahr war er mit dem Radsport aktiv verbunden. Seine ersten Erfolge konnte er beim Berliner TSC feiern, u. a. 1985 als Vizemeister der DDR-Straßenmeisterschaft auf dem Sachsenring. Nach dem Mauerfall schloss er sich dem RV Berlin 1888 an, für den er sich seit mehr als zehn Jahren als 2. Vorsitzender engagierte. Auch sportlich konnte er sich als Master noch einige Meriten verdienen, etwa 2011 als Straßen-Europameister und 2007 als Silbermedaillengewinner im Scratch bei der Bahn-WM.

Der schwere Unfall hat Christians Leben ein jähes Ende gesetzt. Die Radfahrervereinigung Berlin 1888 e.V. hält die Erinnerung an ihn wach und lädt alle zu einer Gedenkfahrt ein. Sie findet am Sonnabend, dem 7. Mai 2022 statt und beginnt um 11 Uhr am Pariser Platz (Brandenburger Tor). Auf einer Distanz von 54 km werden mit RadKreuz, Radsport Heinze und dem BikeShop Werner Otto mehrere Läden angesteuert, zu denen Christian Jäger eine enge Bindung hatte. Und auch der Friedhof in Weißensee, auf dem „Jagger“ seine letzte Ruhestätte gefunden hat, ist Teil der Route. Der genaue Streckenverlauf ist über folgenden Link abrufbar:

Der BSV AdW bittet seine Mitglieder darum, sich zahlreich an dieser Gedenkfahrt zu beteiligen. Wir wollen damit unsere gemeinsame Trauer bekunden und auch unser Mitgefühl gegenüber Christians Frau Claudia und seinen beiden Kindern zum Ausdruck bringen.


Donnerstag, 7. April 2022  

Der Tipp fürs Wochenende:

VELOBerlin – das Fahrradfestival

 

 

Nach zwei Jahren Pandemiepause öffnet das Festival des Fahrradfahrens an diesem Wochenende wieder seine Tore am historischen Flughafen Tempelhof. In einem Hangar und dem überwiegend überdachten Flugfeld präsentieren über 200 Aussteller ihre Neuheiten und Trends. Ob praktisch oder extravagant, sportlich oder für den Alltag, alle Bikes können direkt auf den großen Teststrecken und Action Parcours ausprobiert werden. Das vielfältige Rahmenprogramm mit Präsentationen und Talks, Bike-Shows und kurzen packenden Rennen wird garniert mit leckerem Street-Food aus den Berliner Kiezen. VELOBerlin – das Fahrradfestival für Alle! Das Tagesticket gibt es im Vorverkauf ab 9 EUR. Alle weiteren Infos sind auf der Internetseite des Veranstalters zu finden:


Montag, 28. März 2022  

Rad-Bundesliga 2022:

Leon Gottwald ist mit dabei

 

 

Nach zwei Jahren mit coronabedingten Einschränkungen startete die Rad-Bundesliga am gestrigen Sonntag in die neue Saison. Los ging es in Bruchsal mit dem Kraichgau-Radrennen. Dieses Straßenrennen ist ein Neuling im Kalender der Bundesligaserie und gehört laut BDR zu den anspruchsvollsten Strecken in Deutschland.

Üblicherweise ist die Rad-Bundesliga geprägt durch den Schlagabtausch der besten KT-Teams, zu denen durchaus auch das Berliner KED-Stevens Radteam Berlin gezählt werden darf. Daneben sind aber auch diesmal wieder mehr als 20 Einzelstarter mit dabei, die hier ihre Chance suchen.

Einer von ihnen ist unser Mitglied Leon Gottwald. Der 20-jährige, der erst vor ein paar Jahren vom Rudern zum Radsport wechselte, ist voller Elan und Power. In den letzten Monaten hat er unermüdlich trainiert und Rennen via Zwift absolviert. Und gerade erst hat er beim Einzelzeitfahren in Märkisch-Buchholz bewiesen, dass er mit den Spitzenfahrern durchaus mithalten kann.

Und so reiste er voller Hoffnung und Erwartungen nach Bruchsal bei Karlsruhe, um am ersten Bundesligaradrennen der neuen Saison teilzunehmen. Es war auf 148 km ausgelegt – und wie bereits gesagt, ein schweres Rennen. Und leider ereilte Leon gestern dasselbe Schicksal wie 70 anderen Fahrern auch. Er musste den Strapazen Tribut zollen und das Rennen vorzeitig beenden. Für Leon war dies eine Enttäuschung, denn er hatte sich für sein Debüt deutlich mehr ausgerechnet. Aber wie heißt es so schön: Aller Anfang ist schwer. Mitte Mai gibt es für unseren Nachwuchsfahrer dann bei der „Erzgebirgs-Rundfahrt“ die nächste Chance einer Platzierung. Allerdings dürfte auch dieses Rennen ein schweres werden. Der BSV AdW wünscht Leon dafür bereits jetzt viel Erfolg…!


Freitag, 25. März 2022  

Berliner Radsport Verband:

Zukunftsweisende Jahreshauptversammlung

 

 

Im Sommer letzten Jahres hatte sich der Berliner Radsport Verband (BRV) personell neu aufgestellt. Nach Monaten der Notverwaltung sorgte ein neu gewählter Vorstand für frischen Schwung. Das Team rund um den Präsidenten Claudiu Ciurea setzte sich mit der systematischen Aufarbeitung der Vergangenheit auseinander, sorgte aber zugleich auch für neue Impulse.

Auf der gestrigen Jahreshauptversammlung des BRV wurde zunächst über die Geschäftsjahre 2019 bis 2021 berichtet und damit ein Schlussstrich unter die Vergangenheit gesetzt. Nunmehr wird der Verband seine Kräfte bündeln können, um sich der Zukunft des Berliner Radsports zu widmen.

Das Kompetenzteam, das sich dieser Aufgaben annehmen wird, wurde gestern mit großer Mehrheit von den Delegierten der Berliner Radsportvereine gewählt. Eine der Gallionsfiguren ist dabei gewiss Robert Förstemann, der künftig die Funktion des BRV-Vizepräsidenten einnehmen wird. Sein Bekanntheitsgrad und seine professionelle Erfahrung dürften für die weitere Verbandsarbeit zweifelsohne von besonderem Stellenwert sein. Ähnliches gilt für den Geschäftsstellenleiter Andreas Müller, der im Radsport insgesamt sehr gut vernetzt ist und hohe Anerkennung genießt. Das Team des BRV setzt sich künftig u. a. aus folgenden Protagonisten zusammen:

  • Präsident: Claudiu Ciurea

  • Vizepräsident: Robert Förstemann

  • Schatzmeister: Manfred Mölders

  • Sportwart: Karsten Podlesch

  • Jugendleiter: Udo Schütz

  • Fachwart Straßenrennsport: Jörg Wittmann

  • Fachwart Bahnrennsport: Steffen Schulz

  • Fachwart Breitensport: Michael Braun

  • Pressewart: Ralph Wittmann

  • Zeugwart: Sascha Looke

Der BSV AdW dankt allen, die sich trotz der weiterhin schwierigen Lage des BRV für ein Amt zur Verfügung gestellt haben und wünscht ihnen ein glückliches Händchen. Möge der Berliner Radsport damit wieder zu neuer Stärke gelangen…


Montag, 13. März 2022  

Saisonauftakt 2022:

Freud und Leid für den BSV AdW

 

 

Zum 20. Mal hat der RSV 93 Königs Wusterhausen gestern  das „Paul-Dinter-Gedenkrennen“ durchgeführt. Als mehrfacher Friedensfahrt-Teilnehmer war Paul Dinter in Wildau eine echte Radsportikone. Und er blieb diesem Sport auch über seine aktive Zeit hinaus eng verbunden, u. a. als Mitbegründer des RSV 93 Königs Wusterhausen/Wildau sowie als Ideengeber und Organisator zahlreicher Renn- und Breitensportveranstaltungen. Ihm zu Ehren veranstaltet „sein“ Verein das jährliche Einzelzeitfahren, das in der Nähe von Märkisch-Buchholz ausgetragen wird.

Gestern war es wieder einmal so weit. Bei frühlingshaftem Wetter und strahlendem Sonnenschein folgten unzählige Aktive der Einladung zu diesem ersten Formtest der neuen Saison. Einer, der gerne dabei gewesen wäre und sicherlich gute Aussichten auf den Sieg gehabt hätte, war Michael Frisch. Für unseren rasenden Master war das Rennen jedoch bereits beendet, bevor es überhaupt begonnen hatte. Ihm machte eine schwere Erkältung zu schaffen, die einen Start leider unmöglich machte. Und so waren Lutz Lehmann und Leon Gottwald die beiden einzigen, die heute die Vereinsfarben des BSV AdW vertraten. Und beide zeigten sich gleich zum Saisonbeginn in blendender Form. So fuhr Lutz Lehmann in der Altersklasse Senioren 4 direkt aufs Podium und sicherte sich einen beachtlichen 2. Platz. Bei den Männern bewältigte Leon Gottwald die 10 km lange Schleife zwar in einer fantastischen Zeit und mit einem Schnitt von 43 km/h, doch leider zahlten sich all seine Bemühungen am Ende nicht aus. So musste er sich schließlich mit einem undankbaren 5. Platz begnügen.

Alles in allem haben unsere beiden Protagonisten ihren ersten Formtest mit Bravour bestanden. Der BSV AdW gratuliert ihnen zu diesem fulminanten Auftakt und wünscht ihnen für den weiteren Saisonverlauf alles Gute und weiterhin maximale Erfolge. Leid tut es uns um Michael, der seinen Saisonauftakt noch ein wenig verschieben muss. Wir wünschen ihm von dieser Stelle aus gute Besserung und hoffen, dass er bald Gelegenheit haben wird, sein Können wieder unter Beweis zu stellen…


Freitag, 11. März 2022 

Vereinssitzungen

jetzt wieder mit Casinobetrieb

 

 

Viele Monate lag unser Vereinscasino in einer Art Dornröschenschlaf. Im Sommer 2020 hatte der damalige Pächter die letzten Biere ausgeschenkt und anschließend die Schotten dicht gemacht. Dass sich im Zuge der Corona-Pandemie lange Zeit niemand fand, der den Laden übernehmen wollte, lag auf der Hand. Mit den zunehmenden Lockerungen ist nun aber endlich wieder Leben in das Casino „Oberer Damm“ eingekehrt. Michael und Carola heißen die beiden, die trotz der schwierigen Zeiten einen Neunanfang gewagt haben. Seit Anfang März stehen sie nunmehr hinter dem Tresen und zudem auch ihren Gästen sehr gerne zur Verfügung. So gesehen vermittelte die heutige Vereinssitzung das Gefühl eines kleinen Neustarts. Und es fühlte sich wahrlich gut an, endlich wieder gepflegte Getränke sowie einen zünftigen Imbiss zu bekommen. Der BSV AdW bedankt sich für die gute Bewirtung und hofft, dass die beiden mutigen Neustarter einen langen Atem haben werden. Wir jedenfalls wünschen dazu viel Glück...


Sonntag, 6. März 2022

„Mehrower Runde“:

Crosstour mit dem BRC Semper 1925 e.V.

 

 

Mit der „Mehrower Runde“ hat der BRC Semper sein Cross-Wochenende komplettiert. Zwar zeigte sich am wolkenverhangenen Himmel heute kaum die Sonne, aber dennoch war das Wetter für eine solche Veranstaltung hervorragend geeignet. Und so durften sich die Veranstalter über einen durchaus regen Zuspruch freuen. Mit dabei auch einige Mitglieder des BSV AdW, die diese CTF dankbar unterstützten.

Pünktlich um 10 Uhr nahmen die rund 20 Teilnehmer Fahrt auf. Von Marzahn aus führte die Route zunächst aus dem Großstadtdschungel heraus in Richtung Ahrensfelde. Von dort aus mäanderte die Strecke über Feld-, Wald- und Wiesenwege durch die Ausläufer des Barnim. Nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke hatten die Veranstalter erneut für eine kleine Stärkung in Form von Tee, Kaffee und Glühwein gesorgt. Letztgenannter fand angesichts der niedrigen Temperaturen ganz besonderen Anklang. Anschließend ging es schnurstracks weiter in Richtung Heimat, wo mit dem 114,5 m hohen Ahrensfelder Berg noch eine kleine Herausforderung auf die Teilnehmer wartete. Nach einem gemeinsamen Gipfelfoto ging es dann auch schon wieder hinab zum nahegelegenen Ausgangspunkt am Freizeitforum Marzahn.

Alles in allem war diese Tour eine schöne Veranstaltung, bei der vor allem auch die Gemeinschaft der Radsportler im Mittelpunkt stand. Und so geht der Dank an den veranstaltenden BRC Semper und hier in erster Linie an den „Leitwolf“, Edmund Kollewe, der uns zielsicher durch das Mehrower Land führte.

Wer die Runde noch einmal virtuell nachempfinden will, kann sich gerne die zahlreichen Bilder anschauen, die hier abrufbar sind:


Samstag, 5. März 2022

Hoch hinaus und querfeldein

mit dem BRC Semper 1925 e.V.

 

 

Dieses Wochenende geht es querfeldein. Der BRC Semper hat zu zwei geführten CTF-Runden eingeladen, von denen die heutige „A+K-Runde“ den Auftakt bildete. Der Name dieser Tour leitet sich übrigens aus den beiden Bergen ab, die auch gleich zu Beginn der Runde auf dem Plan standen – aber dazu gleich mehr. Die äußeren Bedingungen an diesem Morgen waren geradezu perfekt - der Himmel zeigte sich in azurblau und die Sonne strahlte. Dennoch waren die Temperaturen recht niedrig und vielleicht war das der Grund, dass nur rund ein Dutzend Hartgesottene den Weg zum Kaufpark Eiche fanden, der Start und Ziel der heutigen Runde markierte. Einer von ihnen war der Webmaster des BSV AdW, der – um es vorweg zu nehmen – seine helle Freude an dieser Rundfahrt hatte.

Pünktlich um 10 Uhr setzte sich der kleine Tross in Bewegung und steuerte sogleich das erste Ziel an, nämlich den 114 Meter hohen Ahrensfelder Berg. Oben angekommen wurde die Gruppe mit einem herrlichen Panoramablick belohnt. Nach einer kurzen Pause ging es auch schon wieder talwärts und weiter in Richtung Kienberg. Auch diese Erhebung war schnell erklommen und auf dem Gipfel wurden die Räder erst einmal kurz geparkt. Zu Fuß ging es schließlich auf den Wolkenhain, von dem aus ein imposanter Rundumblick über Berlin und Brandenburg möglich war. Damit waren die beiden namensgebenden Gipfel dieser „A+K-Runde“ genommen. Fortan führte die auf 50 km ausgelegte Runde weiter durch eine reizvolle Wald- und Wiesenlandschaft. Irgendwann tauchte am Wegesrand der Verpflegungswagen auf, der Heißgetränke an Bord hatte, die reißenden Absatz fanden. Nach kurzem Stopp ging es frisch gestärkt weiter in Richtung Ziel, das schließlich alle unversehrt und glücklich erreichten.

Für den BRC Semper war die heutige Runde eine Premiere. Und wie den Stimmen aller Teilnehmer zu entnehmen war, war sie durchaus gelungen. Wer nicht dabei war, kann die Runde über die Fotostrecke verfolgen, die über folgenden Link abrufbar ist:

Und wer Appetit bekommen hat, kann diesen bereits morgen stillen. Dann folgt die „Mehrower Runde“ des BRC Semper. Der Start dazu erfolgt um 10 Uhr am Freizeitforum Marzahn.


Mittwoch, 2. März 2022

Der Tipp fürs Wochenende:

Querfeldein mit dem BRC Semper 1925 e.V.

 

 

Es ist März und so langsam heißt es wieder, von den Crossrädern Abschied nehmen. Gelegenheit, einen Schlusspunkt zu setzen, bietet bereits am nächsten Sonntag die „Mehrower Runde. Es handelt sich dabei um eine vom BRC Semper 1925 e. V. organisierte und geführte Querfeldeintour durch die die Ausläufer des Barnim. Die rund 48 km lange Strecke ist ohne jegliche Schwierigkeiten und daher für alle geübten und ungeübten Geländefahrer problemlos zu bewältigen. Gefahren wird im gemäßigten Tempo und nach etwa der Hälfte der Strecke gibt es auch eine Verpflegungspause. Den abschließenden Höhepunkt der Runde bildet dann der Anstieg zum Ahrensfelder Berg mit seiner herrlichen Aussicht.

Wie in jedem Jahr will der BSV AdW den Berliner Traditionsverein BRC Semper 1925 e. V. gerne auch diesmal wieder unterstützen und mit einer Delegation an der Ausfahrt teilnehmen. Es würde uns freuen, wenn sich möglichst viele anschließen würden. Start ist um 10 Uhr am Freizeitforum Marzahn, Marzahner Promenade 51-55, 12679 Berlin. Alle weiteren Infos und den GPX-Track gibt es über folgenden Link:

Wem die Runde am Sonntag allein nicht ausreicht, der kann bereits tags zuvor an der „A+K-Runde“ teilnehmen, die ebenfalls vom BRC Semper ausgerichtet wird. Sie beginnt am Sonnabend um 10 Uhr am Kaufpark Eiche. Den passenden Link dazu gibt es hier:

Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die übliche Trainingsrunde des BSV AdW an diesem Sonntag nicht stattfindet.


Freitag, 4. Februar 2022

Aus Mähler wird Müller.

Geschäftsstelle des BRV neu besetzt.

 

 

Der ehemalige Radprofi Andreas Müller verstärkt den Berliner Radsport Verband (BRV). Seit Jahresbeginn ist er neuer Geschäftsstellenleiter. Er löst damit Christine Mähler ab, die diesen Job viele Jahre lang ausgeübt hat. Andreas Müller bringt Expertise in den BRV. Einerseits kann er als ehemaliger Radprofi - u. a. mit mehr als 100 Sechstagerennen - reichlich praktische Erfahrung vorweisen. Andererseits hat er als Exil-Österreicher bereits beim ÖRV viele Erfahrungen im administrativen Bereich sammeln können. In der Geschäftsstelle des BRV will er nun den Investitionsstau aus der Vergangenheit abarbeiten und Abläufe effizienter gestalten, um mehr Zeit für kreative Arbeit und Planung von Events zu haben. Und auch sportlich will sich Müller gelegentlich einbringen. Bereits im November leitete er im Velodrom einen Madison-Workshop mit 24 Nachwuchsfahrern und aktuell organisiert Müller das Nachwuchsrennen im Rahmen des 110. Berliner Sechstagerennens.

Der BSV AdW dankt Christine Mähler für die zurückliegende Arbeit und wünscht „Mü“ in seiner neuen Rolle recht viel Erfolg…!

 


Dienstag, 1. Februar 2022

BRV und Buycycle.de -

Eine neue Kooperation für „Rad-Suchende“

 

 

Bereits seit gut zwei Jahren ist es für Radsportler schwierig, ein neues Fahrrad zu finden. Lieferketten sind aufgrund der Pandemie immer wieder temporär unterbrochen, wirkliche Besserung ist erst für 2024 prognostiziert, sodass weiterhin Wünsche nach einem neuen Rad unerfüllt bleiben. Dieses Problem ist auch dem BRV bekannt, und man hat überlegt, wie man hier als Verband aktiv werden kann. Nun hat man in buycycle.de, dem Online-Marktplatz für Fahrradbegeisterte, einen Partner gefunden, der Abhilfe schaffen kann. Der BRV hat über die Vereine und deren Mitglieder gute Möglichkeiten, vor allem wenn es darum geht, Angebote für andere Radsportler zu generieren. Das Ziel der Zusammenarbeit mit buycycle.de besteht darin, wenig- oder ungenutzte Fahrräder anderen Sportlern zugänglich zu machen und so den Radsport weiter voranzubringen. Buycycle.de bietet hierfür eine sichere und einfach nutzbare online Plattform, auf der man Fahrräder anbieten und auch erwerben kann.

Wer an dem Online-Marktplatz interessiert ist, sollte sich umschauen und das Angebot in Augenschein nehmen. Der Zugang zum Portal ist rund um die Uhr über folgenden Link möglich:


Dienstag, 18. Januar 2022

Joa Weber übermittelt

Neujahrsgrüße von der anderen Seite der Erde

 

 

Dieser Tage erreichten den Verein wieder einmal ganz besondere Neujahrsgrüße, nämlich die von Joa Weber aus Brasilien. Den älteren Radsportfreunden des BSV AdW ist er zweifelsohne noch sehr gut bekannt. In den Jahren von 2008 bis 2011 war er im Verein aktiv und er hinterließ dabei große Spuren. Er sammelte seinerzeit Siege und Titel wie kaum ein anderer, vor allem in seiner Paradedisziplin, dem Einzelzeitfahren. Neben zahlreichen nationalen Titeln (Berlin, Niedersachsen, Weser-Ems, Oberbayern) landete er auch bei Europameisterschaften mehrmals auf dem Podium. Nachdem er sich 2008 die EM-Bronzemedaille sichern konnte, krönte er sich 2009 und 2010 jeweils mit dem Titel des Europameisters.

 

Im Jahr 2011 ergab sich für Joa dann eine einschneidende berufliche Veränderung. Er folgte dem Ruf der Universität Sao Paulo, wo er als angesehener Mathematiker eine Gastprofessur antrat. Inzwischen liegt dies bereits gut zehn Jahre zurück. Mittlerweile ist Joa im weit entfernten Brasilien fest integriert. Und auch wenn es dort pandemiebedingt schwierig ist, sich über Wasser zu halten, so wird er dort sicherlich weiterhin bleiben. Gedanklich aber ist er oft in seiner alten Heimat und beim Radsport, den er in Sao Paulo leider nur sehr eingeschränkt ausüben kann. Wie tief Joa mit dem Radsport und dem Verein verwurzelt ist, lässt sich im Übrigen auch daran ablesen, dass es ihm stets ein großes Anliegen war, den BSV AdW auch aus der Ferne weiterhin finanziell zu unterstützen. Er tat dies immer voller Überzeugung und trotz des vergleichsweise sehr geringen brasilianischen Einkommens. Der BSV AdW weiß diese besondere Geste überaus zu schätzen und bedankt sich bei Joa sehr dafür.

Den Mitgliedern und Freunden des BSV AdW seien auf diesem Wege die herzlichsten Grüße von Joa übermittelt. Wir wiederum senden ihm alles Gute in das 10.000 km entfernte Sao Paulo und wünschen Dir, Joa, weiterhin viel Glück und Erfolg auf all Deinen weiteren Wegen. Bleib gesund, fit und dem Radsport sowie dem BSV AdW gewogen…!


Sonntag, 2. Januar 2022

Deutsche Meisterschaften im Cyclocross:

Am Wochenende vor den Toren Berlins

 

 

Gerade hat das Jahr 2022 begonnen und schon hält es den ersten radsportlichen Höhepunkt bereit. Am nächsten Wochenende nämlich werden in Luckenwalde die Deutschen Meisterschaften im Cyclocross ausgetragen. Monatelang wurde die Veranstaltung vom RadTeam Seidel mit Akribie und viel Herzblut vorbereitet. Und wie es scheint, waren all diese Bemühungen nicht umsonst, denn trotz Pandemie kann sie unter entsprechenden Hygieneauflagen stattfinden.

Ausgetragen werden die Titelkämpfe auf einem 2,8 km langen und abwechslungsreichen Rundkurs rund um die Weinberge und die Fläming-Therme. Als Streckenberater hat sich dabei u. a. auch unser Mitglied Maximilian Möbis eingebracht, der nicht zuletzt wegen seiner beiden DM-Titel über entsprechende Expertise verfügt. Und auch beim Wettfahrausschuss wurde nichts dem Zufall überlassen. Ihm steht Anja Schulz vor, die als international anerkannte und erfahrene Cross-Kommissärin gilt. Aus sportlicher Sicht liegen für die 14 zu vergebenden DM-Titel insgesamt 378 Meldungen vor. Mit dabei auch die beiden Titelverteidiger Marcel Meisen (Elite) und Elisabeth Brandau (Frauen).

Wie es scheint, ist somit alles angerichtet. Nun sind die Zuschauer eingeladen, Augenzeugen dieses Spektakels zu werden. Teilnahmevoraussetzung für sie ist allein der „2G-Nachweis“, der an den Zugängen kontrolliert wird. Der Eintritt ist kostenfrei. Wer mit dem Auto anreist, wird gebeten, den zentralen Parkplatz am Bahnhof zu nutzen. Von dort fahren kostenfreie Shuttlebusse zum Wettkampfgelände.

Auch wenn diesmal kein Starter aus den Reihen des BSV AdW mit dabei ist, so dürfte sich der Besuch der Meisterschaftskämpfe dennoch lohnen. Lasst Euch diese Chance also nicht entgehen, zumal diese DM quasi fast vor der Haustür stattfindet. Alle weiteren Infos rund um die DM sind auf der Internetseite des Veranstalters zu finden:



2021


Mittwoch, 29. Dezember 2021

Am Ende des Jahres:

Ein Blick zurück und voraus

 

 

Die letzte Woche eines Jahres ist üblicherweise die Zeit der Rückblicke. Auch der BSV AdW will sich dieser Tradition nicht verschließen und einmal mehr über das Gewesene berichten. Mit dem Blick durch die Vereinsbrille wird einem allerdings schnell bewusst, dass 2021 ein sehr problematisches Jahr war, das den Vereinssport nahezu zum Erliegen gebracht hat. Bedingt durch die Corona-Pandemie und die staatlichen Eindämmungsmaßnahmen war bis weit in das Frühjahr kein ordnungsgemäßer Trainingsbetrieb möglich. Diese Situation wirkte sich zudem auf das Wettkampfgeschehen aus, denn Radrennen fanden so gut wie gar nicht statt. Gleiches galt für den Breitensport und die beliebten RTF-Veranstaltungen. Einige Sportler stiegen daher um auf Swift- oder eSport-Wettkämpfe. Vor allem unser U23-Fahrer, Leon Gottwald, war hier mit Feuereifer dabei und sammelte nicht nur Erfahrungen sondern auch viele gute Platzierungen. Auf die Straße ging es dann erstmals Ende Juni, als in Selchow das federführend von Steffen Schulz organisierte Einzelzeitfahren stattfinden konnte. Mehr als 200 Radsportler aus nah und fern nahmen dieses Angebot dankbar an und bewiesen, dass sie wettkampfhungrig waren.

Das Organisationsteam rund um Steffen Schulz erkannte die Zeichen der Zeit und sorgte dafür, dass an selber Stelle Mitte August die Landesmeisterschaften im Einzelzeitfahren ausgetragen werden konnten. Das i-Tüpfelchen dieser Meisterschaften war aus Sicht des BSV AdW der 2. Platz von Michael Frisch. Für ihn war dieses Rennen quasi ein Kaltstart, da es sein erstes im Jahr 2021 war. Dass unser rasender Master zwischenzeitlich nichts verlernt hatte, war u. a. daran zu erkennen, dass er die nachfolgenden Wettkämpfe in Klettwitz und Märkisch-Buchholz jeweils deutlich zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Für ihn hatte die diesjährige Saison mithin ein klares Happy End.

Ein weiterer Master, der in diesem Jahr zwangsläufig spät in die Spur kam, war Lutz Lehmann. Sonst nahezu an jedem Wochenende zu Rennen unterwegs, musste er sich diesmal auf den Spätsommer konzentrieren. Seine persönlichen Highlights waren in diesem Jahr kurioserweise die beiden Zeitfahren, an denen er teilnahm. Beim Bergzeitfahren in Kotzen reichte es für ihn zu Rang 5 und in Märkisch-Buchholz sogar zum 2. Platz.

Abseits des Wettkampfsports machte die Pandemie dem Verein einen dicken Strich durch die Rechnung. Abgesehen davon, dass selbst die monatlichen Sitzungen nur wenige Male durchgeführt werden konnten, blieb für die sonst üblichen Jahreshöhepunkte keinerlei Raum. So konnte weder ein Vereinsrennen noch eine Saisonabschlussfeier auf die Beine gestellt werden. Und natürlich waren auch die Mitglieder angesichts fehlender Aktivitäten voller Ungeduld. So dürfte nicht zuletzt der eingestellte Trainingsbetrieb Auslöser für eine kleine Austrittswelle gewesen sein.

Als positiv zu verzeichnen ist indes der Umstand, dass sich der Berliner Radsport Verband (BRV) im Sommer personell komplett neu aufstellen konnte. Mit seiner frischen Mannschaft, zu der im Übrigen auch Steffen Schulz (Bahnfachwart) zählt, wird der Dachverband in Zukunft hoffentlich wieder für positive Schlagzeilen und Akzente sorgen.

Der Blick voraus lässt schon jetzt erahnen, dass auch das Jahr 2022 ein schwieriges werden wird. So wurde das traditionsreiche Berliner Sechstagerennen vom Winter in den Hochsommer verlegt und auch die DM-Finals finden ohne den Bahnradsport statt. Ob die geplanten Radrennen, RTF und auch die Vereinsaktivitäten allesamt stattfinden können, steht noch in den Sternen…

Aber wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Also hoffen wir, dass 2022 ein Jahr wird, in dem wir wieder zur Normalität zurückkehren können. Zunächst einmal heißt es jedoch weiterhin, sich in Geduld zu üben.

In diesem Sinne wünscht der BSV AdW all seinen Mitgliedern, Freunden und Förderern alles Gute für das neue Jahr...!


Freitag, 24. Dezember 2021

Kalender des BSV AdW für das Jahr 2022:

Jetzt online

 

In den letzten Wochen öffnete der Adventskalender des BSV AdW jeden zweiten Tag ein Türchen mit einem Kalenderblatt für das kommende Jahr 2022. Wer es versäumt hat, die einzelnen Blätter zu sammeln oder sie sich zumindest anzusehen, bekommt nun eine zweite Chance. Inzwischen ist der Kalender nämlich komplett online gestellt und über folgenden Link abrufbar:

Mit dieser kleinen Geste wünscht der Verein allen Mitgliedern, Freunden und Sponsoren ein frohes und besinnliches Fest. Passt alle gut auf Euch auf und bleibt gesund...!


Donnerstag, 20. Dezember 2021

Terminänderung:

Das 110. Berliner Sechstagerennen

startet im Sommer 2022

 

Ursprünglich sollte das Berliner Sechstagerennen vom 8. bis zum 13. Februar 2022 ausgetragen werden. Pandemiebedingt wurde es nun auf den Sommer verschoben. Konkret soll die 110. Ausgabe des traditionsreichsten Sechstagerennens der Welt nun vom 28. Juni bis zum 3. Juli 2022 im Berliner Velodrom stattfinden. Nähere Infos dazu gibt es auf der Internetseite des Veranstalters:


Donnerstag, 11. November 2021

Das 110. Berliner Sechstagerennen

startet am 8. Februar 2022

 

 

Die 110. Ausgabe des traditionsreichsten Sechstagerennens der Welt wird vom 8.-13. Februar 2022 im Velodrom Berlin stattfinden. Täglich dürfen dann bis zu 6.000 Zuschauer (Stand heute 11.11.2021) dabei sein. Der Ticketverkauf beginnt in zwei Wochen. Sechs Tage lang wird die Radsportwelt nach Berlin schauen, auch weil Ausnahmefahrer Maximilian Levy seinen Abschied vom aktiven Radsport gibt.

Die ersten drei Tage der Six Day Berlin gehören dem Radsportnachwuchs, ehe vom 11. bis zum 13. Februar die Profis aufs Rad steigen – und zwar weltweit einmalig Männer und Frauen gleichberechtigt. Die Radsportlerinnen bekommen außerdem in Größe und Ausstattung das gleiche Fahrerlager wie die Herren. Das Berliner Sechstagerennen ist damit das erste und bislang einzige Sechstagesrennen der Welt, bei dem Gleichberechtigung der Geschlechter herrscht. Die Nachwuchsfahrer bekommen auch eine deutliche Aufwertung: Erstmals werden die Junioren auch Sprintrennen fahren.

Maximilian Levy, Sprint-König des Berliner Sechstagerennens und Junioren-Bundestrainer: „Mein letztes Rennen steht an. Dass ich das im Velodrom Berlin beim Berliner Sechstagerennen fahren darf, ist ein unglaubliches Glück. Es wird ein emotionaler Abschied werden, dessen bin ich mir bewusst.“

Der Kartenvorverkauf für das 110. Berliner Sechstagerennen startet in zwei Wochen. Die Karten sind im Vergleich zu 2019 günstiger geworden. Die „Experten-Tickets“ kosten 40 statt 55 Euro. Fan-Tickets können für 25 statt 35 Euro gekauft werden. Ein Platz im Innenraum wird für 15 Euro (inkl. eines Getränks) zu haben sein. Alle Informationen und Ticketbuchungen unter www.sixday.com:


Samstag, 30. Oktober 2021

„VeloCity Berlin“ 2022:

Der Countdown läuft…

 

 

Der „VeloCity Berlin“ war als Nachfolge-Veranstaltung des letztmals 2018 ausgetragenen „Velothons“ geplant. Bereits im Sommer 2020 sollte er seine Premiere haben und als neues, großes Breitensportevent für Furore sorgen. Corona machte den Organisatoren jedoch einen dicken Strich durch die Rechnung. Nachdem es aus diesem Grunde 2020 und 2021 nicht geklappt hat, ist die erste Ausgabe nunmehr fest für den 3. Juli 2022 eingeplant. Die Anmeldung dazu ist bereits eröffnet und wer sich schnell entschließt, bekommt ganz sicher noch einen Startplatz und dies zum lukrativen Frühbucherpreis. Die Jedermänner und -frauen haben die Wahl zwischen zwei Streckenlängen (60 km und 120 km), die natürlich insbesondere an den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt vorbeiführen. Und zudem versprechen die Veranstalter ein vielfältiges Rahmenprogramm mit dem Fixie-Rennen „RadRace Fixed 42“, einem Bambini- und drei Jugend-Rennen sowie der „VeloCity Expo“ und etlichen Angeboten für Freunde und Familien. Alle weiteren Informationen zum „VeloCity Berlin“ und die Möglichkeit, sich einen Startplatz zu sichern, gibt es auf der Internetseite des Veranstalters:


Sonntag, 24. Oktober 2021

Crossrennen in Blankenfelde:

Ein toller Kurs und spannende Wettkämpfe…

 

 

Wer heute die dritte Auflage von „Cross am Park“ besucht hat, wird bestätigen können, dass dieses Querfeldeinrennen ein echtes Juwel ist. Mit unglaublichem Aufwand und viel Herzblut hat der veranstaltende RSV Blankenfelde hier vor den Toren Berlins erneut eine Strecke präpariert, die als wirklich herausragend bezeichnet werden darf. Der abwechslungsreiche Parcours mit kräftezehrenden Sandpassagen und Anstiegen sowie zahlreichen technischen Elementen war einmal mehr die Basis für spannende Rennverläufe.

Los ging es bereits am frühen Vormittag mit den Nachwuchsklassen. Je fortgeschrittener die Stunde, desto reifer wurden die Fahrerinnen und Fahrer. Am frühen Nachmittag fiel dann zunächst der Startschuss für die Frauen und anschließend für die Junioren und Senioren, die sich allesamt 40 Minuten durch Wald und Flur pflügen mussten.

Beim Rennen der Männer, das auf 60 Minuten ausgelegt war, trat aus den Reihen des BSV AdW Christian Scholze an. Für ihn war es heute das erste Querfeldeinrennen. Mit einer Mischung aus Respekt und hoffnungsfroher Erwartung mischte er sich unter das etwa 20 Mann starke Fahrerfeld und fuhr so gut er konnte. Es war ein spannendes Rennen, bei dem Justin Rudolph (Team Standert) am Ende die Nase vorne hatte und Lokalmatador Steven Schreiber (RSV Blankenfelde) in die Schranken wies. Christian Scholze hingegen zahlte einiges an Lehrgeld, fuhr aber wacker bis zum Schluss durch. Allein dies ist Grund genug, ihm Respekt zu zollen, denn dieser Kurs war für ein Renndebüt wahrlich eine echte Herausforderung.

Dank der hervorragenden Organisation und des perfekten Wetters wird dieser Renntag der Radsportfamilie noch lange in guter Erinnerung bleiben.Die obligatorischen Fotos sind in einer Bildergalerie zusammengefasst, die über folgenden Link abrufbar ist:


Dienstag, 19.10.2021

Lizenzen 2022:

Jetzt online bearbeiten...

 

 

Ab dem 20. Oktober können auf der Internetseite von rad-net über den persönlichen Login (www.rad-net.de/lizenzen: ) Lizenz-Wiederholungsanträge bearbeitet und heruntergeladen werden. Für alle Lizenznehmer 2021 wird der Lizenzantrag als Wiederholungsantrag mit den Daten von 2021 im System hinterlegt. Alle Änderungen, auch ein Landesverbands- oder Vereinswechsel, müssen im Wiederholungsantrag 2022 vorgenommen werden (Achtung: In diesem Fall keinen Neuantrag stellen). Die Lizenzanträge können online bearbeitet werden, dazu gehört auch die Möglichkeit, das Lizenzfoto (Foto im Passbildformat) hochzuladen bzw. auszutauschen (das System zeigt an, wenn ein neues Foto benötigt wird).

Erneut werden die Lizenzen eine aufgedruckte Notfallrufnummer enthalten. Diese Rufnummer soll eine sein, die bei einem Unfall/Notfall des Lizenznehmers angerufen werden kann. Sie ist auf dem Lizenzantrag zwingend anzugeben. Geschieht dies nicht, wird der Antrag reklamiert und nicht bearbeitet.

Die Mitglieder werden gebeten, ihre Anträge online zu bearbeiten, doppelseitig auszudrucken, zweifach zu unterschreiben (in blau) und sie alsbald dem Vereinsvorsitzenden im Original (kein Scan oder Fax!) zukommen zu lassen. Bitte beachten: Bei Jugendlichen ist im Falle des Neuantrags zusätzlich die ärztliche Untersuchung erforderlich und auf dem Antrag zu bescheinigen; bei den Senioren gilt dies ab dem 60. Lebensjahr auch bei Wiederholungsanträgen. Wer keine Möglichkeit des eigenen Ausdrucks hat, melde sich bitte beim Vorsitzenden, Karsten Wiewald:


Sonntag, 10. Oktober 2021

Saisonabschluss in Märkisch-Buchholz

mit Doppelerfolg für den BSV AdW

 

 

Das „Herbstzeitfahren“ des RSV 93 Königs Wusterhausen hat schon eine lange Tradition. Dieses Rennen markiert seit vielen Jahren den Schlusspunkt der Straßen- bzw. Einzelzeitfahrsaison und wurde heute einmal mehr ausgetragen. In Märkisch-Buchholz trafen sich dazu die Schnellsten der Schnellen Radsportler, um über 10,6 km den gnadenlosen Kampf gegen die Uhr in Angriff zu nehmen.

Für den BSV AdW standen heute mit Michael Frisch, Lutz Lehmann (beide Sen 4) und Leon Gottwald (U 23) drei Sportler am Start. Die größten Hoffnungen auf einen Sieg ruhten dabei natürlich auf Michael Frisch. 2021 war zwar nicht sein bestes Jahr, aber nach einigen gesundheitlichen Höhen und Tiefen scheint sich unser Altmeister und Dauergewinner inzwischen wieder stabilisiert zu haben. In jedem Fall war das Rennen für ihn heute der volle Erfolg, denn er ließ der Konkurrenz in seiner Altersklasse nicht den Hauch einer Chance und konnte es souverän für sich entscheiden. Erst rund 1:30 Min später blieb dann die Uhr für Lutz Lehmann stehen. Er sicherte sich damit nicht nur einen hervorragenden 2. Platz, sondern dem BSV AdW zugleich einen nicht erwarteten Doppelerfolg.

Bei den Männern ging es noch ein wenig flotter zur Sache. Die Siegerzeit von Rolf Berger (Team Diagnose) wurde hier amtlicherseits mit 13:41,0 Min festgestellt. Vier Plätze dahinter reihte sich unser Youngster Leon Gottwald auf Rang 5 ein. Für ihn blieb die Uhr schließlich bei 14:21,3 Min stehen, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 44 km/h entspricht und wahrlich sehr respektabel ist.

Der BSV AdW gratuliert seinen Schützlingen zu diesen sportlich sehr beachtlichen Ergebnissen und dankt ihnen für diesen fulminanten Schlussakkord zum Saisonende. Die individuellen Ergebnisse des heutigen Renntages sind auf der Internetseite des Veranstalters über folgenden Link abrufbar:


Dienstag, 28. September 2021

Keine Radrennen ohne Helferinnen und Helfer.

Heute wurde ihnen gedankt.

 

 

Die beiden Einzelzeitfahren in Selchow waren in dieser Saison im Prinzip die einzigen Lizenzrennen, die der Berliner Landesverband auf die Beine stellen konnte. Und auch sie kamen nur zustande, weil eine kleine eingeschworene Gruppe fest daran glaubte, dass es trotz Pandemie und vieler Auflagen möglich sein muss, Radrennen zu veranstalten. Und es ist ihnen gelungen: Die beiden Veranstaltungen waren ein voller Erfolg, und immerhin war eine davon sogar die diesjährige Landesmeisterschaft.

Steffen Schulz (BSV AdW), Jörg Wittmann und Udo Schütz (beide BRC Zugvogel), das sind die drei Leitwölfe, die diese Veranstaltungen initiiert und organisiert haben. Dass die Durchführung letztlich nur mit Unterstützung vieler fleißiger Helferinnen und Helfer möglich war, dessen sind sie sich bewusst. Und daher luden sie all diejenigen, die einen Anteil am Gelingen hatten, zu einer Nachlese ein, um ihnen heute noch einmal persönlich „Danke“ zu sagen.

Bei Pasta, Panna Cotta und diversen Getränken gab es im Casino des Sportbads Britz ein gemütliches Beisammensein, bei dem sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft geblickt wurde. Und ganz sicher ergaben sich durch viele Gespräche auch einige Impulse, die dem Berliner Radsport über kurz oder lang zugutekommen könnten.

Unter dem Strich war dieser Abend in jedem Fall die gelungene Abrundung von zwei erfolgreichen Wettkampfveranstaltungen. Die Eingeladenen wussten diese nette Geste wahrlich sehr zu schätzen und sie werden somit gewiss auch bei künftigen Einsätzen gerne wieder zur Verfügung stehen. Einige Bilder des heutigen Abends sind hier abrufbar:


Sonntag, 19. September 2021

RTF „Ins Märkische Luch“:

Eine gelungene Veranstaltung in schwierigen Zeiten

 

 

Die RTF-Angebote sind derzeit rar gesät und so nahm die Berliner Radsportfamilie das Angebot zur heutigen Ausfahrt „Ins Märkische Luch“ dankbar an. Rund 100 Pedaleure folgten der Einladung des Schöneberger Radfahrer-Vereins Iduna 1910 e.V., der einmal mehr eine top-organisierte Veranstaltung auf die Beine gestellt hat. Den Aktiven standen dabei drei Strecken unterschiedlicher Länge zur Auswahl (75, 115, 155 km), wobei sich die meisten wohl für die mittlere Distanz entschieden haben.

Um 10 Uhr erfolgte nach einer kurzen Begrüßung der Start vom Polizeigelände in der Spandauer Radelandstraße. Von hier aus ging es schnurstracks in Richtung Westen – in das sagenumwobene Havelland. Die Veranstalter hatten eine tolle Route ausgewählt, die sich nicht nur hervorragend fuhr, sondern den Aktiven auch die Schönheit des Havellandes unmittelbar vor Augen führte. Sie führte durch prächtiges Grün und viele verschlafene Ortschaften. Zwischendurch war an den Kontrollpunkten für kleine Pausen und ordentlich Verpflegung gesorgt. Nach kurzer Stärkung ging es dann jeweils rasch weiter und bei netten Gesprächen in der Gruppe und zügigem Tempo verging die Zeit wie im Flug. Es dauerte somit nicht lange, bis der Start- und Zielort in Spandau wieder erreicht war. Hier fand die Veranstaltung bei einem kleinen Imbiss dann ihren Ausklang.

Dem Veranstalter und seinen vielen fleißigen Helferinnen und Helfern sei an dieser Stelle recht herzlich gedankt. Trotz aller Schwierigkeiten und Hygieneauflagen haben sie es geschafft, eine RTF durchzuführen, die nichts vermissen ließ und die den Aktiven ein breites Lächeln auf ihre Gesichter zauberte. Dass dies so ist, lässt sich u. a. an den Fotos erkennen, die in einer Bildergalerie zusammengefasst und über folgenden Link abrufbar sind: .


Freitag, 17. September 2021

Der Tipp für den Sonntag:

RTF „Ins Märkische Luch“

 

 

Am kommenden Sonntag, dem 19. September 2021 wird die 4. Auflage der RTF „Ins Märkische Luch“ stattfinden. Der Start zu dieser vom Schöneberger Radfahrer-Verein Iduna 1910 e.V. ausgerichteten RTF erfolgt um 10 Uhr vom Gelände der Polizeidirektion, Radelandstraße 21 in Berlin-Spandau. Zur Auswahl stehen dabei drei Streckenlängen (75, 115, 155 km), die allesamt ins westliche Havelland führen und schon vorab auf der Internetseite des Veranstalters heruntergeladen werden können: . Die Anmeldungen erfolgen direkt am Start – das Startgeld beträgt 4 EUR für BDR-Mitglieder bzw. 10 EUR für Nichtmitglieder. Pandemiebedingt erfolgt die Durchführung nach der „3G-Regel“ (geimpft | genesen | negativ getestet). Ein entsprechender Nachweis ist unaufgefordert bei der Anmeldung vorzulegen. Ohne Vorlage eines gültigen Nachweises (Dokument, App) ist die Teilnahme an der Veranstaltung leider nicht möglich.

Hinweis für Mitglieder des BSV AdW:

Auf Grund dieser Veranstaltung entfällt am Sonntag das gemeinschaftliche Training

um 9.30 Uhr ab Grünau!


Dienstag, 7. September 2021

Spät, aber nicht zu spät –

Berliner Straßenmeisterschaften 2021

 

 

Am 18. September finden die diesjährigen Straßenmeisterschaften von Berlin und Brandenburg statt. Austragungsort ist der anspruchsvolle "Klassiker-Rundkurs" in Podelzig am Rande des Oderbruches mit dem legendären Zeisigberg.

Dank des Angebotes von Ausrichter Frankfurter RC 90 können die diesjährigen Meisterschaften doch noch durchgeführt werden. Die notwendigen Klärungen der Genehmigungen und des Hygieneschutzes ließen nur eine recht kurzfristige Ausschreibung zu. Noch dazu musste auch ein Kompromiss mit dem Terminplan erfolgen. Den Nachteil haben vor allem die Juniorinnen und Junioren, die zeitgleich in der Radbundesliga im Einsatz sein werden. Auch Starter der DM Berg müssen sich entscheiden, wo sie antreten. Das alles ist zwar nicht optimal, angesichts der Corona-Situation aber leider unumgänglich.

Zur detaillierten Ausschreibung geht's hier: Meldeschluss ist der 14. September 2021; Nachmeldungen sind wie bei Meisterschaften üblich, auch hier nicht möglich. .


Samstag, 4. September 2021

Radzentrum Treptow-Köpenick -

von der Idee zum Projekt…

 

 

Fahrräder sind in Berlin absolut im Trend. Immer mehr Hauptstädter satteln um und nutzen das Zweirad für ihre Mobilität. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, hat Radsport Heinze eine Vision entwickelt, die möglichst viele Facetten rund um das Fahrrad abdecken soll. Verkauf, Werkstatt, Vereinsarbeit, Verkehrserziehung und vieles mehr sollen an einem Standort konzentriert werden.

Um den Ideen Taten folgen zu lassen, bedarf es vieler Akteure und Fürsprecher, insbesondere auch aus Politik und Verwaltung. Heute wurde dafür ein wichtiger Schritt getan, indem das Projekt der politischen Führungsebene des Bezirks Treptow-Köpenick präsentiert wurde. Bezirksbürgermeister Oliver Igel, BVV-Vorsteher Peter Groos und der Kandidat für die Wahl zum Abgeordnetenhaus, Alexander Freier-Winterwerb (alle SPD), nahmen sich viel Zeit, um sich mit den Planungen vertraut zu machen.

Vorgestellt wurde das Vorhaben von Guido Heinze, der treibenden Kraft dieses Projekts. Ihm zur Seite standen dabei Bauplaner Andreas Stasch sowie Günter Polauke (ehem. BRV-Präsident). Und auch der BSV AdW konnte sich einbringen und für den Nutzen dieser Idee werben, denn schließlich soll auch der Vereinssport Teil des Gesamtkonzepts sein.

In der Sache waren sich schließlich alle darüber einig, dass dieses Projekt innovativ und zeitgemäß ist. Gerade der Dreiklang aus Wirtschaft, Urbanität und Sport hat die Bezirkspolitiker beeindruckt und überzeugt. Um den Ideen Taten folgen zu lassen, brachten sie sogleich auch mehrere Standortvorschläge ein, die es nunmehr zu prüfen gilt.

Sicherlich wird es noch einige Zeit brauchen, bis aus der Vision Wirklichkeit wird, aber ein erster großer Schritt ist getan…


Samstag, 21. August 2021

RTF „Eichhörnchentour“ -

Die Stadtrundfahrt auf dem Rennrad

 

 

Nachdem die RTF „Eichörnchentour“ im letzten Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer fiel, haben die Veranstalter alles darangesetzt, sie in diesem Jahr wieder auf die Straße zu bringen. Und es ist ihnen gelungen: Mit entsprechenden Auflagen konnte die 32. Auflage heute stattfinden.

Abgesehen vom Hygienekonzept blieb ansonsten vieles beim Alten. Im geschlossenen Verband und eskortiert von der Motorradstaffel der Berliner Polizei ging es mit dem Rennrad quer durch die Hauptstadt, vorbei an allen bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Das Wetter spielte wieder einmal hervorragend mit und zeigte sich von der besten Seite. Angesichts der wenigen Möglichkeiten, die sich coronabedingt für solche Ausfahrten bieten, nutzten heute 240 Radsportler diese Chance. Sie haben sich dieser Rundfahrt angeschlossen und damit im Stadtbild nicht nur für Aufsehen gesorgt, sondern auch aktiv Werbung in Sachen Radsport gemacht. Mit dabei auch Ralf Feuerbaum, Markus Schüler und Webmaster Andreas Schmidt, die die Fahne für den BSV AdW hochhielten.

 An dieser RTF teilzunehmen ist stets etwas sehr Besonderes und ein wahrer Genuss. Der Dank dafür gebührt der Svg. Zehlendorfer Eichhörnchen und ihren fleißigen Helfern, die einmal mehr alles professionell organisiert und auch für das leibliche Wohl gesorgt haben. Nicht zuletzt auch ein dickes Dankeschön an die Polizei, die uns sicher durch Berlins Straßen geführt hat. Der Webmaster und gewiss auch alle anderen freuen sich bereits jetzt auf die Austragung im Jahr 2022…

Zahlreiche Fotos von der heutigen RTF mit allen Hotspots sind in einer Bildergalerie zusammengefasst, die hier abrufbar ist:


Freitag, 20. August 2021

Berliner Radsport Verband

mit neuem Vorstand

 


Im April dieses Jahres ist der gesamte Vorstand des Berliner Radsport Verbandes (BRV) nach vielen Ungereimtheiten und internen Querelen zurückgetreten. Um dem Verband wieder neues Leben einzuhauchen, fanden heute die vom Notvorstand einberufenen Neuwahlen des Präsidiums und des erweiterten Vorstands statt. Dazu trafen sich die Delegierten aller im BRV organisierten Vereine, und so auch die des BSV AdW.

Im Fokus dieser außerordentlichen Hauptversammlung stand natürlich die Wahl des neuen Präsidenten. Als einziger Kandidat war dafür Claudiu Ciurea nominiert. Der agile Tausendsassa ist schon lange und auf vielfältige Art mit dem Radsport verbunden und verfügt zudem über ein ausgeprägtes Netzwerk. Gleiches gilt im Übrigen auch für Martin Jaenicke, der sich für den Posten als Vizepräsident empfohlen hat und der die heutige Sitzung in einer sehr angenehmen Art moderierte. Beide Kandidaten verkörpern Neuanfang und Aufbruch zugleich. Dies spürten auch die Delegierten, die beide mit einer überwältigenden Mehrheit gewählt und insoweit mit einem hohen Vertrauensvorschuss ausgestattet haben.

Im erweiterten Vorstand sind die Schlüsselpositionen für den Rennsport zweifelsohne der Straßenfachwart sowie der Bahnfachwart. Für letztgenannte hatte sich dankenswerterweise unser AdW-Mitglied Steffen Schulz zur Verfügung gestellt. Als internationaler Kommissär verfügt er in Sachen Bahnrennsport über einen reichen Erfahrungsschatz und allerbeste Verbindungen. Für den Posten des Straßenfachwarts wurde Jörg Wittmann nominiert, der angesichts seiner langjährigen Verbandserfahrungen wissen dürfte, wo es langgeht und worauf es ankommt.

Und auch die weiteren Funktionsämter konnten nahezu komplett besetzt werden, sodass sich der neue Vorstand des BRV damit u. a. aus folgenden Personen zusammensetzt:

  • Präsident: Claudiu Ciurea

  • Vizepräsident: Martin Jaenicke

  • Schatzmeister: Manfred Mölders

  • Sportwart: Karsten Podlesch

  • Jugendleiter/in: N. N.

  • Fachwart Straßenrennsport: Jörg Wittmann

  • Fachwart Bahnrennsport: Steffen Schulz

  • Steherobmann: Rainer Podlesch

  • Fachwart Breitensport: Michael Braun

  • Frauenwartin: Katja Raddatz

  • Protokollführerin: Evelyne Schubert

  • Pressewart: Ralph Wittmann

  • Zeugwart: Sascha Looke

Der BSV AdW dankt allen, die sich trotz der momentan schwierigen Lage des BRV für ein Amt zur Verfügung gestellt haben und wünscht ihnen ein glückliches Händchen. Möge der Verband, die Vereine und der Berliner Radsport damit wieder zu neuer Stärke gelangen…




 

Samstag, 14. August 2021

Berliner Meisterschaften im Einzelzeitfahren -

Michael Frisch wird Vizemeister

 


Es bedarf eigentlich keiner Erwähnung, aber die Pandemie hat den Wettkampfkalender der Radsportler komplett durcheinander gebracht. Und so mussten auch die traditionell im Mai stattfindenden Landesmeisterschaften coronabedingt entfallen. Manch einer wollte sich damit aber nicht abfinden und so kam es, dass unser Mitglied Steffen Schulz eine kleine Arbeitsgemeinschaft um sich scharte, die alles daransetzte, Meisterschaften auf die Straße zu bringen. Und nachdem die Generalprobe im Juni sehr vielversprechend verlief, wurde entschieden, nunmehr an selber Stelle die Landesmeisterschaften im Einzelzeitfahren auszutragen.

Und so folgten heute rund 130 Berliner Sportlerinnen und Sportler dem Aufruf, in der Nähe von Selchow den Kampf gegen die Uhr aufzunehmen. Bei besten Bedingungen ging es um 9 Uhr mit den Jüngsten (U 11) los. Danach folgten bis zum frühen Nachmittag im Minutentakt die weiteren Altersklassen.

Für den BSV AdW waren heute mit Michael Frisch (Sen 4) und Leon Gottwald (Amateure) nur zwei Rennfahrer am Start. Beide waren sie jedoch bis in die Haarspitzen motiviert und wollten hier zählbare Ergebnisse abliefern, was ihnen letztlich auch sehr beeindruckend gelungen ist.

Michael Frisch war wieder einmal pfeilschnell unterwegs - und das trotz langer Wettkampfpause und gesundheitlicher Probleme. Am Ende zeigten die Uhren für ihn die zweitschnellste Zeit in seiner Altersklasse. Diese Platzierung und der Titel „Berliner Vizemeister“ waren für Michael nach einer so langen Auszeit ein großer Grund zur Freude und auch eine wahre Genugtuung.

Leon Gottwald, den zweiten AdWler im Bunde muss man eigentlich als Shootingstar bezeichnen. Der vom Rudern kommende Heißsporn sitzt erst seit knapp zwei Jahren im Rennsattel und lieferte bis dato schon fleißig ab. Und heute hat er mit seinem 4. Platz erstmals einen richtig großen Erfolg gelandet und damit sein großes Potenzial unter Beweis gestellt.

Der BSV AdW gratuliert beiden Sportlern zu ihren herausragenden Leistungen. Und nicht zuletzt geht auf diesem Wege wieder einmal ein besonderer Dank an Steffen Schulz, seine Crew und all die freiwilligen Helfer, ohne die die Durchführung dieser Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Die Organisatoren haben damit einmal mehr bewiesen, dass Radrennen auch in Zeiten der Pandemie möglich und durchführbar sind. Allein dafür gebührt ihnen ein Extradank.

Die Fotos des heutigen Meisterschaftstages sind unter folgendem Link abrufbar:


Donnerstag, 29. Juli 2021

Berliner Meisterschaften im Einzelzeitfahren -

Mitte August in Selchow

 


Erst vor wenigen Wochen zog es die Radsportler nach Selchow, wo nach langer coronabedingter Pause erstmals wieder ein Einzelzeitfahren stattfand. Dieser Wettkampf erfreute sich eines großen Zuspruchs, sodass die Organisatoren direkt eine zweite Auflage ins Auge gefasst haben. Diesmal soll das Ganze allerdings als Berliner Landesmeisterschaft ausgetragen werden. Wettkampftag ist Sonnabend, der 14. August 2021, Meldeschluss bereits eine knappe Woche zuvor, am 8. August 2021. Startberechtigt sind Lizenzfahrer (ausgenommen Tageslizenzen) aller Altersklassen. Näheres ergibt sich aus der Ausschreibung, die hier abrufbar ist:

Um auch diese Veranstaltung wieder zum Erfolg zu führen, werden erneut fleißige Helfer benötigt. Wer sich gerne in den Dienst der Sache stellen möchte, möge sich bitte direkt an Steffen Schulz wenden. Seine Kontaktdaten sind der Ausschreibung zu entnehmen.

Und nicht zuletzt sei auch diesmal wieder darauf hingewiesen, dass die Durchführung der Veranstaltung noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung steht. Drücken wir die Daumen, dass dem vorliegenden Antrag und dem Hygienekonzept die Zustimmung erteilt wird und der Austragung der Berliner Meisterschaften 2021 im Einzelzeitfahren somit nichts im Wege steht…


Sonntag, 18. Juli 2021

Heute: Erfolgreicher Neustart des

gemeinsamen Sonntagstrainings

 


Pandemiebedingt waren die Mitglieder des BSV AdW in den letzten Monaten entweder allein oder zu zweit unterwegs. Mit diesen Solofahrten sollte jedoch heute erst einmal Schluss sein. Die rechtlichen Vorgaben erlauben es seit einiger Zeit nämlich wieder, in größeren Gruppen zu fahren. Der Verein hat dies zum Anlass genommen, ab sofort wieder zu seinem gemeinschaftlichen Sonntagstraining zurückzukehren.

Dem Aufruf zum heutigen Neustart folgte ein Dutzend Radsportler. Neben vielen bekannten Gesichtern gesellten sich auch einige Gäste hinzu, die die Gruppe hervorragend bereicherten. Und da man sich nach langer Zeit viel zu erzählen hatte, verging die Zeit auf dem Rad tatsächlich wie im Flug. Alle Teilnehmer hatten sichtlich Freude und genossen das Fahren im Verband. Nach rund 100 km war dann zur frühen Mittagsstunde auch schon wieder Schluss. Aber nach der Sonntagsrunde ist vor der Sonntagsrunde. Bereits am nächsten Sonntag wird es eine Fortsetzung geben und den BSV AdW würde es freuen, wenn sich dann erneut viele seiner Mitglieder wieder um 9.30 Uhr in Grünau einfinden würden...

Eine kleine Fotostrecke der heutigen Ausfahrt ist über folgenden Link abrufbar: :


Donnerstag, 15.07.2021

Neues aus dem Verein

 


  • Straßentraining: Inzwischen ist die Sportausübung in Trainingsgruppen beliebiger Größe wieder ohne Abstand und ohne Testpflicht erlaubt. Der BSV AdW nimmt dies zum Anlass, seine gemeinschaftlichen Sonntagsausfahrten wieder aufzunehmen. Die erste findet am 18. Juli 2021 statt. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr in Berlin-Grünau, Richterstraße, am Taut-Center. Alle Mitglieder des BSV AdW sind herzlich eingeladen, an diesen Ausfahrten teilzunehmen. Zugleich sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgefordert, die pandemiebedingt erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

  • Vereinssitzung: Nach längerer Pause soll die nächste Vereinssitzung nunmehr am Freitag, dem 6. August 2021 um 19 Uhr im Vereinsheim "Oberer Damm", Ligusterweg 47, 12437 Berlin, stattfinden. Da zu diesem Zeitpunkt dort noch keine Gastronomie vorhanden sein wird, bitten wir bereits jetzt um Nachsicht und darum, sich auf diese Einschränkung einzustellen.

  • Trauerfall: Wie erst jetzt bekannt wurde, ist unser ehemaliges Mitglied Dana Ottmann am 9. März 2021 im Alter von nur 32 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben. Der frühe Tod von Dana Ottmann macht uns sehr betroffen. Hier, beim BSV AdW, hat Dana als Juniorin eine erfolgreiche Phase ihrer Radsportkarriere absolviert. Wir denken gerne an diese Zeit zurück und werden Dana ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.


Sonntag, 20. Juni 2021

Einzelzeitfahren in Selchow.

Der Wettkampfsport ist zurück…

 


Wir schreiben bereits den 20. Juni und es ist der Tag, an dem aus Berliner Sicht das erste Radrennen in diesem Jahr stattfindet. Dass es nun endlich wieder losgeht, ist vor allem dem BRC Zugvogel 1901, aber auch dem BSV AdW zu verdanken. In beiden Vereinen haben sich einige Radsportenthusiasten nicht beirren lassen und fest daran geglaubt, trotz Corona-Pandemie ein Radrennen zu veranstalten. Nachdem der Termin einige Male verschoben werden musste, war es heute endlich soweit und das Einzelzeitfahren in Selchow konnte mit behördlichem Segen stattfinden. Als Strecke dafür diente die Umfahrung um den Flughafen BER, zwischen Selchow und Tollkrug.

Wie hungrig die Radsportler auf Wettkämpfe sind, zeigte allein die Zahl der Anmeldungen. Obwohl die Ausschreibung nicht für alle Altersklassen geöffnet war, erreichten die Organisatoren weit mehr als 200 Meldungen. Und diese Sportler nahmen so Einiges in Kauf. Abgesehen vom brüllend heißen Sommerwetter waren es natürlich die strengen Hygienevorschriften, die das Renngeschehen massiv beeinflussten. Alles war darauf ausgelegt, die Abstandsregelungen einzuhalten und Kontakte zu vermeiden. Dadurch wirkte die Veranstaltung insgesamt etwas steril und steif, aber es keimte doch endlich mal wieder das Gefühl eines richtigen Radrennens auf.

Auch der Webmaster hat es sich nicht nehmen lassen, aus sicherer Distanz ein wenig zu kiebitzen und ein paar Fotos zu schießen, die hier abrufbar sind: In den Blick genommen wurden dabei nicht nur die Cracks, wie Profi Andreas Müller, sondern insbesondere auch Leon Gottwald und Christian Scholze, die beiden Vertreter des BSV AdW.

Wie der sportliche Erfolg aller Fahrerinnen und Fahrer ausfiel, blieb am Ende letztlich offen. Coronabedingt gab es nämlich leider keine direkte Auswertung und auch keine Siegerehrung. Die Sieger und Platzierten sind der Ergebnisliste zu entnehmen, die hier abgerufen werden kann:

Unter dem Strich lässt sich sagen: Es war zwar anders als gewohnt, aber ein Anfang ist gemacht. Der Wettkampfsport ist zurück. Der Dank gilt denen, die fest an die Durchführung dieses Rennens geglaubt haben und an der Organisation beteiligt waren. Aus Sicht des BSV AdW waren dies vor allem Steffen Schulz und Sören Antkowiak. Ein herzliches Dankeschön geht zudem auch an Lutz Schäfer und Klaus-Dieter King. Beide sind stets eine sichere Bank, wenn es um Helferdienste geht..!


Mittwoch, 17. Juni 2021

Der Trainingsbetrieb ist wieder möglich.

BSV AdW bietet ihn ab Mitte Juli an…

 


Die Corona-Inzidenzwerte sinken derzeit rapide. Der Berliner Senat hat darauf reagiert und mit seiner neuen Rechtsverordnung weitere Lockerungen vorgesehen, die sich auch auf den Sportbetrieb auswirken. So ist die Sportausübung in Trainingsgruppen ab dem 18. Juni 2021 wieder in beliebiger Größe, ohne Abstand und ohne Testpflicht erlaubt.

Der BSV AdW nimmt diese gute Botschaft gerne zur Kenntnis und wird seinen Trainingsbetrieb alsbald wieder in Richtung Normalität zurückführen. Leider wird dies auf Grund der Urlaubszeit erst mit einem gewissen zeitlichen Versatz möglich sein, aber zumindest kann an dieser Stelle schon einmal ein konkreter Termin genannt werden.

So wird das erste gemeinschaftliche Sonntagstraining für alle Mitglieder am 18. Juli 2021 stattfinden. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am S-Bhf Grünau (Richterstraße, am Taut-Center). Der Vorstand hofft für diesen Tag nicht nur auf schönes Wetter, sondern auch auf einen großen Zuspruch. Also: Notiert Euch diesen Termin schon einmal dick im Kalender, damit Ihr ihn nicht verschwitzt...

Zudem ist der Vorstand bemüht, künftig auch wieder die monatlichen Vereinssitzungen durchzuführen. Hierzu kann momentan allerdings noch nichts Spruchreifes verkündet werden, da es dazu noch einiger Absprachen bedarf. Wir werden Euch dazu aber hier an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

Einstweilen wünschen wir Euch allen einen guten Start in die beginnende Sommerferienzeit. Bleibt gesund und munter, haltet Euch fit und freut Euch gemeinsam mit uns auf den 18. Juli 2021…!


Mittwoch, 2. Juni 2021

Corona-Update:

Aktuell keine Lockerungen

 


Am kommenden Freitag, dem 4. Juni 2021 wird die vom Berliner Senat aktuell geänderte Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft treten. In mancherlei Hinsicht werden die Änderungen zur Entspannung im gesellschaftlichen Leben beitragen.

In puncto Sport werden die geänderten Regelungen jedoch nur vermeintlich zu Lockerungen führen. Zur Erinnerung: Bislang erlaubt die Rechtslage die kontaktfreie Sportausübung für maximal fünf Personen aus höchstens zwei Haushalten. Darüber hinaus ist gemeinsamer Sport in Gruppen von maximal zehn Personen im Freien erlaubt. Voraussetzung dafür ist, dass alle Teilnehmenden negativ auf das Coronavirus getestet, vollständig geimpft oder genesen sind.

Ab Freitag, dem 4. Juni 2021 ist der Sport im Freien in Gruppen zwar wieder ohne Zahlenbeschränkung möglich, Voraussetzung ist allerdings weiterhin, dass alle Teilnehmenden getestet sind.

Der Vereinsvorstand hat sich mit dieser Situation intensiv auseinandergesetzt. Getreu dem Motto „weniger ist mehr“ wurde nach entsprechender Abwägung der Beschluss gefasst, in allen Belangen des Vereinslebens weiterhin noch eine angemessene Zurückhaltung zu üben. Dementsprechend werden aktuell keine Vereinssitzungen und auch keine Gruppenausfahrten stattfinden. Diese Entscheidung gilt zunächst bis Mitte Juli 2021.

Dieser Beschluss mag zwar nicht populär wirken und auch so manche Erwartungshaltung bei den Mitgliedern dämpfen. Dennoch ist der Vorstand davon überzeugt, dass es richtig und wichtig ist, zunächst noch die weitere Entwicklung der Pandemie zu beobachten und keine voreiligen Entscheidungen zu treffen. Der Vorstand bittet dafür um Verständnis und wünscht seinen Mitgliedern eines:

B l e i b t   g e s u n d !


Montag, 31. Mai 2021

„ridee“–

Eine neue SportApp stellt sich vor

 


„ridee“ – so heißt eine noch junge SportApp, die von den beiden Berliner Kreativköpfen Wolf Bosse und Bastian Meneses von Arnim entwickelt worden ist. Mit dieser Community-Plattform wurde ein neues Tool geschaffen, das das Verabreden im Trainingsalltag vereinfachen soll. Zudem kann man hier Trainingstouren suchen und finden, eigene Touren anbieten und vieles mehr.

Am Dienstag, dem 1. Juni 2021 um 18 Uhr wird Wolf Bosse im Rahmen eines Videomeetings die App „ridee“ vorstellen. Wer Lust hat, kann gerne an dem Meeting teilnehmen und sich über folgenden Link einloggen: (Meeting-ID: 401 005 2711 Kenncode: 1C0Hjj). Über ein reges Interesse würden sich die Anbieter freuen, denn Ziel ist es, dieses (kostenfreie) Tool insbesondere auch für die Vereine weiterzuentwickeln. Wer mehr über „ridee“ erfahren will, kann sich gerne auch auf der entsprechenden Internetseite der Anbieter umschauen:


Sonntag, 30. Mai 2021

Einzelzeitfahren in Selchow -

Der Wettkampfsport nimmt Fahrt auf

 


Coronabedingt war der Berliner Radsportkalender in diesem Jahr bislang leer. Das soll sich nun ändern, denn für Sonntag, den 20. Juni 2021 ist aktuell ein Einzelzeitfahren ausgeschrieben, zu dem die Lizenzfahrer nahezu aller Altersklassen eingeladen sind. Federführender Ausrichter ist der Kreuzberger Traditionsverein BRC Zugvogel 1901 e.V., der dabei organisatorisch durch den BSV AdW unterstützt wird. Namentlich tragen vor allem unsere beiden verdienten Mitglieder, Steffen Schulz und Sören Antkowiak, hieran einen großen Anteil.

Das Einzelzeitfahren findet auf der Flughafenumfahrung des Berlin-Brandenburg-Airport statt, die vielen Fahrern als Teil der Landesmeisterschaftsstrecke aus den vergangenen Jahren bekannt ist. Die Schülerinnen und Schüler haben die 7,5 km lange Runde in Richtung Tollkrug dabei jeweils einmal zu bewältigen, die höheren Altersklassen das doppelte Pensum. Die umfassende Ausschreibung ist über folgenden Link abrufbar: Die Meldungen sind bis spätestens 15. Juni 2021 abzugeben – Nachmeldungen sind nicht möglich. Die genauen Startzeiten werden dann rechtzeitig vorab auf der Internetseite des BRC Zugvogel 1901 e.V. veröffentlicht.

Um die Veranstaltung zum Erfolg zu führen, werden noch einige fleißige Helfer benötigt. Wer also Zeit und Lust hat, sich hier in den Dienst der Sache zu stellen, möge sich bitte unmittelbar an Steffen Schulz wenden. Seine Kontaktdaten sind unmittelbar der Ausschreibung zu entnehmen.

Und nicht zuletzt sei bei alledem noch darauf hingewiesen, dass die Durchführung der Veranstaltung noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung steht. Drücken wir die Daumen, dass dem vorliegenden Antrag und dem Hygienekonzept die Zustimmung erteilt wird und die Wettkampfräder endlich wieder rollen können…


Freitag, 28. Mai 2021

Steffen Schulz ist

komm. Bahnfachwart des BRV

 


Der Berliner Radsport Verband (BRV) kommt einfach nicht zur Ruhe. Nach dem spektakulären Rücktritt des Vorstands Anfang April rumort es hinter den Kulissen noch immer kräftig. Bislang konnte nicht einmal ein Notvorstand eingesetzt werden, der den Weg zu Neuwahlen öffnet. Zudem ist die Geschäftsstelle nicht besetzt und auch das Internetangebot kann nicht gepflegt werden. Man kann also hier getrost von einem Lockdown innerhalb des Verbands sprechen.

Immerhin haben sich jedoch die zuletzt gewählten Fachwarte des erweiterten Vorstands darüber verständigt, dass sie mindestens bis zu einer Wahl, weiterhin für Fragen und Aufgaben aus ihren Fachbereichen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wurde unser Mitglied, Steffen Schulz, zum kommissarischen Bahnfachwart gewählt. Er tritt damit in die Fußstapfen von Werner Otto, der dieses Amt langjährig innehatte und es nun aus persönlichen Gründen abgegeben hat.

Für Steffen Schulz scheint diese Funktion wie auf den Leib geschneidert. Als nationaler Elite-Kommissär und erprobter Organisator verfügt er nämlich über eine ausgezeichnete Expertise, die an dieser Stelle ganz gewiss besonders wertvoll ist. Was ihm als neuen Bahnfachwart jetzt allerdings noch fehlt, ist schlichtweg die Bahn. Das Berliner Velodrom ist momentan noch immer okkupiert und fungiert als Corona-Impfzentrum. Aber angesichts der aktuellen Entwicklungen wird die Halle hoffentlich doch bald wieder für den Radsport zur Verfügung stehen…

Der BSV AdW dankt seinem verdienten Mitglied Steffen Schulz an dieser Stelle ganz ausdrücklich für sein besonderes Engagement und wünscht ihm in seiner neuen Funktion viel Erfolg und ein glückliches Händchen.


Donnerstag, 20. Mai 2021

Cross-DM 2022 in Luckenwalde:

Die meisterhafte Strecke steht fest

 


In rund 250 Tagen sollen in den Luckenwalder Weinbergen die besten nationalen Querfeldeinfahrer auf Titeljagd gehen. Terminiert sind die Deutschen Meisterschaften 2022 im Radcross für den 8. Und 9. Januar. Rund drei Kilometer wird sich die Route dann durch die Sandberge schlängeln. Entworfen hat den Kurs Ulf Seidel vom ausrichtenden Rad-Team Seidel. Unterstützt wurde er dabei maßgeblich von unserem Vereinsmitglied Marco Möbis, der selbst über jahrzehntelange Crosserfahrung verfügt und mit seinem Sohn Maximilian Möbis (zweifacher Deutscher Meister im Radcross) natürlich einen Könner seines Fachs in der eigenen Familie hat. Aktuell wurde die Rennstrecke bereits von zahlreichen Funktionsträgern besichtigt und für meisterlich befunden. Bei der Besichtigung dabei war u. a. auch UCI-Kommissärin Anja Schulz, die sich wie folgt äußerte: „Es wird ein anstrengendes, aber auch faires Rennen. Von den Sportlern wird jede Menge abverlangt. Sie sollten nicht nur schnell fahren können, sondern auch technisch versiert sein, und sie müssen Kraft haben.“ Das klingt nach einem Wettkampf auf höchstem Niveau. Hoffen wir, dass sich die pandemische Lage bis zum Januar entspannt hat und diese Meisterschaften stattfinden können. Alle weiteren Infos zu den Titelkämpfen gibt es auf folgender Internetseite:


Samstag, 1. Mai 2021

42 Jahre Radsport im BSV AdW.

Ein Jahrestag im Zeichen der Pandemie.

 

 

Der 1. Mai 1979 markiert den Geburtstag der Abteilung Radsport des BSV AdW. Er jährt sich heute zum nunmehr 42. Mal.

Mit bescheidenen Mitteln, unter einfachen Bedingungen und mit nur einer Hand voll Sportler fing seinerzeit alles unter der Leitung des ersten Vorsitzenden, Alfred Neumann, an. Rasch konnte sich die Abteilung eines wachsenden Zuspruchs erfreuen und schnell wurde der BSV AdW so zu einem festen Bestandteil der Berlin-Brandenburger Radsportszene. Tüchtige Trainer und talentierte Sportler sorgten für zahlreiche nationale und internationale Meistertitel und somit für die Erfolgsgeschichte des Vereins. Die, die von diesen goldenen Zeiten berichten können, sind Karsten Wiewald, Wolfgang Schack, Guido Heinze sowie Tilo Winge. Sie alle zählen zu den Aktiven der Anfangszeit und sind dem Vereinoch immer eng verbunden.

Heute zeigt sich leider ein ganz anderes Bild. Seit gut einem Jahr ist unser Leben durch Corona geprägt. Die Auswirkungen dieser Pandemie lähmen das Vereinsleben und machen die Bildung einer Gemeinschaft schier unmöglich. Der Trainingsbetrieb ist quasi eingestellt, Sitzungen finden nicht mehr statt und auch alle gemeinsamen Aktivitäten, wie etwa das alljährliche Vereinsrennen, bleiben schlichtweg auf der Strecke. Mit der gegenwärtigen Impfoffensive keimt jedoch die Hoffnung auf, dass wir in nächster Zeit vielleicht langsam wieder zur Normalität zurückkehren können. Bleibt zu hoffen, dass dies so eintrifft und wir das Vereinsleben tatsächlich bald wieder mit Leben erfüllen dürfen. Bis dahin heißt es leider: Trainiert allein und bleibt gesund…!

In diesem Sinne: Sport frei für den Radsport im BSV AdW.


Donnerstag, 22. April 2021

Erst war es die Pandemie,

dann kam noch das Pech hinzu

 

 

Allzu gerne hätten wir an dieser Stelle mal wieder über tolle Radrennen und sportliche Erfolge berichtet. Angesichts der nicht enden wollenden Pandemie werden wir auf solche Meldungen aber wohl noch einige Zeit warten müssen.

Stattdessen müssen wir leider davon berichten, dass unser verdientes Mitglied Sven Schmidt bei seiner Ausfahrt am letzten Sonntag einen folgenschweren Sturz erlitten hat. Aus unerklärlichen Gründen erlebte er mit seinem Rad seinen persönlichen und zugleich schmerzhaften „Lockdown“. Wie die Mediziner ihm anschließend attestierten, hatte sich Sven bei diesem Vorfall so einiges gebrochen, nämlich das Schlüsselbein und nicht weniger als fünf Rippen. Die erforderliche OP ist inzwischen Geschichte und bereits am morgigen Freitag wird Sven wieder in die Freiheit entlassen.

Es wird sicherlich noch einige Zeit brauchen, bis er wieder an seine alte Form anschließen kann, aber eines ist ganz sicher: Sven wird dies gelingen, denn Sven hat schon ganz andere Sachen durchgemacht und er ist nicht nur ein zäher Bursche sondern auch ein großer Kämpfer. Der BSV AdW wünscht ihm auf diesem Wege alles erdenklich Gute und eine rasche und vollständige Genesung…!


Montag, 12. April 2021

Gegendarstellung

zu einer Meldung auf der Internetseite des BRV

 


Die für den 10. April 2021 geplante und letztlich abgesagte Jahreshauptversammlung des Berliner Radsport Verbandes (BRV) hat viel Staub aufgewirbelt. Insbesondere das ignorante und intrigante Vorgehen des inzwischen zurückgetretenen Vorstands stieß bei vielen Mitgliedern auf großen Unmut. Eine aktuelle Meldung auf der Internetseite des BRV (hier zu finden: ) entpuppte sich schlichtweg als Falschmeldung und sorgte bei zahlreichen Verbandsmitgliedern - auch beim BSV AdW - für eine gewisse Irritation und Empörung. Sie sahen sich veranlasst, folgende Gegendarstellung zu veröffentlichen, die nachstehend im Wortlaut wiedergegeben wird:

Am 10.04.2021 wurde auf der Webseite www.berlincycling.com eine Nachricht mit Bezug zur abgesagten Hauptversammlung veröffentlicht. Es steht kein Verfasser dabei. Nach unserer Vermutung kann diese Nachricht nur vom zurückgetretene Schatzmeister Hans-Günter Päske geschrieben worden sein. Er ist nach unserer Kenntnis der Einzige, der aktuell die Zugriffsrechte auf die Webseitenverwaltung hat und er hat diese Meldung auf der Facebookseite des BRV verlinkt.

Die Falschmeldungen der Nachricht können nicht unwidersprochen im Raum stehen bleiben. Wer das Anwaltsschreiben richtig liest, erkennt, der Berliner Radsport Verband wurde nicht verklagt. Auch der Vorstand des BRV, dessen Rücktritt zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt war, wurde nicht verklagt. Ziel des Anwaltsschreibens war und ist es, dass sich der Vorstand dazu verpflichtet, eine satzungs- und rechtskonforme Hauptversammlung durchzuführen. Oder umgekehrt ausgedrückt, dass er es unterlässt, eine satzungswidrige Hauptversammlung durchzuführen.

In den letzten Wochen wurden von verschiedenen Vereinen Hinweise an den Vorstand gesendet, die auf Umstände hinwiesen, die die Durchführung einer satzungs- und rechtswidrigen Versammlung vermuten ließen. Einige Hinweise darauf wurden auch Anfang März mit einem Verteiler an alle Vereinsvorstände und den Wahlleiter gesendet. Der Vorstand reagierte entweder gar nicht auf die Hinweise oder machte deutlich, dass er die Fehler nicht abstellen möchte. In so einem Fall bleibt nur die anwaltliche Beratung und die juristische Aufforderung zur Einhaltung der Satzungsvorgaben. Über Anträge, die wir als Vereine gestellt haben, kann nun nicht abgestimmt werden. Es gab für alle Vorstandspositionen Kandidaten. Es gab keine Gegenkandidaten. Eine Absage der Hauptversammlung war nicht in unserem Sinne. Durch den Rücktritt und die Absage der Hauptversammlung verhinderte der zurückgetretene Vorstand, dass eine Rechtsvertretung für den Berliner Radsport Verband gewählt werden konnte. Zur Wahrheit gehört auch, dass ein fristgerechter Antrag nicht in den Beschlussvorlagen auftauchte und dass ein Antrag des ehemaligen Schatzmeisters, obwohl nicht fristgerecht eingereicht, aufgenommen wurde. Eine wirkliche Hauptversammlung, mit Rede- und Fragerechten scheint nicht geplant gewesen zu sein. Bis zum Rücktritt des Vorstands, drei Tage vor dem geplanten Termin, war nur von einer Onlineabstimmung die Rede. Es ist nicht ehrenrührig sich juristisch beraten zu lassen. Nicht alle sind 100% firm im Vereinsrecht. Es wurde in dem o.g. Schreiben Anfang März auch allen Vereinen mitgeteilt, dass es eine juristische Beratung gibt.

Wir erwarten vom ehemaligen Schatzmeister eine Richtigstellung bzw. die sofortige Entfernung der Nachricht von der Webseite und von Facebook. Da er als Einziger Zugriff auf die Webseite hat, erwarten wir, dass er unsachliche Darstellungen dort unterlässt.

Jörg Wittmann im Namen der Vereine:

RV Iduna | RV Lichterfelde-Steglitz | SC Berlin | Zehlendorfer Eichhörnchen | Mellowpark | TSC Berlin | RC Charlottenburg | Spandauer RV | BSV AdW | RV Berlin 1888 | BRC Zugvogel


Mittwoch, 7. April 2021

BRV-Vorstand tritt geschlossen zurück.

Geplante Jahreshauptverammlung entfällt.

 

Mit großer Verwunderung haben die Mitglieder der Berliner Radsportfamilie heute erfahren, dass der gesamte Vorstand des Berliner Radsport Verbandes (BRV) mit sofortiger Wirkung zurückgetreten ist. Die Gründe dafür sind auf der BRV-Internetseite nachzulesen:

Vor diesem Hintergrund entfällt die für den kommenden Samstag geplante Jahreshauptversammlung mitsamt allen Wahlen und Beschlussanträgen.

Als Sofortmaßnahme wird man sich aus den Reihen der Mitglieder des BRV nunmehr zunächst um die Einsetzung eines Notvorstands, die Durchführung einer Hauptausschusssitzung sowie um die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung bemühen. Sobald es dazu weitere Neuigkeiten gibt, wird der BSV AdW an dieser Stelle dazu berichten.


Sonntag, 4. April 2021

EILT und WICHTIG!

Weitere Hinweise zur

BRV-Jahreshauptversammlung

 

 

Wie bereits berichtet, wird der Berliner Radsport Verband (BRV) seine diesjährige Hauptversammlung am kommenden Samstag, dem 10. April 2021, im Online-Format durchführen. Bei näherer Betrachtung wird es sich dabei allerdings nicht um eine Versammlung im klassischen Sinne handeln, die per Videokonferenz o. ä. erfolgt, sondern lediglich um eine Abstimmung zu den vorliegenden Beschlussanträgen.

Achtung: Das Wahlverfahren weicht von der Satzung ab. So stimmen diesmal nicht die vom Verein benannten Delegierten ab, sondern jedes einzelne stimm- und wahlberechtigte Mitglied. Das bedeutet, jedes Vereinsmitglied muss sich selbst anmelden/registrieren, um Stimmen für sich bzw. den Verein abgeben zu können. Die persönliche Anmeldung erfolgt über folgenden Link (), und zwar bis spätestens zum 9. April 2021. Die Abstimmungsinhalte ergeben sich aus dem vor einigen Tagen vorgelegten Berichtsheft () und der inzwischen ebenfalls veröffentlichten Tagesordnung ().

Darüber hinaus besteht am Mittwoch, dem 7. April 2021 um 19.30 Uhr die Möglichkeit, zuvor an einem von Jörg Wittmann initiierten, informellen Informations- und Gedankenaustausch teilzunehmen. Wer sich diesem Zoom-Webmeeting anschließen möchte, teilt dies bitte kurzfristig dem Vereinsvorsitzenden, Karsten Wiewald, per E-Mail () mit. Die Interessierten erhalten dann den entsprechenden Link zur Teilnahme übersandt.

Im Übrigen behält sich der BSV AdW vor, seine Mitglieder kurzfristig vor der Abstimmung noch einmal per E-Mail zu kontaktieren, um ihnen ggf. genauere Hinweise zu geben.  


Donnerstag, 1. April 2021

April, April...

 

 

Stammbesucher dieser Internetseite wissen, dass es hier am 1. April stets etwas zu lachen gab. Angesichts der aktuellen Situation hat sich der Webmaster jedoch auch in diesem Jahr wieder entschieden, auf den traditionellen Aprilscherz zu verzichten. Dafür ist die Lage momentan zu ernst und sie lädt nicht unbedingt zum Scherzen ein.

Mittlerweile beschäftigt uns diese Pandemie seit mehr als einem Jahr. Abgesehen von zwischenzeitlichen Lichtblicken hat man nicht den Eindruck, das Ende des Tunnels schon klar erkennen zu können. Bezogen auf den Radsport und das Vereinsleben finden seit Langem keinerlei gemeinschaftliche Aktivitäten statt. Die Sportler trainieren allesamt alleine oder zu zweit und fragen sich: wofür eigentlich...?! Die geplanten Radrennen und RTF-Veranstaltungen werden nahezu komplett abgesagt und niemand weiß, wie lange dieser Ausnahmezustand noch andauern wird.

Der Berliner lässt sich aber von solchen Krisen nicht erschüttern. Mit „Geduld und Spucke“, wie es hierzulande heißt, werden wir die Situation schon meistern. In diesem Sinne wünscht der BSV AdW seinen Mitgliedern, Freunden und Sponsoren weiterhin ein starkes Nervenkostüm, gutes Durchhaltevermögen und natürlich eines:

Bleibt alle schön gesund…! 


Dienstag, 30. März 2021

BRV-Jahreshauptversammlung:

Das Berichtsheft liegt vor

 

Der Berliner Radsport Verband (BRV) wird am 10. April 2021 seine satzungsgemäße Hauptversammlung durchführen. Seit Präsenzveranstaltungen in Verbänden aus epidemiologischen Präventionsgründen verboten sind, wird sie nicht zuletzt auch aufgrund der Einschränkungen der SARS-CoV-2- Infektionsschutzmaßnahmenverordnung unter veränderten Bedingungen stattfinden müssen. Der BSV AdW wird seine Mitglieder dazu an dieser Stelle unterrichtet halten.

Der BRV hat inzwischen sein sehr umfassendes Berichtsheft veröffentlicht, um so allen Wahl- und Stimmberechtigten Zugang zu den notwendigen Informationen zu geben. Bestandteil des Berichtheftes sind Rechenschaftsberichte über die Tätigkeit und insbesondere über bestimmte finanzielle und andere Vorgänge sowie die aktuelle Ertragslage. Der Bericht ist mit 103 Seiten sehr umfangreich und wird dennoch alle Fragen nicht beantworten können. Er steht allen Interessierten zur Verfügung und dient der Übersicht, der Entscheidungsgrundlage und in vielerlei Hinsicht auch der Klarstellung. Der Bericht ist über folgenden Link öffentlich abrufbar:


Freitag, 26. März 2021

VELO Berlin:

Das Fahrradfestival zieht in den Herbst

 

Nach der Absage 2020 sollte das zehnte Jubiläum des großen Berliner Fahrradfestivals vom 8. bis 9. Mai 2021 stattfinden. Angesichts der anhaltenden Pandemielage und der damit verbundenen Einschränkungen verschiebt das Veranstalterduo, die Messe Friedrichshafen und die Berliner Agentur Velokonzept, die VELOBerlin 2021 in den Herbst: Neuer Termin ist der 2. und 3. Oktober 2021.

Das Open Air Konzept, der ausreichende Abstand auf dem riesigen Gelände des Flughafen Tempelhof und die Verlegung des gewohnten Apriltermins in den Mai erschienen den Organisatoren lange Zeit auch unter Coronabedingungen ein gut durchführbares Veranstaltungsformat. Doch während einerseits die Infektionszahlen wieder steigen, gibt es andererseits weiterhin keine Öffnungsperspektiven für die Veranstaltungsbranche, was das Event im Frühling immer unwahrscheinlicher machen würde.

Das große Berliner Fahrradfestival wurde 2011 initiiert und findet seit 2018 am Flughafen Tempelhof im Herzen Berlins statt. Auf der VELOBerlin 2019 präsentierten 300 ausstellende Firmen über 500 Marken. 20.000 Besucher informierten sich und testeten die neusten Bikes auf dem großzügigen Gelände des ehemaligen Zentralflughafens. Ein buntes Bühnen- und Showprogramm, Radrennen sowie Netzwerk- und Workshopangebote für Branche und Fachpublikum ergänzten das umfangreiche Angebot.

Man darf gespannt sein, ob die VELO in dem vorgesehenen Format stattfinden kann und ob auch wieder ein Rahmenprogramm mit Radrennen vorgesehen ist... I


Dienstag, 9. März 2021

GCA eSports LIGA:

Online-Radsport mit zwei Aktiven des BSV AdW

 

In den vergangenen Wochen fand auf der Online-Plattform Zwift die zweite Auflage der virtuellen Radbundesliga statt. Mit Leon Gottwald und Christian Scholze waren auch zwei Fahrer vom BSV AdW dabei. Während Christian die Rennen aus Zeitgründen hauptsächlich zum Training nutzte, wollte Leon in den Rennen schon zu diesem frühen Saisonzeitpunkt seine Form antesten.

Die knapp einstündigen Rennen zeichneten sich durch einen sehr schnellen Start und anschließendes Fahren an der Schwelle aus. Vom Streckenprofil her waren sowohl flache, wellige als auch bergige Kurse vertreten, sodass für jeden Fahrertyp etwas dabei gewesen sein sollte. Trotz starker Konkurrenz von realen wie virtuellen Bundesligateams gelang es Leon während dieser anspruchsvollen Rennserie sich in den Top 30 der Gesamtwertung zu platzieren. Weitere Details und die genauen Ergebnislisten sind über folgenden Link abrufbar:

Insgesamt lassen die Ergebnisse, so lässt sich festhalten, auf eine starke Form für die hoffentlich bald startende Straßenrennen hoffen.


Donnerstag, 4. März 2021

Corona-Pandemie:

Unveränderte Einschränkungen für den Sport in Berlin

 

Der Senat von Berlin hat heute die 2. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung beschlossen. Die vermeintlichen Lockerungen für den Sport sind dabei leider nur von geringer Bedeutung. So ist Sport im Freien ab kommenden Montag mit bis zu fünf Personen kontaktfrei aus bis zu zwei Haushalten erlaubt.

Zwar titulieren wir uns als Verein und eingeschworene Gemeinschaft gerne als die „Radsportfamilie“, aber leider kommen wir doch alle aus separaten Haushalten. Insoweit müssen wir uns aktuell wohl noch ein wenig in Geduld üben, bis das Fahren in größeren Gruppen wieder zulässig ist.

Der Trainingsbetrieb bleibt daher bis auf Weiteres im „Lockdown“. Zugleich appellieren wir an alle Mitglieder: Trainiert allein oder zu zweit und drückt die Daumen, dass die Pandemie bald besiegt sein wird.

+++  B l e i b t   g e s u n d … !  +++



Mittwoch, 13.1.2021

BRV-Jahreshauptversammlung

findet am 10. April 2021 statt

 

 

Wie der Vorstand des Berliner Radsport Verbands (BRV) beschlossen hat, wird die nächste Jahreshauptversammlung des BRV am Sonnabend, dem 10. April 2021 stattfinden. Die Art der Durchführung wird von den bis dahin geltenden Corona- und sonstigen Bestimmungen abhängig sein. Die Tagesordnung wie Verfahrensweise, Durchführungsart, Ort und Uhrzeit werden fristgemäß nachgereicht.

Die Mitglieder des BSV AdW können sich diesen Termin bereits in ihren Kalendern notieren, da zweifelsohne wieder einige Delegierte benötigt werden, um den Verein umfassend zu vertreten.

Auf der Tagesordnung dürften u. a. auch die Neuwahlen zu bestimmten herausgehobenen Funktionsämtern zu finden sein – etwa die des Präsidenten, des Vizepräsidenten und des Sportwarts.

Wie der BRV in seiner Ankündigung festhält, waren die Personalrochaden der letzten Jahre sowohl für den Verband als auch für den Berliner Radsport wenig hilfreich. Mit offenen Diskussionen, gezielten Aktivitäten und neuem Elan gelte es daher jetzt, mit der Unterstützung aller Verbandsmitglieder an die früheren Erfolge anzuknüpfen. Bleibt zu hoffen, dass diesen Worten Taten folgen... 




2020


Sonntag, 27.12.2020

Am Ende des Jahres:

Ein Blick zurück und voraus

 


Üblicherweise blicken wir an dieser Stelle zurück auf das hinter uns liegende Jahr und berichten über die zahlreichen Erfolge der Sportler des BSV AdW. In diesem Jahr 2020 ist jedoch vieles ganz anders…

Der Einstieg in das neue Jahrzehnt verlief zunächst noch wie geplant. Den Auftakt bildete traditionell der von Radsport Heinze initiierte „Glühweintreff“. Der Mix aus einer gemeinsamen Ausfahrt und anschließendem geselligen Beisammensein erfreute sich einmal mehr großer Beliebtheit.

Mitte Januar folgte mit der Deutschen Meisterschaft im Cyclocross bereits der erste sportliche Höhepunkt des neuen Jahres. Um den Titel kämpfte hier auch Maximilian Möbis. Er wollte sich die Krone in der Altersklasse U 23 zurückerobern und kämpfte in Albstadt wie ein Bär. Leider traf er hier auf einen überragenden Tom Lindner, gegen den an diesem Tag kein Kraut gewachsen war. Maximilian musste sich daher mit der Silbermedaille und dem Vizemeistertitel begnügen. Kurz danach verkündete Maximilian schließlich zu unser aller Bedauern seinen Rücktritt vom Leistungssport.

Ende Januar 2020 fand im Velodrom die 109. Auflage des Berliner Sechstagerennens statt. Über den Gesamtsieg freuten sich hier der der Niederländer Wim Stroetinga und der Belgier Moreno de Pauw, der sich mit diesem Erfolg ebenfalls vom Leistungssport verabschiedete.

Mitte Februar richtete der BSV AdW gemeinsam mit dem Marzahner RC 94 den alljährlichen Athletiktest für die Schülerklassen des Berliner Radsports aus. Zahlreiche Helfer beider Vereine sorgten für einen reibungslosen Ablauf dieses Leistungstests, der stets als Gradmesser für die nachfolgende Straßensaison dient.

Ende Februar trafen in Berlin dann die weltbesten Bahnradsportler aufeinander. Zum zweiten Mal nach 1999 war das Velodrom Schauplatz der Weltmeisterschaften im Bahnradsport. An fünf Tagen kämpften hier rund 400 Sportler um 20 WM-Titel.

Anfang März sollte es dann wieder auf die Straße gehen. In Herford fand am 8.3.2020 traditionell das erste Saisonrennen statt, an dem auch unser Masterfahrer Lutz Lehmann teilgenommen hat.

Was dann folgte, war ein Desaster. Das neuartige Coronavirus verbreitete sich flächendeckend, artete zu einer Pandemie aus und führte in der Folge zur Absage aller Wettkämpfe und Breitensportveranstaltungen. Auch die Trainingseinheiten konnten nicht mehr in der üblichen Gruppenstärke durchgeführt werden. Die neue Devise lautete: Bleibt gesund und fahrt allein! Abgesehen von einigen zwischenzeitlichen Lockerungen unter verschärften Hygienevorschriften fielen im Prinzip alle Rennveranstaltungen des Jahres der Pandemie zum Opfer.

Nicht zuletzt sei an dieser Stelle auch noch die AdW-Sonntagsrunde erwähnt. Dieser im November 2019 aus der Taufe gehobene Breitensporttreff erfreute sich eines großen Zuspruchs und einer besonderen Beliebtheit. Woche für Woche folgten diesen Ausfahrten viele Radsportbegeisterte, die die positive Stimmung und das Fahren in der Gemeinschaft genossen. Auch dieser Radsporttreff musste bedingt durch die Pandemie zwischenzeitlich eine längere Pause einlegen. Nachdem es in der zweiten Jahreshälfte wieder weitergehen konnte, war es schließlich ein Unfall, der im Oktober Anlass dafür gab, diese Aktion einzustellen.

Rückblickend war 2020 ein Jahr, in dem das Leben auf allen Ebenen aus den Fugen geraten ist. Es war ein Seuchenjahr, in dem seit Mitte März nichts mehr normal gewesen ist. Die jetzt angekündigten Impfungen geben die Aussicht auf eine Verbesserung dieser Situation. Also: Hoffen wir, dass 2021 ein Jahr wird, in der wir wieder zur Normalität zurückkehren können. Bis dahin heißt es einmal weiterhin: Fahrt allein und bleibt gesund!

In diesem Sinne wünscht der BSV AdW allen Mitgliedern, Freunden und Förderern alles Gute für das neue Jahr...!


Samstag, 12.12.2020

+ + E I L T ! + +

Hauptversammlung des BRV:

BSV AdW benötigt Delegierte

 

Am kommenden Freitag, dem 18. Dezember 2020, findet um 18 Uhr eine außerordentliche Hauptversammlung des Berliner Radsport Verbands (BRV) statt. Außerordentlich ist dabei auch die Form der Durchführung, die pandemiebedingt digital erfolgt. Dessen ungeachtet ist es trotzdem erforderlich, dass die Vereine ihre stimmberechtigten Delegierten vorab anmelden. Hierzu benötigt auch der BSV AdW eine umgehende Rückmeldung seiner Mitglieder.

Wer also am Freitag Zeit und Interesse hat, der Sitzung beizuwohnen, melde sich bitte bis spätestens zum 14. Dezember 2020 per E-Mail () beim Vorsitzenden, Karsten Wiewald. Die Geschäftsstelle des BRV wird die gemeldeten Delegierten rechtzeitig per Email anschreiben und ihnen die Beschlussvorlagen sowie Hinweise zum technischen Ablauf zukommen lassen.

Bitte stellt Euch möglichst zahlreich in den Dienst der Sache und meldet Euch zügig an. Vielen Dank!


Freitag, 11.12.2020

Tapetenwechsel beim BRV:

Internetseite im neuen Stil

 



Die Internetseite des Berliner Radsport Verbands (BRV) erstrahlt ab sofort im neuen Glanz. Hinter dem modern klingenden Domainnamen „www.berlincycling.com“ () verbirgt sich jetzt eine frische und zeitgemäße Homepage. In übersichtlicher Form finden sich dort die amtlichen Mitteilungen des Verbands, Informationen zu den verschiedenen Disziplinen des Radsports, Hinweise zu Veranstaltungen und eine eigene Rubrik zu Bildung und Nachwuchsförderung. Alles in allem macht dieses neue Gewand viel her. Es vermittelt den Eindruck einer ansprechenden Visitenkarte und ist eine schöne Werbung für den Berliner Radsport. Leider täuscht dieser positive Eindruck ein wenig über die Verbandsarbeit selbst hinweg. Hier liegt zurzeit vieles im Argen und es gibt zahlreiche Baustellen, angefangen beim lückenhaften Personaltableau. Aber vielleicht ist es gerade auch die neue Internetseite, die eine positive Aufbruchstimmung verheißt. Wir als BSV AdW werden es in jedem Fall weiterhin beobachten und den Verband bei seiner Arbeit - soweit möglich - unterstützen.



November 2020


November 2020

Trainings-Lockdown:

Erneute Corona-Zwangspause

 



Corona hat uns weiterhin fest im Griff, und dies gilt auch für den Bereich des Sports. Sowohl in Berlin als auch in Brandenburg erlauben die Vorschriften die kontaktfreie Sportausübung zurzeit nur allein, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt. Ein Gruppentraining kommt daher auf Grund dieser Rechtslage nicht in Betracht.

Wir stellen den Trainingsbetrieb daher bis auf Weiteres ein und appellieren an alle Mitglieder: Trainiert allein oder zu zweit und drückt die Daumen, dass die Pandemie bald besiegt sein wird.

+++  B l e i b t   g e s u n d … !  +++



Oktober 2020


Freitag, 28.10.2020

Neues aus dem Verein

 

 

  • Vereinssitzung: Die Verschärfung der pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen zwingt uns leider dazu, die Vereinssitzung für den Monat November 2020 abzusagen.

  • Lizenzen: Die Lizenzanträge können – wie bereits unlängst berichtet – von jedem Sportler individuell online gestellt werden. Ein zweifach unterschriebener Ausdruck ist dem Vorsitzenden sodann per Briefpost zu übersenden. Um die Lizenz zeitnah zu erhalten, wäre eine Erledigung bis zum 20.11.2020 erforderlich.

  • Straßentraining: Vor dem Hintergrund sich ständig verändernder Rechtslagen sieht sich der Verein aktuell nicht in der Lage, Trainingsausfahrten in großen Gruppen zu veranstalten. Für die Vereinsmitglieder ist der Haupttreffpunkt sonntags um 9.30 Uhr am S-Bhf Grünau (Richterstr./vor dem Restaurant ‚Rhodos‘). Orientiert an den geltenden Vorschriften werden wir dort bei großem Zuspruch ggf. kleinere Gruppen bilden.

  • Ansprechpartner: Für allgemeine sowie individuelle Auskünfte steht der Vorsitzende, Karsten Wiewald, gerne per E-Mail oder auch telefonisch zur Verfügung. Seine Kontaktdaten sind am linken Bildrand hinterlegt.

  • Der BSV AdW wünscht seinen Mitgliedern weiterhin alles Gute und eine stabile Gesundheit...!


Sonntag, 25.10.2020

Erstes ‚Gravel-Rennen‘ in der Region:

Christian Scholze war dabei

 



‚Gravel‘ ist der aktuelle Trend und zurzeit in aller Munde. Im Wettkampfbereich ist diese Art des Radsports bislang aber noch nicht so recht angekommen. Dies sollte sich am gestrigen Samstag ändern. Der SV Kloster Lehnin hatte zum „1. Radkampf Brandenburg Gravel-Grinder“ aufgerufen und die Radsportler kamen zu Hauf ins brandenburgische Golzow (OT Lucksfleiß). Das Starterfeld bei der Elite umfasste insgesamt 60 Fahrer und war mit Paul Voß, Philipp Walsleben und Roger Kluge sehr prominent besetzt. Auch die Vereinsfarben des BSV AdW waren mit Christian Scholze vertreten.

Gefahren wurde auf einer 33 km langen Runde, die es dreimal zu bewältigen galt. Die überwiegend unbefestigten Feld-und Waldwege waren auf Grund des vorangegangenen Regens zum Teil extrem matschig und insofern eine zusätzliche, kräftezehrende Herausforderung für die Sportler. Die Elite ließ es von Beginn an richtig krachen und drückte mächtig auf die Tube. Christian konnte diesem hohen Tempo auf Dauer nicht standhalten. In der letzten Runde verließen ihn die Kräfte, was aber immerhin noch für Platz 40 reichte. Sieger dieses Premienrennens wurde übrigens Ex-Profi Paul Voß.

Der BSV AdW gratuliert Christian zu seiner Leistung und dazu, dass er dieses schwierige Rennen – entgegen vielen anderen – sturz- und pannenfrei absolviert hat.


Mittwoch, 21.10.2020

Lizenzen 2021:

Jetzt online bearbeiten...

 


Ab dem 23. Oktober können auf der Internetseite von rad-net über den persönlichen Login (lizenzen.rad-net.de: ) Lizenz-Wiederholungsanträge bearbeitet und heruntergeladen werden. Für alle Lizenznehmer 2020 wird der Lizenzantrag als Wiederholungsantrag mit den Daten von 2020 im System hinterlegt. Alle Änderungen, auch ein Landesverbands- oder Vereinswechsel, müssen im Wiederholungsantrag 2021 vorgenommen werden (Achtung: In diesem Fall keinen Neuantrag stellen). Die Lizenzanträge können online bearbeitet werden, dazu gehört auch die Möglichkeit, das Lizenzfoto (Foto im Passbildformat) hochzuladen bzw. auszutauschen (das System zeigt an, wenn ein neues Foto benötigt wird).

Erneut werden die Lizenzen eine aufgedruckte Notfallrufnummer enthalten. Diese Rufnummer soll eine sein, die bei einem Unfall/Notfall des Lizenznehmers angerufen werden kann. Sie ist auf dem Lizenzantrag zwingend anzugeben. Geschieht dies nicht, wird der Antrag reklamiert und nicht bearbeitet.

Die Mitglieder werden gebeten, ihre Anträge online zu bearbeiten, doppelseitig auszudrucken, zweifach zu unterschreiben (in blau) und sie alsbald dem Vereinsvorsitzenden im Original (kein Scan oder Fax!) zukommen zu lassen. Bitte beachten: Bei Jugendlichen ist im Falle des Neuantrags zusätzlich die ärztliche Untersuchung erforderlich und auf dem Antrag zu bescheinigen; bei den Senioren gilt dies ab dem 60. Lebensjahr auch bei Wiederholungsanträgen. Wer keine Möglichkeit des eigenen Ausdrucks hat, melde sich bitte beim Vorsitzenden, Karsten Wiewald:


Die AdW-Sonntagsrunde findet ab sofort nicht mehr statt

Hier die Erklärung:


Sonntag, 18.10.2020

AdW-Sonntagsrunde:

Der Abschied

 

Das heutige Wetter war kalt, grau und nass. Damit passte es ein wenig zur Stimmungslage der AdW-Sonntagsrunde, denn heute hieß es definitiv Abschied nehmen. Wie die beiden Initiatoren, Wolfgang Schack und Andreas Schmidt, bereits zu Wochenbeginn erklärt hatten, wird das gemeinsame Rennrad-Training für alle in dieser Form nicht mehr stattfinden. Diese Entscheidung zu treffen und zu verkünden, fiel beiden sehr schwer, aber nach langer Abwägung war sie alternativlos.

Wie sie aber heute sehen mussten, geht es nicht ihnen allein so. Der harte Kern Radsportverrückter, der sich wie gewohnt um 9.30 Uhr bei Radsport Heinze einfand, stand genauso bedröppelt vor ihnen. Von der sonst so ausgelassenen und heiteren Stimmung war heute keine Spur. Vielmehr zeugten viele traurige Augen vom Abschiedsschmerz, der hier spürbar in der Luft hing (siehe Beweisfotos unter: )

Nachdem sich allesamt noch einmal ausgetauscht hatten, war eines klar: Die Leidenschaft, die alle verbindet, nämlich das Radfahren, wird ihnen dadurch keiner nehmen. Irgendwie geht es immer weiter und es werden dafür Mittel und Wege gefunden werden…

Wolfgang und Andreas möchten die Gelegenheit nutzen und sich an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der AdW-Sonntagsrunde bedanken. Es war eine grandiose Zeit und sehr gerne haben sie ihr Motto „Gemeinsam starten, gemeinsam ankommen!“ mit allen zelebriert. Was nunmehr bleibt, sind die schönen Erinnerungen an viele nette Menschen und Begebenheiten. Und auch wenn es das Format der AdW-Sonntagsrunde künftig nicht mehr geben wird, so werden sich auf den Straßen der Region alle ganz gewiss immer wieder begegnen.


Montag, 12.10.2020

Cross in Blankenfelde:

Ohne Berliner, aber mit Maximilian Möbis

 

Die Corona-Pandemie treibt so manche Blüten. Spürbar wurde dies auch am gestrigen Sonntag beim 1. Lauf zum Cross4Shop-Cup. Ausgerichtet wurde diese Veranstaltung vom RSV Blankenfelde, unmittelbar vor den Toren Berlins. Gleichwohl mussten die Berliner Sportler und Zuschauer außen vor bleiben. Als Grund dafür wurde die die Tatsache genannt, dass die Hauptstadt inzwischen wegen stark gestiegener Infektionszahlen als Risikogebiet eingestuft worden ist. Das daraufhin vom Veranstalter angepasste Hygienekonzept sah vor, dass Sportler und Gäste aus Berlin nur dann Zugang zum Sportgelände erhielten, wenn sie einen aktuellen und negativen Coronatest vorweisen konnten. Und da den auf Anhieb kaum jemand aus der Tasche zaubern konnte, blieben die Berliner also von der Veranstaltung mehr oder weniger ausgeschlossen. Zu ihnen zählte auch unser Vereinsmitglied Christian Scholze, der dort eigentlich sein Cross-Wettkampfdebüt abgeben wollte.

Glück dagegen hatte Maximilian Möbis, der zwar dem BSV AdW angehört, aber in Brandenburg lebt. Nachdem unser zweifacher Deutscher Meister nach der letzten Saison sein Rad eigentlich an den berühmten Nagel gehängt hatte, trainierte er berufsbedingt nur noch in kleinen, überschaubaren Einheiten und mehr zum Spaß. Dennoch wollte er es gestern noch einmal wissen. Er zog sich eine Nummer und nahm Startaufstellung bei den Männern. Bereits nach der ersten Runde dieses einstündigen Rennens war klar, dass Maximilian nicht mehr an seine frühere Form heranreichen kann. Der Überflieger des Tages hieß Frederik Hähnel (Shop4Cross), gegen den kein Kraut gewachsen war. Er siegte am Ende mit einem satten Vorsprung von rund drei Minuten auf den Zweitplatzierten, Dominic Weinreich (RSV Blankenfelde). Als Dritter erreichte Steven Schreiber (Shop4Cross) das Ziel, noch vor Maximilian, der sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen musste. Er sah das aber alles ganz gelassen. Schließlich sollte dieses Rennen zwar in gewisser Weise ein Gradmesser sein, aber vor allem diente es dem Spaß, denn noch immer ist Maximilian ein leidenschaftlicher Cyclocrosser, der mit seinem Gefährt oft und gerne durch Wald und Flur heizt.

Den BSV AdW hat es sehr gefreut, seinen ehemaligen Champion wieder einmal im Wettkampfmodus zu erleben. Und wer weiß, vielleicht war das ja nicht der letzte Renneinsatz…


Sonntag, 11.10.2020

AdW-Sonntagsrunde:

Mit Volldampf in die Herbstferien

 

Der Herbst zeigte sich heute gnädig und von seiner besten Seite. Zwar herrschten insgesamt recht frische Temperaturen, dafür aber war es trocken und sonnig. Diese guten äußeren Bedingungen lockten wieder einmal eine große Schar Radsportverrückter nach Baumschulenweg, die sich der Sonntagsrunde anschließen wollten.

Los ging es wie immer um 9.30 Uhr bei Radsport Heinze. Allerdings starteten wir heute mit einem etwas mulmigen Gefühl. Noch immer wirkte der Unfall vom letzten Sonntag nach und alle waren extrem vorsichtig und darauf bedacht, dass sich solch ein Geschehnis nicht noch einmal wiederholt. Um es vorwegzunehmen: Heute lief die aus 32 Pedaleuren bestehende Gruppe wie geschmiert und es gab nicht den Hauch einer Gefahrsituation. Für Gefahr sorgten allein so manche Autofahrer mit ihren leichtsinnigen und immer wieder riskanten Überholmanövern.

Die 100 km lange Tour führte uns heute in Richtung Osten. Über Schmöckwitz verließen wir zunächst die Haupstadt, um uns über Neu-Zittau, Hartmannsdorf bis nach Spreenhagen durchzuarbeiten. Kurz vor Rieplos legten wir eine kleine Verpflegungspause ein, bevor es dann über Kummersdorf, Friedersdorf, Senzig und Königs Wusterhaussen wieder in Richtung Heimat ging. Schlussendlich waren am frühen Nachmittag alle erleichtert, als sie pannen- und unfallfrei das Ziel erreichten. So soll es schließlich auch sein: „Gemeinsam starten, gemeinsam ankommen!“

Die Fotos der heutigen Ausfahrt sind wie immer in einer Bildergalerie zusammengestellt, die über folgenden Link abrufbar ist:


Sonntag, 4.10.2020

Michael Frisch:

Zweiter beim „Herbstzeitfahren“

 

Der Radsportverein 93 Königs Wusterhausen ist eine zuverlässige Konstante des lokalen Radsports. Trotz der pandemiebedingten Erschwernisse hat der kleine Verein auch in diesem Jahr wieder das „Herbstzeitfahren“ organisiert und durchgeführt.

Am Tag der Deutschen Einheit traten die Aktiven auf der bewährten Strecke bei Märkisch-Buchholz den Kampf gegen die Uhr an. Das spätsommerliche Wetter sorgte dabei für ideale Bedingungen. Zu erkennen war dies nicht zuletzt an den Zeiten, die die Einzelfahrspezialisten hier auf den Asphalt brachten. Allen voran sorgte dabei Michael Kopf (Jenatec-Lawi-Masters Team) für Furore. Er benötigte für die 10 km lange Runde lediglich 12:44 Minuten. Dies entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 50 km/h (49,95 km/h) und war zugleich neuer Streckenrekord.

Etwas langsamer, aber immer noch schnell genug waren die Sportler der Altersklasse Sen 4 unterwegs. Hier trug sich unser Vereinsmitglied Michael Frisch in die Starterliste ein, um sich den Tagessieg zu holen. Leider war ihm dieser Erfolg diesmal nicht vergönnt. Michael kämpfte nämlich auf der Strecke nicht nur gegen die Uhr sondern auch gegen heftige Kreislaufprobleme. Am Ende erreichte er das Ziel recht deutlich hinter dem Sieger Ingo Schulz (RSV Müllrose Schlaubetal). Mit dem Glück des Tüchtigen und einer Zehntelsekunde Vorsprung auf den Drittplatzierten fuhr Michael letztlich auf Rang 2. Selbstkritisch wie immer haderte Michael mit diesem Ergebnis ein wenig, denn allzu gerne hätte er zum diesjährigen Saisonabschluss doch noch einen Sieg eingefahren.

Der BSV AdW gratuliert Michael zu seiner Leistung und wünscht ihm nach diesem sehr außergewöhnlichen Jahr jetzt erst einmal die nötige Ruhe, um 2021 wieder gut in die Spur zu finden…!



September 2020


Sonntag, 27.9.2020

Leon und Christian:

Renneinsatz beim Ulmax Radsporttag

 

Unsere Amateurfahrer, Leon Gottwald und Christian Scholze, starteten heute in Mecklenburg-Vorpommern, beim Ulmax Radsporttag. Dort wartete auf sie ein auf 70 km ausgelegtes Kriterium. An den Start gingen die Amateure gemeinsam mit den Junioren und der Elite. Letztgenannte Klasse dominierte das Renngeschehen, wobei sich insbesondere das Berliner Radtteam KED-Stevens und das Team Bike Market in Szene setzten. Der 2,5 km lange Rundkurs war und flach auch sonst mit keinen besonderen Schwierigkeiten gespickt. Selektiv wirkten vor allem das hohe Tempo und das regnerische Wetter. Leon und Christian erreichten den Start erst im letzten Moment. Auf Grund der damit einhergehenden Hektik fanden beide schlecht ins Rennen und verloren den Anschluss ans Feld. Ihre Strategie, sich zusammen wieder vom Feld aufsammeln zu lassen ging letztlich jedoch auf, sodass sie sich beide in den letzten Runden noch einmal in der Hauptgruppe einreihen konnten. Im Finale erlagen jedoch beide dem Tempodiktat, das die Sprintzüge an der Spitze vorlegten. Schlussendlich mussten sie sich mit den hinteren Plätzen 9 (Leon) und 10 (Christian) begnügen. Der BSV AdW gratuliert natürlich dennoch beiden Sportlern zu ihren Platzierungen.


Sonntag, 27.9.2020

AdW-Sonntagsrunde:

Abschied von Neue Mühle

 

Die Schleusenbrücke in Neue Mühle ist allen Teilnehmern der AdW-Sonntagsrunde wohlbekannt. Wir nutzen sie nahezu regelmäßig, wenn wir Berlin über Schmöckwitz und Ziegenhals verlassen. Und wenn sie wieder einmal hochgeklappt war, um die größeren Boote passieren zu lassen, mussten wir schon so manches Mal eine kurze Zwangspause einlegen.

Diese Zwangspause wird sich nun bald deutlich verlängern. Ab dem 1. Oktober nämlich beginnen umfangreiche Instandsetzungsarbeiten an der Schleusenbrücke. Sie dauern bis Ende März und in dieser Zeit ist die Brücke für Fahrzeuge aller Art nicht passierbar.Somit war klar, dass die heutige AdW-Sonntagsrunde noch mal über diese Brücke führen musste. Und da einmal keinmal ist, ging es bei der Route eben gleich zweimal hinüber.

Ansonsten war der Zuspruch heute witterungsbedingt eher zurückhaltend. Bei grauem Herbstwetter und der Aussicht auf Regen waren es gerade mal ein Dutzend Pedaleure, die sich heute Vormittag in Baumschulenweg einfanden, um die anstehenden 104 km unter ihre Räder zu nehmen. Jedoch werden sich im Nachhinein all die, die nicht zum Treffpunkt gekommen sind, ärgern, denn anders als von den Wetterfröschen vorhergesagt, blieb es die gesamte Fahrt über absolut trocken.

Der Weg führte diesmal hinaus über besagte Schleusenbrücke, von der aus es nach der ersten Überfahrt in Richtung Senzig, Bindow und Friedersdorf weiterging. Kurz vor Kablow wurde eine kurze Verpflegungspause eingelegt, bevor es dann ein zweites Mal nach Neue Mühle und über die Schleusenbrücke ging. Diesmal bogen wir anschließend nach rechts ab, um Königs Wusterhausen anzusteuern. Von hier aus führte der Weg schließlich über Schenkendorf nach Mittenwalde und von dort über Selchow nach Berlin. Nach zügig abgespulten 104 km landeten am frühen Nachmittag schließlich alle wieder wohlbehalten und glücklich in Baumschulenweg.

Die Erinnerungsfotos des heutigen Tages sind erneut in einer Bildergalerie zusammengefasst, die über folgenden Link abrufbar ist:

Mit diesen Eindrücken verbleibt der BSV AdW bis zum nächsten Sonntag, wenn es wieder heißt: „Gemeinsam starten – gemeinsam ankommen!“


Sonntag, 20.9.2020

Lutz und Leon:

Zwei Lizenzfahrer des BSV AdW im Einsatz…

 

Während sich die Breitensportler des BSV AdW voll und ganz auf die heutige Sonntagsrunde konzentrierten, haben die Lizenzfahrer des Vereins am Wochenende die Möglichkeit genutzt, an den wenigen sich bietenden Wettkämpfen teilzunehmen.

So zog es Lutz Lehmann gestern nach Trollenhagen, an die Mecklenburgische Seenplatte. Dort fand auf dem kleinen Flughafen das vom PSV Neubrandenburg ausgerichtete „Airport Race“ statt. Für die Masterklasse 4 stand hier ein auf 44 km ausgelegtes Rundstreckenrennen auf dem Programm, an dem auch Lutz teilnahm. Auf dem knapp 3 km langen Rundkurs ging es heiß und flott zur Sache. Nach 15 gefahrenen Runden hieß der Sieger schließlich Enrico Busch. Lutz erreichte das Ziel als 14.

Für die Elite und die Amateure gab es am heutigen Sonntag die Möglichkeit des Kräftemessens beim Nordklassiker, dem „Großen Preis von Buchholz“. Mit am Start war Leon Gottwald, unser Youngster bei den Amateuren. Er traf hier auf die Spitzenfahrer zahlreicher namhafter Radsportteams, gegen die in der Regel kein Kraut gewachsen ist. Obwohl auch hier von Beginn an für hohes Tempo gesorgt wurde, fielen die Entscheidungen bei der Elite und den Amateuren jeweils im Zielsprint. Bei den Amateuren ging der Sieg an Constantin Lohse vom Radteam Ked-Stevens, das in beiden Rennen zahlenmäßig stark vertreten war. Leon selbst hatte noch nicht die Form, die er sich nach seinen Trainingsergebnissen erhofft hatte. Daher hatte er leider keine Chance, in den Fluchtversuchen mitzuwirken. Am Ende kam er mit der zweiten Gruppe ins Ziel und wurde 31.

Der BSV AdW gratuliert seinen beiden Lizenzfahrern zu ihren Leistungen und drückt ihnen die schon jetzt die Daumen für ihre Einsätze am kommenden Wochenende…


Sonntag, 20.9.2020

AdW-Sonntagsrunde:

Go West...!

 

Das herrliche Spätsommerwetter lockte heute wieder einmal eine große Schar von Radsportfreundinnen und -freunden nach Treptow. Insgesamt waren es diesmal 50, die allesamt ein gemeinsames Ziel hatten, nämlich die Teilnahme an der inzwischen schon kultigen AdW-Sonntagsrunde. Und auch diesmal war diese gemischte Gruppe wieder so vielfältig wie einst die Village People. Und damit lag das das Motto des Tages klar auf der Hand. Es lautete ganz einfach: „Go West…!“, so wie der Ohrwurm der früheren Disco-Band.

Dieser Devise folgend führte die Route diesmal zunächst stadtauswärts und von dort über Kiekebusch nach Blankenfelde. Von dort ging es auf einen Streckenabschnitt, der für viele der AdW-Sonntagsfahrer neu gewesen sein dürfte. Er führte uns über Jühnsdorf, Werben und Nunsdorf durch eine prachtvolle Landschaft, die vor allem durch weitläufige Wiesen und mächtige Alleen gekennzeichnet ist. Die Großstädter im Peloton dürften bei diesem Anblick ein bisschen an ihren letzten Urlaub auf dem Land erinnert worden sein.

Es dauerte nicht lange und schon war die Hälfte der Strecke zurückgelegt. Zeit also für eine kurze Verpflegungspause, die diesmal in Thyrow eingelegt wurde. Anschließend ging es weiter durch Sieten, vorbei an Ludwigsfelde und durch Großbeeren hindurch. Hier stießen wir wieder auf Straßen, die vielen vertraut vorkamen. Und so gingen auch die letzten Kilometer wie im Fluge vorbei.

Am Ziel in Baumschulenweg standen die Tachos schließlich bei insgesamt 107 km. Wie den strahlenden Gesichtern zu entnehmen war, fand auch diese Runde bei den meisten wieder sehr guten Anklang, was uns anspornt, auch für den nächsten Sonntag wieder eine schöne Strecke auszubaldowern, wenn es dann wieder heißt: „Gemeinsam starten, gemeinsam ankommen!“.

Die zahlreichen Fotos der heutigen Ausfahrt sind wie üblich in einer Bildergalerie zusammengefasst, die hier abrufbar ist:


Sonntag, 13.9.2020

AdW-Sonntagsrunde:

Schreck in der Morgenstunde.

 

Das renitente Verhalten eines Autofahrers sorgte heute für einen Schreck in der Morgenstunde. Als der große Tross der Radsportler auf der Chris-Gueffroy-Allee auf den Mauerweg einbog, ging es dem motorisierten Sonntagsfahrer offenbar nicht schnell genug. Kurzerhand versuchte er es mit der Brechstange. Er ließ den Motor aufheulen und fuhr in die Gruppe hinein. Gottlob kam bei dieser dreisten Aktion niemand ernsthaft zu Schaden. Gleichwohl sorgte sie allseits für Kopfschütteln und heftigste Empörung.

Zwei mitradelnde Polizisten nahmen sich der Angelegenheit sofort an und riefen ihre uniformierten Kollegen, um den Vorfall aufnehmen zu lassen. Wohl oder übel mussten sie und einige andere an der Unfallstelle zurückbleiben, um die Angelegenheit zu regeln. Ihnen gilt an dieser Stelle ein ganz besonderer Dank, denn auch sie hatten sich zweifelsohne sehr auf die heutige AdW-Sonntagsrunde gefreut.

Für den Rest der Gruppe, die heute aus 50 Pedaleuren bestand, ging es nach diesem Vorfall planmäßig weiter. Für den heutigen Sonntag hatten sich die Macher der AdW-Sonntagsrunde wieder mal etwas Besonderes ausgedacht. Das Ziel war diesmal nämlich eine nordamerikanische Küstenstadt, die einst sogar die Hauptstadt der USA gewesen ist. Die Rede ist von Philadelphia…

Aber Spaß beiseite. Eine Tour über den großen Teich war natürlich nicht drin. Deshalb mussten wir kleine Brötchen backen und uns mit dem zwergenhaften Philadelphia im Landkreis LOS begnügen.

Dennoch kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmern der AdW-Sonntagsrunde auch damit voll auf ihre Kosten. Bei herrlichstem Spätsommerwetter führte die Route zunächst über Ziegenhals bis Neue Mühle. Von dort aus ging es dann weiter in Richtung Osten, bis dann über Friedersdorf und Wolzig schließlich Philadelphia erreicht war. Nach einer kurzen Verpflegungspause zog es den Tross anschließend über Prieros und Königs Wusterhausen wieder gen Heimat.

Als die Gruppe nach 114 gefahrenen Kilometern am AdW-Vereinsheim ankam, gab es schließlich noch eine schöne Überraschung. Sie galt in erster Linie unserem Leitwolf, Wolfgang Schack, der nach seinem Urlaub heute wieder die erste Geige spielte. Für ihn hatte Heiko Günther, einer unserer treuen Mitfahrer mit großem künstlerischem Talent, eine ganz individuelle Tasse gestaltet. Diese übergab er Wolfgang höchstpersönlich, verbunden mit dem Dank aller Radsportfreundinnen und -freunde, die sich seit Monaten in der AdW-Sonntagsrunde pudelwohl fühlen. Unter dem Beifall der Anwesenden ging unserem Raubein Wolfgang dann das Herz doch erkennbar auf. Und auch der Webmaster und Fotograf auf zwei Rädern ging hier nicht leer aus. Auch für ihn gab es eine persönliche Tasse, aus der ihm der Morgenkaffee ganz gewiss doppelt so gut schmecken wird. Das war eine sehr schöne Geste, die uns anspornt, auch weiterhin jeden Sonntag für Euch unser Bestes zu geben…!

Die Bilder des heutigen Tages sind wie immer online zu finden, und zwar über folgenden Link:

Ansonsten heißt es auch am nächsten Sonntag natürlich wieder „Gemeinsam starten, gemeinsam ankommen…!“


Montag, 7.9.2020

Michael Frisch

souveräner Sieger von Hirschfeld

 

 

 Im südbrandenburgischen Schradenland fand gestern das vom SV Hirschfeld ausgerichtete „5. Alleen-Radzeitfahren“ statt. Im Kampf gegen die Uhr mussten die Sportler hier einen 10 km langen Rundkurs bewältigen. Dieser war flach und daher auch entsprechend schnell. So verwunderte es nicht, dass die Siegerzeit bei der Elite bei über 48 km/h lag.

Auch Michael Frisch, der nach seinem verkorksten Rennen in Großräschen noch eine Rechnung mit sich selbst offen hatte, stand hier am Start und er musste sich keineswegs verstecken. Gut vorbereitet und fokussiert nahm er den Wettkampf in Angriff. Und diesmal gab es für ihn keinerlei Grund, mit sich zu hadern. Völlig problemlos kam er über die Runde und das in einer Zeit von nicht einmal 14 Minuten (43,37 km/h). Mit knapp einer halben Minute Vorsprung auf den Zweiten reichte es in seiner Altersklasse letztlich zum souveränen Sieg. Und übrigens: Selbst bei der Elite, die in der Regel gerade einmal halb so alt ist wie Michael, hätte diese Zeit noch zu Platz sechs gereicht.

Der BSV AdW gratuliert Michael zu diesem Erfolg, der ihm gewiss auch moralisch wieder neue Schubkräfte verliehen hat.



August 2020


Sonntag, 30.8.2020

AdW-Sonntagsrunde:

Ohne Chef auf Tour.

 


Sonntag, 9.30 Uhr - alles war bereit für die AdW-Sonntagsrunde. Rund 40 Pedaleure hatten sich bei Radsport Heinze versammelt und warteten auf den Start. So gesehen war es wie an jedem Sonntag. Allerdings gab es diesmal einen kleinen, aber durchaus entscheidenden Unterschied: Mit Wolfgang Schack fehlte nämlich der wichtigste Mann im Peloton. Unser Leitwolf weilt derzeit im Urlaub und so musste die Gruppe heute wohl oder übel leider ohne ihn auskommen.

Diszipliniert und routiniert setzte sich der Tross in Bewegung und nahm die für heute geplante Runde mit ihren 105 km unter die Räder. Nachdem die Strecke in der letzten Woche in Richtung Osten führte, wurde zum Ausgleich diesmal der Westen angesteuert. Über Waltersdorf und Groß Kienitz führte die Route zunächst einmal nach Zossen. Kurz vor Glienick wurde die obligatorische Verpflegungspause eingelegt, bevor es anschließend in Richtung Großbeeren weiterging. Über Dahlewitz und Selchow erreichten wir schließlich wieder das Berliner Territorium, wo die Tour am BSV-Vereinsheim endete.

Eine bemerkenswerte Fußnote war die heutige Alterszusammensetzung der Gruppe. Mit in den Reihen hatten wir diesmal mit Sheldon nämlich einen erst achtjährigen Steppke. Er erwies sich als wahres Talent, denn ohne mit der Wimper zu zucken hielt er die Runde locker durch. Im Vergleich dazu war unser ältester Teilnehmer, der drahtige Dietmar, fast zehnmal so alt. Man sieht also, Radsport ist absolut generationenübergreifend.

Fazit des heutigen Tages: Es war eine sehr schöne Ausfahrt mit vielen sympathischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Alles funktionierte reibungslos und alle verhielten sich sehr diszipliniert. Aber dennoch fehlte es uns irgendwie an Wolfgangs lautstarker Stimme und seinem Entertainment. Von daher schmeckte die heutige Runde ein bisschen wie Currywurst ohne Ketchup.

Die Bilder des heutigen Tages sind wie gewohnt im Internet abrufbar, und zwar über folgenden Link:

Und nicht zu vergessen, auch am nächsten Sonntag heißt es wieder: „Gemeinsam starten – gemeinsam ankommen!“


Sonntag, 23.8.2020

AdW-Sonntagsrunde

spendet für die Kids-Tour 2021.

 

Hätte, wäre, wenn… Ohne die Pandemie hätte der heutige Sonntag für die Radsportfamilie einiges zu bieten gehabt. So war die RTF „Rund um Berlin“ für viele Breitensportler schon dick im Kalender notiert. Und für die Rennfahrer von morgen wäre heute die Schlussetappe der „Internationalen Kids Tour Berlin“ über die Bühne gegangen. Dass die Tour in diesem Jahr nicht stattfinden konnte, ist wirklich ein herber Verlust. Schließlich wird diese Etappenfahrt für Schülerinnen und Schüler bereits seit 1993 in jedem Sommer ausgetragen und sie gilt wegen ihres internationalen Teilnehmerfeldes als sehr bedeutend. Auch der Nachwuchs des BSV AdW hat immer wieder an der Tour teilgenommen und allein deshalb war es dem Verein auch ein großes Bedürfnis, die heute in Hartmannsdorf stattfindende Spendenaktion zu unterstützen. Der BSV AdW und auch die Teilnehmer der AdW-Sonntagsrunde fütterten den dort aufgestellten Spendentrog ganz ordentlich. Hoffen wir, dass dieser Anteil dazu beiträgt, die Durchführung der Kids-Tour 2021 sicherzustellen.

Erleichtert vom schnöden Mammon ging es für die AdW-Sonntagsfahrer anschließend weiter in Richtung Spreeau und Erkner. Bei Fangschleuse legte der Tross, der diesmal aus 50 Pedaleuren bestand, seine obligatorische Verpflegungspause ein. Frisch gestärkt ging es danach auf den zweiten Teil der Runde. Er führte uns über Ziegenhals, Königs Wusterhausen und Ragow schließlich wieder in Richtung Berlin.

Nach knapp 110 km endete die Tour einmal mehr beim Vereinsheim des BSV AdW. Entscheidender Unterschied war jedoch, dass wir diesmal auf dem Trockenen saßen, denn wie bereits berichtet, hat der Wirt zu unserem großen Bedauern seine Schotten letzte Woche dichtgemacht. Was für ein Verlust...!

Einen Verlust werden wir übrigens auch an den kommenden zwei Sonntagen zu beklagen haben. Dann nämlich wird Wolfgang Schack, unser aller Leitwolf, Chef und Entertainer, im wohlverdienten Urlaub weilen. Auch wenn die AdW-Sonntagsrunde ohne ihn kaum bis gar nicht vorstellbar ist, so wird sie aber dennoch auch in dieser Zeit weiterhin regelmäßig stattfinden. Also seid dabei, wenn es am nächsten Sonntag wieder heißt: „Gemeinsam starten – gemeinsam ankommen!“

Und nicht zuletzt hier noch der obligatorische Hinweis auf die zahlreichen Bilder des heutigen Tages, die über folgenden Link abrufbar sind: Viel Spaß beim Anschauen, Herunterladen und Teilen...


Montag, 17.8.2020

Gelungene Rennpremiere

für zwei BSV AdW-Amateure.

 

Coronabedingt sind Radrennen in diesem Jahr Mangelware. Die wettkampfhungrigen Radsportler nutzen daher jede Gelegenheit, ihre Form zu testen und sich mit der Konkurrenz zu messen. An diesem Sonntag ergab sich wieder eine solche Gelegenheit, denn der RK Endspurt Cottbus hatte zu seinem „3. Spremberger Rundstreckenrennen“ eingeladen. Zahlreiche Sportler folgten diesem Aufruf und in der Summe sorgten sie für große und hochkarätige Starterfelder. Bei den Amateuren versprachen insbesondere die Fahrer der Teams LKT, schnelleStelle, P&S Metalltechnik und des LV Brandenburg Spitzensport.

Zwei, die hier ebenfalls zum Kräftemessen antraten, waren Leon Gottwald und Christian Scholze. Beide sind noch nicht allzu lange Mitglieder des BSV AdW und sie wollten hier eine erste Visitenkarte abgeben. Und genau dies ist ihnen im Ergebnis auch eindrucksvoll gelungen. Dabei waren die Bedingungen am gestrigen Tage beileibe nicht optimal, und so gesehen hatten beide eine harte Bewährungsprobe vor sich. Es war brüllend heiß, die Strecke war mit 101 km einigermaßen lang und zudem auch noch wellig und windanfällig. Aber am Ende haben beide ihr Debüt hervorragend gemeistert. Während viele Fahrer vorzeitig aufgeben mussten, haben sich Leon und Christian wacker bis zum Ende durchgekämpft. Der Lohn ihrer Anstrengung waren sehr ordentliche Platzierungen. Die Nase vorn hatte dabei Leon, der sage und schreibe Platz 18 erzielte. Christian folgte mit einigem Abstand auf Platz 30.

Der BSV AdW gratuliert seinen Novizen zu ihrer Premierenleistung sehr herzlich. Bleibt zu hoffen, dass sie damit angefixt sind und recht bald die nächste Chance ergreifen, ihre Stärke erneut unter Beweis zu stellen.


Sonntag, 16.8.2020

AdW-Sonntagsrunde:

Trotz Hitze keine Gnade für die Wade.

 

Trotz der angekündigten Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke fanden sich auch heute wieder knapp 40 Radsportverrückte bei Radsport Heinze ein, um gemeinsam mit dem BSV AdW die wöchentliche Sonntagsrunde in Angriff zu nehmen.

Die Organisatoren hatten für den heutigen Tag eine ansprechende Strecke ausgewählt, die rund 110 km lang war, und bei der mittendrin wieder die Möglichkeit bestand, sich mit Trinkwasser zu versorgen. Die Route führte heute über Königs Wusterhausen entlang der B 179. Bei Klein Köris bogen wir rechts ab in Richtung Teupitz. Nachdem die Gruppe dort auf einer kurzen Kopfsteinpflasterpassage noch einmal kräftig durchgeschüttelt worden ist, ging es den langgestreckten Anstieg hinauf nach Waldeck. Mit Riegeln und Bananen wurde rasch für den notwendigen Energienachschub gesorgt. Nach der kurzen Pause rollten wir rasch in Richtung Töpchin hinunter, wo sich der bereits erwähnte Wasserspender allseits großer Beliebtheit erfreute. Von hier aus ging es dann flott über den glühenden Asphalt zurück in Richtung Heimat.

Zur frühen Nachmittagsstunde erreichten schließlich alle unversehrt das Tagesziel, nämlich das BSV-Vereinsheim am Ligusterweg. Bei kühlenden Getränken fand der Nachmittag hier seinen geselligen Abschluss. Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben, dass zugleich auch eine gewisse Endzeitstimmung in der Luft lag, denn leider waren dies erst einmal die letzten Getränke, die hier über den Tresen gegangen sind. Ab morgen bleibt die Gaststätte bis auf Weiteres geschlossen. Der BSV AdW bedankt sich daher auf diesem Wege noch einmal sehr herzlich beim Wirt und seiner Frau. Es war eine schöne Zeit und wir werden Euch sehr vermissen…!

Der BSV AdW bedankt sich auch bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die der heutigen Hitze getrotzt haben. Ihr wart allesamt sehr diszipliniert und topfit. Eine besondere Erwähnung verdienen dabei die beiden alten Haudegen, die die 70 bereits überschritten haben, aber noch so manchen Jungspund in die Tasche stecken. Respekt dafür…!

Die Bildergalerie, die all das Geschriebene dokumentiert und nachvollziehbar macht, ist über folgenden Link abrufbar:

Viel Spaß beim Anschauen und bis zum nächsten Sonntag, wenn es wieder heißt: „Gemeinsam starten, gemeinsam ankommen!“



Freitag, 14.8.2020

Neues aus der Vereinssitzung

 

 

 

  • Straßenrennen: Nach mehrmonatigem Corona-Lockdown finden inzwischen wieder vereinzelt Straßenrennen statt. Hierzu zählen: Spremberg (16.8.): , Neubrandenburg (23.8.): , Sachsenring (30.8.): , Zwickau (12.9.):  

  • Vereinsrennen: Pandemiebedingt hatte der BSV AdW sein diesnjähriges Vereinsrennen abgesagt. Momentan wird keine Möglichkeit gesehen, es in diesem Jahr noch durchzuführen. Soweit die Möglichkeit besteht, soll es im Frühjahr 2021 stattfinden.

  • Sonntagsrunde: Die an jedem Sonntag stattfindende Trainingsrunde des BSV AdW wird kontinuierlich durchgeführt. Die Teilnehmenden haben sich dabei im Rahmen ihrer Eigenverantwortung so zu verhalten, dass ein etwaiges Infektionsrisiko nicht besteht. Soll heißen: Abstand halten und die Hygieneregeln beachten.

  • Vereinsheim: Der Casinopächter des Vereinsheimes "Oberer Damm" stellt seinen Betrieb Mitte September ein. Gegenwärtig ist noch ungeklärt, wann die Gastronomie wieder öffnet. Der Sitzungsraum steht dem BSV AdW unabhängig davon weiterhin zur Verfügung.

  • Vereinssitzung: Die nächste Vereinssitzung soll wie geplant am Freitag, dem 11. September 2020 um 19 Uhr im Vereinsheim "Oberer Damm", Ligusterweg 47, 12437 Berlin, stattfinden.

  • Der BSV AdW wünscht seinen Mitgliedern weiterhin eine gute und robuste Gesundheit...!


Sonntag, 9.8.2020

Die AdW-Sonntagsrunde:

Das war ein heißer Ritt...!

 

 


Der Sommer hat dieser Tage noch einmal eine ordentliche Schippe draufgepackt. Bei Lufttemperaturen weit über 30 Grad denken die meisten vermutlich eher an Strand, Meer und chillen. Aber es gibt auch Enthusiasten, die bei diesem Wetter aufs Rad steigen und mehr als 100 km abspulen. Und von dieser Sorte Radsportverrückter haben sich heute Vormittag weit mehr als 30 getroffen, um gemeinsam die AdW-Sonntagsrunde in Angriff zu nehmen.

Los ging es wie immer um 9.30 Uhr bei Radsport Heinze und diesmal ließ es sich selbst der Seniorchef, Arnd Heinze, nicht nehmen, einige Kilometer mitzufahren. Es ging entlang am Mauerweg, wo wir still des Radsportkameraden gedachten, der hier vor wenigen Tagen an der Ampel von einem Lkw in den Tod gerissen wurde. Ein schrecklicher Vorfall, der alle tief berührt hatte. Heute erinnert ein weißes Geisterrad an diese Tragödie.

Nachdem sich in Grünau noch einige Pedaleure hinzugesellt hatten, ging es weiter stadtauswärts in Richtung Süden. Der erste markante Punkt, den die Gruppe passierte, war die frisch asphaltierte Ortsdurchfahrt von Kiekebusch. Sie ersetzt nunmehr das alte Stuckerpflaster und bietet ein völlig neues Fahrgefühl. Schnell ging es weiter über Tollkrug, Mittenwalde, Motzen bis hin nach Töpchin. Dort nutzten viele die Gelegenheit, ihre leeren Wasserflaschen wieder aufzufüllen, denn einige waren doch schon ziemlich trockengefahren. Und immerhin lag vor uns noch die Hälfte des Wegs und der langgezogene Berg in Richtung Waldstadt. Nachdem dieser passiert war, hielt der Tross erst einmal kurz inne, um sich zu sammeln und zu erfrischen. Anschließend ging es dann schnurstracks weiter über Wünsdorf, Zossen, Rangsdorf und Selchow bis nach Berlin. Nach 105 km endete die heutige Runde einmal mehr beim Vereinsheim des BSV AdW, wo dem Wirt die Kaltgetränke quasi aus den Händen gerissen wurden.

Unter dem Strich war die Tour bei der heutigen Dämse nichts für Kreislaufschwache. Aber davon war weit und breit auch nichts zu spüren. Alle zeigten sich körperlich fit, hatten unterwegs ihren Spaß und erreichten das Ziel schließlich unversehrt. Wie immer gibt es auch heute eine reiche Fotodokumentation, die über folgenden Link abrufbar ist: Viel Spaß beim Anschauen und bis nächste Woche, wenn es wieder heißt: „Gemeinsam starten, gemeinsam ankommen…!“


Sonntag, 2.8.2020

Immer wieder sonntags.

Heute: Die Jubiläumsrunde

 

 


Die AdW-Sonntagsrunde feierte heute ein kleines Jubiläum. Es war die 25. Auflage, die seit Herbst letzten Jahres durchgeführt wurde. An sich hätte die Zählung schon viel weiter sein müssen, aber drei Monate Corona-Lockdown haben auch in dieser Hinsicht einen erkennbaren Einschnitt verursacht.

Und auch die heutige Jubiläumsausfahrt hatte wieder einiges zu bieten. Beginnen wir mit dem Kreis der Mitstreiter: Hier durften wir mit Gino und Leon Heinze zwei Vertreter des Mitveranstalters Radsport Heinze begrüßen. Trotz der endlos langen Arbeitswochen, die sie zurzeit haben, fanden sie heute Gelegenheit, sich uns anzuschließen. Und auch weit über 40 andere Radsportbegeisterte fanden dank des anfangs freundlichen Wetters wieder einmal den Weg zum Startort. Insgesamt war dies somit eine sehr stattliche Gruppe, was dem Jubiläum angemessen war.

Gemeinsam rollte dieser Tross zunächst über den Mauerweg in Richtung Grünau und Stadtgrenze. Von hier aus ging es dann über Königs Wusterhausen und Senzig bis nach Friedersdorf. Vorbei an den Segelfliegern ließen wir den Wolziger See links liegen und fuhren in Richtung Prieros. Nach einer kurzen Pause ging es schließlich über Bestensee und Mittenwalde wieder schnurstracks in Richtung Heimat. Nach gut 70 der 100 zu fahrenden Kilometer setzte dann der erst für den Nachmittag angekündigte Regen ein. Er machte leider den krönenden Abschluss etwas zunichte, denn der „Afterglow“ im AdW-Vereinsheim fiel angesichts der Witterung diesmal recht knapp und kurz aus.

Gleichwohl kann auch die heutige Runde wieder einmal als ein großer Erfolg gewertet werden, denn insgesamt blickte man allseits in strahlende Gesichter. Die entsprechenden Beweisfotos dazu sind in einer Bildergalerie zusammengestellt, die über folgenden Link abrufbar ist:

Der BSV AdW bedankt sich bei allen, die heute die Gruppe bereichert haben und freut sich bereits jetzt auf den nächsten Sonntag, wenn es wieder heißt: „Gemeinsam starten – gemeinsam ankommen“.



Juli 2020


Sonntag, 26.7.2020

AdW-Sonntagsrunde.

Grau und regnerisch statt bunt und schrill

 

 

Es ist das Wochenende, an dem der diesjährige Christopher Street Day (CSD) stattfindet. Für gewöhnlich nehmen an diesem Spektakel Hunderttausende Menschen teil und verwandeln Berlins Innenstadt in eine bunte Metropole. Coronabedingt findet der CSD diesmal allerdings vornehmlich digital statt.

Für die Organisatoren der AdW-Sonntagsrunde war dies ein guter Grund, auf den CSD aufmerksam zu machen, denn auch wir mögen es bunt und vielfältig. Und genauso bunt sollte es auch bei der heutigen Ausfahrt zugehen. Aber wie es im Leben nun mal so ist, manches kommt anders als man denkt. Statt eitlem Sonnenschein erwartete uns heute Vormittag ein schauriges und graues Regenwetter. Angesichts dieser Bedingungen verwunderte es kaum, dass nur sehr wenige den Weg zum Treffpunkt fanden.

Mit lediglich acht Pedaleuren ging es heute auf die Runde, die uns diesmal in Richtung Süden, rund um den Motzener See, führte. Auf den insgesamt 100 km, die am Ende laut Tacho zu verbuchen waren, erwischte uns immer wieder der eine oder andere Schauer. Dank der sommerlichen Temperaturen war es insgesamt jedoch ein warmer Regen, den daher auch alle mit der gebotenen Gelassenheit wegsteckten.

Und auch diesmal endete die Runde wieder am Vereinsheim des BSV AdW. Bei einem kühlen Getränk und den unterhaltsamen Ausführungen unseres Drill Instructors, Wolfgang Schack, fand die Sonntagsrunde dort ihren lockeren Ausklang.

Natürlich wurden auch heute wieder zahlreiche Fotos geschossen, die unsere Ausfahrt bildlich festhalten (zumindest die trockenen Phasen davon). Sie sind in einer Bildergalerie zusammengefasst, die über folgenden Link abrufbar ist:


Sonntag, 19.7.2020

Die Sonntagsrunde des BSV-AdW

mit neuer Rekordbeteiligung 

 

 

Waaahnsinn…! Die heutige Sonntagsrunde hat alle bisherigen in den Schatten gestellt. Die Zahl der Teilnehmenden lag diesmal bei über 50 und hatte damit fast das Format einer RTF. Das ist ein absoluter Spitzenwert und ein Zeichen dafür, dass die Berliner Radsportgemeinde nach der langen Coronapause völlig ausgehungert und wild auf Gruppenfahrten ist.

Mit von der Partie waren diesmal wieder viele treue Stammgäste, die bereits von Beginn an die Gruppe bereichern. Es gesellten sich aber erneut auch wieder sehr viele neue und interessierte Radsportfreundinnen und Radsportfreunde dazu. Und wie es schien, waren sie allesamt angetan von dem gemeinschaftlichen Spirit, der in dieser Gruppe herrscht.

Und einer, der hier ebenfalls unbedingt Erwähnung finden muss, ist unser Vereinsmitglied Karl-Heinz „Karli“ Waidmann. Auch er zeigte sich heute und es war schön zu sehen, dass er sich nach seinem schweren Sturz vor rund einem Jahr immer weiter auf dem Wege der Besserung befindet. Inzwischen fährt er wieder leidenschaftlich Rad und hat es heute auch tatsächlich geschafft, die ersten 10 km im flotten Tempo mitzuhalten. Chapeau!

Kurz nach halb zehn ging es im langen Tross, der diesmal die Ausmaße mehrerer Gigaliner hatte, los. Wie üblich führte die Tour zunächst über den Mauerweg bis zur Stadtgrenze und von dort über Waltersdorf in Richtung Südwesten. Dabei ließen wir es uns nicht nehmen, heute noch einmal die Kopfsteinpflasterdurchfahrt von Kiekebusch unter die Räder zu nehmen. Ab morgen wird das nicht mehr möglich sein, denn dann wird sie asphaltiert.

Kurz hinter Dabendorf schlug nach Langem mal wieder die Defekthexe zu und zwang die Gruppe zum Anhalten. Aber Zeit zum Verschnaufen blieb kaum, denn wer Wolfgang Schack kennt, weiß, dass er nicht nur hilfsbereit ist sondern auch, dass Schlauchwechsel bei ihm nicht sehr lange dauern.

Nach rund 50 gefahrenen Kilometern wurde eine kurze Verpflegungspause eingelegt und schon ging es weiter über Großbeeren und Selchow wieder in Richtung Heimat. Nach knapp 100 km endete die Sonntagsrunde einmal mehr am Vereinsheim des BSV AdW. Bei herrlichstem Sommerwetter gönnten sich hier einige noch einen kühlen Schluck vom Fass oder aus der Flasche und blickten zurück auf den schönen gemeinsamen Vormittag.

Der BSV AdW bedankt sich für den enormen Zuspruch, den die Sonntagsrunde heute erfahren hat. Wir hoffen, dass ein jeder Gefallen daran gefunden hat und wir freuen uns auf ein Wiedersehen am nächsten Sonntag, wenn es wieder heißt: „Gemeinsam starten – gemeinsam ankommen“.

Und nicht zuletzt hier noch der Hinweis auf die umfassende Bildergalerie mit den Fotos der heutigen Tour. Sie ist über folgenden Link abrufbar:


Freitag, 17.7.2020

Oskar Gebauer wird Zweiter

beim Kriterium in Wedemark

 

Nach der großen Wettkampfpause aufgrund der Corona-Pandemie fand eines der ersten Rennen in Niedersachsen unter strengen Hygienemaßnahmen statt. Auf einem 800 m langen abgesperrten Rundkurs wurden sieben Kriterien von der Schülerklasse U11 bis zum Elite-Amateurrennen ausgetragen. Das Elite-Amateurrennen über 80 Runden und 64 km verlief um ein eingezäuntes Betriebsgebäude ohne Wertungssprints, das heißt der Sieger wurde durch den Schlussspurt ermittelt. Aufgrund der strengen Hygienemaßnahmen wurden Zeitfenster festgelegt, damit nur die 60 maximalen Starter der jeweiligen Altersklassen unmittelbar vor dem Start das abgesperrte Gelände befahren konnten, um damit größere Ansammlung von Sportlern auf dem Rundkurs zu vermeiden Das Rennen begann mit einer neutralisierten Runde und blieb in den ersten Runden unerwartet entspannt ohne größere Aktivitäten. Doch von Runde zu Runde wurden die Attacken ernsthafter und mehrere Fahrer konnten sich vom Feld absetzen. Da das KED Stevens Radteam Berlin mit Hannes Augustin, Poul Rudolph, Toni Franz und Philipp Plambeck zu den Favoriten des Rennens gehörten, musste das Berliner Team die Ausreißer wieder stellen. Nach etwa 15 km gelang es Oskar Gebauer (KED Stevens Team Berlin) mit Julius Domnick (Team Sportforum Büttgen) sich vom Feld abzusetzen und nach ca. 20 Runden einen Rundengewinn zu vollziehen. Trotz mehrerer Attacken und Ausreißversuchen, war jedem klar, dass der Sieg nur noch über Oskar Gebauer und Julius Domnick geht. Natürlich kam es wieder zu weiteren Attacken und Ausreißversuchen im Fahrerfeld, um ebenfalls einen Rundengewinn zu vollziehen. Aufgrund er hohen Geschwindigkeit im Feld wurden alle Ausreißer wieder gestellt. Der Spurt im Fahrerfeld um den 3.Platz wurde nach 78 Runden ausgetragen, um den Schlussspurt der beiden Spitzenreiter O. Gebauer und J. Domnick nach 80 Runden nicht durch andere Fahrer zu beeinflussen. Um den 3. Platz siegte Marcel Furmaniak (RSV Gütersloh 1931 e.V.) vor Poul Rudolph (KED Stevens Radteam Berlin), den achten Platz belegte Toni Franz (KED Stevens Radteam Berlin). Hannes Augustin musste das Rennen durch Reifenschaden aufgeben. Im Zieleinlauf der beiden Spitzenreiter unterlag Oskar Gebauer nach 80 Runden den spurtstarken Julius Domnick und belegt den zweiten Platz. (Bericht und Foto KED STEVENS Radteam Berlin)

Mit diesem Erfolg setzt Oskar Gebauer nach langer Rennpause ein erstes Achtungszeichen. Der BSV AdW gratuliert ihm dazu sehr herzlich. 


Dienstag, 7.7.2020

Die Sonntagsrunde des BSV AdW

ist für ALLE da...!

 

Im Herbst letzten Jahres hat der BSV AdW seine wöchentlich stattfindende Sonntagsrunde ins Leben gerufen, die als „Rennradtraining für jedermann“ angepriesen wurde.

Es dauerte nicht lange und sie hatte einen großen Zuspruch. Inzwischen treffen sich hier jeden Sonntag sehr angenehme Menschen, die leidenschaftlich gerne Rad fahren und die die harmonische Gemeinschaft zu schätzen wissen.

Auch der Frauenanteil innerhalb dieser Gruppe war von Beginn an erfreulich hoch und er wächst beständig. Für uns als Organisatoren ist dies ein schönes Signal, aber letztlich auch ein Spiegelbild des ganz normalen Lebens und Miteinanders.

Um es auf den Punkt zu bringen: Die Sonntagsrunde des BSV AdW richtet sich nicht nur an einen bestimmten Personenkreis. Hier ist jede und jeder willkommen. Ob männlich, weiblich oder divers, ob dick oder dünn, schwarz oder weiß, jung oder alt – in unserer Gemeinschaft können alle zusammen ihrem Lieblingssport nachgehen und ihren Spaß haben. Um dies eindeutig klarzustellen, wurde das eingangs genannte Motto nunmehr verändert – fortan heißt es bei uns: „Rennradtraining für alle“.

Wir hoffen, damit ein klares Zeichen zu setzen und mit diesem Bekenntnis auch diejenigen zur Teilnahme zu motivieren, die sich bislang nicht getraut haben, sich uns anzuschließen. In diesem Sinne heißt es auch am kommenden Sonntag wieder: „Gemeinsam starten – gemeinsam ankommen.“


Montag, 13.7.2020

Michael Frisch

wird Zweiter in der Niederlausitz

 

 

Am zurückliegenden Wochenende fand in Großräschen die 15. Auflage des „Lausitzer Seenland 100“ statt. Für den Veranstalter, den Lausitzer-Sportevents e.V., waren die Vorbereitung und Durchführung ein hartes Stück Arbeit. Es kostete viel Hartnäckigkeit und Ausdauer, die Behörden zu einer Genehmigung zu bewegen. Letzten Endes konnten die Wettbewerbe unter entsprechenden Auflagen dann aber doch durchgeführt werden.

Auf dem Programm stand u. a. auch wieder ein auf 21 km ausgelegtes Einzelzeitfahren, an dem auch unser Masterfahrer Michael Frisch teilgenommen hat. Auch wenn ihm die Siege immer regelrecht zufliegen, so gibt es doch Tage, an denen nicht alles hundertprozentig passt. Und gestern war solch ein Tag. Zunächst schnellte Michaels Herzfrequenz während des Rennens viel zu hoch, was einen drastischen Leistungsverlust zur Folge hatte und zu allem Überfluss sprang ihm dann auch noch die Kette vom Blatt. Es ist klar, dass die Konkurrenz solche Geschenke dankend annimmt. In diesem Fall war es Ingo Schulz, der sich den Tagessieg holte. Michael konnte am Ende zwar zumindest noch den zweiten Platz ins Ziel retten, sich aber angesichts der Gesamtumstände nicht so recht darüber freuen. Er hofft, in diesem Jahr noch bei weiteren Wettbewerben antreten zu dürfen, um so Gelegenheit zu bekommen, die gestrige Scharte auszuwetzen. Der BSV AdW drückt ihm dafür die Daumen und gratuliert ihm trotz aller Miseren zum gestrigen Podiumsplatz. Übrigens: Eine Siegerehrung fand gestern coronabedingt nicht statt, was diesen ohenhin gebrauchten Tag letztlich noch sehr passend abrundete.


Sonntag, 12.7.2020

Der Lockdown ist beendet -

die Sonntagsrunde des BSV AdW läuft wieder

 

 

Zuletzt fand die allseits beliebte Sonntagsrunde des BSV AdW Mitte März statt. Dann machte uns allen „Corona“ einen Strich durch die Rechnung und fortan hieß es nur noch: #FahrtAllein, #BleibtGesund, #SocialDistancing…

Jetzt, vier Monate später scheint sich die Situation im Land so stabilisiert zu haben, dass die staatlichen Einschränkungen mehr und mehr gelockert werden können. Insbesondere im Land Brandenburg steht der Sportausübung im Freien aktuell nichts mehr im Wege. Dieser Entwicklung folgend hat der BSV AdW heute erstmals wieder zu seiner gemeinschaftlichen Trainingsrunde eingeladen. Und diesem Aufruf folgten sogleich sage und schreibe 40 (!) Radsportlerinnen und Radsportler, was insgesamt als rekordverdächtig eingestuft werden darf. Unter ihnen waren zahlreiche bekannte Gesichter, denen die Wiedersehensfreude nach der langen Durststrecke deutlich anzumerken war. Aber auch viele bislang unbekannte Pedaleure fanden den Weg zum Treffpunkt. Sie hatten von dem besonderen Spirit dieser Gruppe gehört und wollten sich davon ein eigenes Bild machen und sich selbst überzeugen.

Abgesehen von den fehlenden Umarmungen zur Begrüßung und zur Verabschiedung entsprach der heutige Ablauf dem alt bekannten Schema. Und trotz der langen Pause fühlte sich im Prinzip alles gleich wieder so an wie früher. Nach der Begrüßung durch unseren Leitwolf, Wolfgang Schack, setzte sich der Tross in Bewegung und nahm die geplante Runde von rund 100 km Länge unter ihre Räder. Unterwegs wurde viel geplaudert, denn immerhin galt es, die letzten vier Monate aufzuarbeiten. Schnell und fast unbemerkt verstrichen so die Stunden auf dem Rad. Abweichend vom üblichen Ritual endete die Tour heute erstmals im Vereinsheim des BSV AdW. Hier bestand Gelegenheit, die Unterhaltungen bei einem erfrischenden Kaltgetränk fortzusetzen. Und natürlich wurden auch wieder zahlreiche Fotos geschossen, die die Ausfahrt anschaulich dokumentieren. Sie sind in einer Bildergalerie zusammengefasst, die hier abrufbar ist, und auf der sich hoffentlich ein jeder wiederfindet:

Unter dem Strich darf die Wiederbelebung der Sonntagsrunde als ein voller Erfolg bezeichnet werden. Einmal mehr zeigte sich, dass Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Rücksichtnahme mitunter wichtiger sind, als wilde Raserei. Deshalb lautet unser Motto nach wie vor: „Gemeinsam starten, gemeinsam ankommen.“

Wer Lust hat, sich uns anzuschließen, hat bereits am nächsten Sonntag wieder die Gelegenheit dazu. Treffunkt ist wie gewohnt um 9.30 Uhr bei Radsport Heinze (Forsthausallee 26) bzw. um 10 Uhr am S-Bhf. Grünau (Richterstraße/Restaurant „Rhodos“). 


Dienstag, 7.7.2020

Die Sonntagsrunde des BSV AdW

nimmt wieder Fahrt auf ...

 

 

Corona ist weiterhin das Topthema und noch längst nicht vom Tisch. Nach wie vor gelten staatlich verordnete Einschränkungen, die jedoch angesichts der positiven Gesamtentwicklung mehr und mehr gelockert werden. So ist in unserem Trainingsrevier, dem Land Brandenburg, die reine Sportausübung unter freiem Himmel inzwischen vom allgemeinen Abstandsgebot ausgenommen. Das heißt, der Abstand zwischen Personen von 1,5 Meter darf unterschritten werden. Auch der Deutsche Olympische Sportbund (DSOB) hat seine „Leitplanken“ inzwischen angepasst und empfiehlt wegen des permanenten Luftaustauschs geradezu die Sportausübung im Freien.

Bei alledem sind natürlich weiterhin die allgemein bekannten Regeln zu beachten. Das heißt, Körperkontakte sind auf ein Minimum zu begrenzen und die Hygieneregeln sind konsequent zu beachten. Ebenso gilt bei den außersportlichen Aktivitäten das Einhalten des Abstandsgebots (>1,5 Meter zwischen Personen).

Vor diesem Hintergrund und mit diesen Maßgaben will auch der BSV AdW seine „Sonntagsausfahrten“ künftig wieder regelmäßig durchführen. Wer Zeit und Lust hat, sich uns anzuschließen, ist dazu herzlich eingeladen. Treffunkt ist wie gewohnt sonntags um 9.30 Uhr bei Radsport Heinze (Forsthausallee 26) bzw. um 10 Uhr in Grünau (Richterstraße/Restaurant „Rhodos“). Gefahren werden Distanzen von rund 100 km in moderatem Tempo.

Und für alle, die noch nie dabei gewesen sind, sei folgender Hinweis erlaubt: Diese Gruppe ist nichts für Geschwindigkeitsrekordfahrer und Egozentriker. Uns geht es vielmehr um die Gemeinschaft, den Zusammenhalt und die gegenseitige Rücksichtnahme – getreu dem Motto: „Gemeinsam starten, gemeinsam ankommen“.

Und so freuen wir uns darauf, dass es nun endlich wieder losgeht und darauf, vertraute und vielleicht auch neue Gesichter zu sehen. Also: Sport frei und bis zum Sonntag…!



Juni 2020


Montag, 8.6.2020

Es geht wieder los…

Michael Frisch siegt beim Einzelzeitfahren

 

 

Es ist kaum zu glauben, aber wahr. Der Brandenburger Traditionsverein BSC Süd 05 hat es tatsächlich geschafft, auch in Corona-Zeiten sein alljährliches Bergzeitfahren in Kotzen durchzuführen. Die Vorbereitungen waren ein Ritt auf der Rasierklinge, aber am Ende haben alle Behörden – vom Gesundheitsamt bis hin zum Straßenverkehrsamt – ihr Einverständnis erteilt. Insofern lag der Erfolg schon mal bei den Veranstaltern.

Den sportlichen Erfolg erntete bei den Senioren 4 indes niemand anders als unser Zeitfahrspezialist Michael Frisch. Mit deutlich mehr als einer Minute Vorsprung vor dem Zweitplatzierten holte er sich hier – wie bereits im letzten Jahr – den souveränen Sieg. Für die Aktiven war es nach einer langen wettkampflosen Zeit gewiss nicht leicht, sofort wieder in den Rennmodus umzuschalten. Umso erfreulicher, dass sich Michael ganz offensichtlich in Topform befindet, denn seine Siegerzeit war sogar noch einen Tick besser als im letzten Jahr. Etwas ungewohnt waren hingegen die Bilder der Siegerehrung. Sie musste angesichts der einzuhaltenden Hygieneregeln mit Mundschutz und gebührendem Abstand erfolgen.

Der BSV AdW gratuliert seinem Master zu diesem Erfolg und hofft zugleich, dass dieses Rennen wegweisend war und alsbald in Deutschland weitere folgen werden...


Mittwoch, 3.6.2020

Der 3. Juni ist der "Weltfahrradtag".

Heute steht das Fahrrad im Mittelpunkt.

 

 

Der 3. Juni ist der Tag, an dem das Fahrrad im Mittelpunkt steht. Eingeführt wurde dieser „Fahrradtag“ im Jahr 1998 zunächst auf europäischer Ebene. Im Jahr 2018 hat die UNO ihn dann zum „World Bicycle Day“ erkoren und somit weltweit eingeführt. Die im April 2018 verabschiedete UN-Deklaration weist dabei auf folgende Gesichtspunkte hin:

1. Das Fahrrad ist ein einfaches, erschwingliches, zuverlässiges, sauberes und umweltfreundliches, nachhaltiges Transportmittel.

2. Das Fahrrad kann als Entwicklungsinstrument und als Mittel nicht nur für den Verkehr, sondern auch für den Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Sport dienen.

3. Die Synergie zwischen dem Fahrrad und den Benutzenden fördert Kreativität und soziales Engagement und verleiht ein unmittelbares Bewusstsein für die lokale Umgebung.

4. Das Fahrrad ist ein Symbol für nachhaltigen Verkehr und vermittelt eine positive Botschaft zur Förderung von nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion und hat einen positiven Einfluss auf das Klima.

Kurzum: Das Fahrrad steht exemplarisch für eine nachhaltige Fortbewegung, die einen direkten und positiven Einfluss auf unser Klima hat.

Als Radsportverein unterstützt auch der BSV AdW das Anliegen und den Geist dieser Deklaration.



Mai 2020



Freitag, 29.5.2020

Aktuelle Corona-Regelungen:

Sportbetrieb weiterhin eingeschränkt

 

 

In Deutschland wird derzeit das vereinsbasierte Sporttreiben wieder aufgenommen. Dies ist aber nur unter Berücksichtigung der „zehn Leitplanken“ des Deutschen Olympischen Sportbundes und der sportartspezifischen Übergangsregeln der Fachverbände möglich, um die Corona-Pandemie weiter einzudämmen.

Die zehn DOSB-Leitplanken (hier abrufbar: ) beinhalten weitgehend die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Zudem wird eingefordert, die Trainingsgruppen generell zu verkleinern und ferner sollen die Vereine auf soziale Veranstaltungen und Wettbewerbe verzichten.

Flankiert werden diese allgemeinen Grundsätze durch die spezifischen Sonderregelungen des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), die unter anderem für die Bereiche Straße/Bahn () und den Breitensport () erlassen worden sind. All diesen Regelungen ist gemein, dass der Sport- und Vereinsbetrieb bislang nur äußerst eingeschränkt stattfinden darf.

Angesichts dieser aktuellen Situation verzichtet der BSV AdW auch bis auf Weiteres auf alle Gemeinschaftsaktivitäten. Das heißt, es finden gegenwärtig weder Trainingsfahrten in Gruppen noch Vereinssitzungen statt. Auch das diesjährige Vereinsrennen wird unter diesen Gegebenheiten vorerst nicht durchgeführt werden. Der Verein wird den weiteren Verlauf der Situation im Auge behalten und an dieser Stelle über etwaige Änderungen berichten. Bis dahin gilt: Seid geduldig und bleibt gesund…!


Donnerstag, 14.5.2020

Auf Abwegen

 

Gestern zeigte Maximilian Möbis sein ehemaliges Cross-Trainingsrevier Christian Scholze und einem weiteren Fahrer. Zuerst führte die Route von Mittenwalde startend am Nottekanal entlang Richtung Königs Wusterhausen. Nachdem der Reifendruck auf den für den Crosssport typischen deutlich niedrigeren Druck abgelassen war, ging es in der Nähe des Funkerbergs das erste Mal ins Gelände. Die anschließenden Kilometer führten am A10-Center und dem Hafen Königs Wusterhausen vorbei, bevor Max am Wildgarten einmal mehr eindrucksvoll seine technischen Fähigkeiten im Gelände demonstrierte. Gegen Ende der Tour entstand dann auch in der Nähe der TH Wildau das hier abrufbare Foto: (Text und Foto: Christian Scholze).



Sonntag, 10.5.2020

Unverhofft kommt oft.

Zufällige AdW-Begegnungen während der Pandemie

 

 

Bei frühsommerlichen Temperaturen waren an diesem Wochenende Heerscharen von Rennradfahrern auf den Straßen in Berlin und Brandenburg anzutreffen. Soweit zu sehen, haben sich dabei alle an die momentanen Corona-Spielregeln gehalten und sind allein oder zu zweit unterwegs gewesen. Dies gilt auch für die beiden AdW’ler Wolfgang Schack und Andreas Schmidt, die regelmäßig zusammen auf Achse sind, jedoch bei ihrer heutigen Ausfahrt ganz unerwartet einige Vereinsmitglieder trafen:

Zu Beginn ihrer Zweierrunde stießen sie zunächst auf Karl-Heinz Waidmann. Hoch erfreut konnten sie sehen, dass sich „Karli“ nach seinem schweren Unfall im letzten Sommer mehr und mehr ins Leben zurückgekämpft hat. Inzwischen sitzt er schon wieder auf dem Rad und bewältigt längere Touren. Das Laufen hingegen fällt ihm noch sichtlich schwer. Wir drücken ihm die Daumen, dass er bald wieder zu voller Stärke zurückfindet...

Gegen Ende der Runde gab es dann schließlich die zufällige Begegnung mit Lutz Lehmann und Michael Frisch. Angesichts nicht stattfindender Wettkämpfe trainieren die beiden ambitionierten Senioren momentan „ins Blaue“ und in der Hoffnung, dass es möglicherweise mit den Rennen dann doch bald wieder losgeht. Wir drücken beiden dafür die Daumen und bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt…!

Der BSV AdW hofft, dass auch alle anderen aktiven Mitglieder guter Dinge sind und sich trotz der Corona-Einsamkeit sportlich fit halten. Wir geben die Hoffnung nicht auf, das Vereinsleben möglichst bald wieder hochfahren zu können und verbleiben bis dahin mit dem inzwischen obligatorischen Wunsch: Bleibt alles schön gesund…!


Freitag, 1.5.2020

Der Mai ist gekommen.

Neues aus dem Verein und darüber hinaus

 

 

Normalerweise hat der Radsport im Mai Hochkonjunktur. Es ist der Monat der Meisterschaften und vieler Traditionsrennen. In diesem Jahr ist jedoch alles anders. Ein kleines Virus sorgt für massive Einschnitte in unser aller Leben und nötigt uns so manches ab. Betroffen davon ist auch das Vereinsleben, das momentan leider nicht stattfinden kann. Allein diese Internetseite bietet Gelegenheit, die Mitglieder mit Neuigkeiten zu versorgen. Und davon soll heute wieder einmal Gebrauch gemacht werden...

  • Rechtliches: In Berlin besteht momentan die Pflicht, persönliche Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Dabei sind die Abstand- und Hygieneregeln zu beachten. Außerhalb der Familie ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur mit höchstens einer weiteren Person gestattet. Dies gilt auch für den Sportbetrieb, der Gruppenbildungen ausdrücklich untersagt.

  • Keine gemeinsamen Aktivitäten: Auch der BSV AdW ist zum verantwortlichen Handeln verpflichtet. Er wird daher weiterhin auf alle gruppenbezogenen Vereinsaktivitäten verzichten. Das heißt, es finden weiterhin keine Vereinssitzungen und kein gemeinschaftlicher Übungs- und Trainingsbetrieb statt. Alle Mitglieder sind aufgerufen, sich diesen Regelungen zu unterwerfen, um so zur effektiven Bekämpfung der Corona-Pandemie beizutragen.

  • Sonntagsrunde: Auch die allseits beliebte „Sonntagsrunde“ ist weiterhin ausgesetzt. Wann sie wieder aufgenommen werden kann, ist offen. Wir werden dazu in jedem Fall auf dieser Seite berichten.

  • Radrennen: Infolge der Corona-Krise sind bis auf weiteres alle Radrennen abgesagt. Hierzu zählen nicht nur die Meisterschaftsrennen sondern zudem auch regionale Klassiker wie etwa das „Lichterfelder Rundstreckenrennen“, die „Oderrundfahrt“, „Rund um das Schwapp“, „Rund um das Südring-Center“ oder auch das „Radfestival Kladow“.

  • Vereinsjubiläum: Die Abteilung Radsport im BSV AdW wurde am 1. Mai 1979 gegründet. Zahlreiche namhafte und leistungsstarke Radsportler gingen aus dem Verein hervor und so blicken wir heute dankbar auf 41 Jahre erfolgreichen Radsport zurück.

  • Geburtstagsjubiläen: In diesem Monat können mit Ralf Feuerbaum und Kurt Hartwig gleich zwei unserer Mitglieder runde Geburtstage feiern. Ralf, der sich u. a. als Kassenprüfer des BRV verdient macht, wird 60 und unser Ehrenvorsitzender Kurt Hartwig wird dieser Tage stolze 80 Jahre alt. Der BSV AdW wünscht beiden alles erdenklich Gute.

  • Trauer: Mit großem Bedauern haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass Mitte April Dagomar Richter verstorben ist. „Dago“ wirkte seit der Gründung des Berliner TSC im Jahr 1963 dort als Trainer und Funktionär. Er war ein echtes Unikat und hat sich durch sein Engagement für den Verein und den Berliner Radsport in besonderer Weise verdient gemacht. Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen und den Sportfreunden des Berliner TSC.

Mit diesem Bündel an Nachrichten wünschen wir Euch einen guten Start in den Wonnemonat Mai. Verliert nicht die Geduld und bleibt gesund…!



April 2020


Sonntag, 19.4.2020

Das "verschobene"

Vereinsrennen

 

 

Heute sollte auf der Traditionsstrecke in Groß Kienitz eigentlich das alljährliche Vereinsrennen des BSV AdW stattfinden. Corona hat diese Planung leider zunichte gemacht und uns somit um den Spaß gebracht. Der Verein ist jedoch wild entschlossen, einen neuen Termin festzulegen, sobald es wieder die Möglichkeit gibt, eine solche Veranstaltung verantwortungsvoll durchzuführen. Wir hoffen, dass die Wartezeit bis dahin nicht zu lange sein wird… Einstweilen verbleiben wir mit den besten Wünschen für Eure Gesundheit sowie mit sportlichen Grüßen.



Sonntag, 12.4.2020

Frohe Ostern

und bleibt weiterhin auf Abstand...

 

 

Der BSV AdW wünscht seinen Mitgliedern, Freunden und Sposoren trotz der gegenwärtigen Ausnahmesituation ein frohes Osterfest.

Aktuell sind noch immer sind keine Lockerungen der staatlichen Pandemie-Bestimmungen in Sicht. Von daher kann unser Appell nur lauten: Haltet weiterhin Abstand, trainiert am besten allein oder maximal zu zweit und vermeidet Gruppenbildungen. Bleibt bei alledem schön gesund und kommt gut durch die Krise…!

Für Fragen und Anregungen rund um den Verein steht Euch der Vorstand des BSV AdW natürlich weiterhin gerne zur Verfügung. Wendet Euch in diesem Fall telefonisch oder per E-Mail an den Vorsitzenden, Karsten Wiewald:


Mittwoch, 1.4.2020

April, April...

 

 

 

In all den zurückliegenden Jahren wurden die Besucher dieser Seite mit einer kleinen Schmonzette in den April geschickt. In diesem Jahr hat sich der Webmaster dazu entschieden, auf den traditionellen Aprilscherz zu verzichten. Ursächlich dafür ist natürlich die aktuelle Corona-Krise, die momentan unser gesamtes Leben umkrempelt und die nicht unbedingt zum Scherzen einlädt.

Nahezu alle bangen derzeit um ihre eigene Gesundheit und viele bangen auch um ihren Arbeitsplatz oder sogar um ihre wirtschaftliche Existenz. Binnen weniger Wochen hat sich das Gemeinschaftsleben radikal verändert - es findet im Grunde nicht mehr statt. Das Sport- und Kulturleben in unserer Millionenmetropole ist quasi zum Erliegen gekommen und Berlin avanciert zu einer Geisterstadt.

Bezogen auf den Radsport und das Vereinsleben finden zurzeit keinerlei gemeinschaftliche Aktivitäten statt. Die Sportler trainieren allesamt alleine und fragen sich: wofür eigentlich...?! Die geplanten Radrennen und RTF-Veranstaltungen wurden bislang allesamt abgesagt und niemand weiß, wie lange dieser Ausnahmezustand noch andauern wird. Frühestens nach dem Osterfest wird uns die Politik sagen, ob an den Einschränkungen festzuhalten ist oder ob wir langsam wieder zur Normalität zurückkehren können. Bis dahin werden wir uns zunächst noch in Geduld üben und zu Hause bleiben müssen. Aber ganz ehrlich: Der Berliner an sich ist durchaus krisenerprobt und von daher wird ihn auch solch ein kleines Virus nicht aus den Socken hauen…!

Der BSV AdW wünscht seinen Mitgliedern, Freunden und Sponsoren auf dem Weg durch die aktuelle Krise ein starkes Nervenkostüm, gutes Durchhaltevermögen und natürlich eines:

Bleibt alle schön gesund…!



März 2020



Dienstag, 17.3.2020

Corona: Weniger ist mehr.

Verzichtserklärung des BSV AdW

 

 

Das Coronavirus ist das alles bestimmende Thema in diesen Tagen. Die Politik verordnet immer drastischere Einschnitte in unser tägliches Leben, um so die Ausweitung der Epidemie zu verlangsamen. Jeder von uns ist aufgerufen, seinen Beitrag zu leisten, um diese Herausforderung zu meistern.

Auch der BSV AdW sieht sich daher zum verantwortlichen Handeln verpflichtet. In Anerkennung der vom Senat erlassenen Rechtsverordnung wird der Verein daher ab sofort und zunächst befristet bis zum 19. April 2020 auf jegliche gruppenbezogenen Vereinsaktivitäten verzichten. Das heißt, in dieser Zeit werden

  • keine Vereinssitzungen und

  • kein gemeinschaftlicher Übungs- und Trainingsbetrieb (einschl. Trainingslager) stattfinden.

Freiwillig verzichtet der BSV AdW zudem auf gemeinsame Trainingsfahrten auf öffentlichem Straßenland. Hierzu zählt insbesondere auch die „Sonntagsrunde für jedermann“. Möglich bleibt jedoch weiterhin das individuelle Training auf der Straße.

Alle Mitglieder sind aufgerufen, sich diesem Kodex zu unterwerfen und damit zur effektiven Bekämpfung des Coronavirus beizutragen.

Der BSV AdW bedankt sich für das Verständnis und die Solidarität und wünscht allen Mitgliedern und Freunden eine anhaltend gute Gesundheit.


Sonntag, 15.3.2020

„Gemeinsam geht mehr...!“

Heute: Trotz Krise - rauf auf’s Rad

 

 

Natürlich war die heutige Ausfahrt überschattet von der Corona-Pandemie. Und natürlich hatte sich der BSV AdW auch im Vorfeld Gedanken gemacht, ob es richtig sei, sie trotzdem durchzuführen. Wir für uns hatten diese Frage eindeutig bejaht. Und die große Teilnehmerzahl, die wir heute zu verzeichnen hatten, gab uns Recht, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Wir sind der Meinung, dass Bewegung im Freien das Immunsystem stärkt und auch gegen eine gemeinsame Runde nichts auszusetzen ist, soweit die allgemeinen Hygieneregeln beachtet werden. Die etwa zwei Dutzend Rennfahrer, die an der heutigen Sonntagsrunde teilnahmen, nahmen diese Regeln ernst und verhielten sich allesamt sehr diszipliniert. Im Ergebnis kam so eine 90-km-Runde zustande, bei der alle ihren Spaß hatten und für einige Stunden die momentane Krisensituation ausblenden konnten.

Wir freuen uns bereits jetzt auf den kommenden Sonntag und die nächste Ausfahrt mit Euch. Bis dahin könnt Ihr Euch an den Fotos der heutigen Runde erfreuen. Die entsprechende Bildergalerie ist über folgenden Link abrufbar:


Freitag, 13.3.2020

Neues aus der Vereinssitzung

 

 

 

  • Veranstaltungsabsagen: Das neuartige Corona-Virus hat auch die Welt des Sports momentan fest im Griff. Vielerorts werden bereits ausgeschriebene Radrennen abgesagt, um so jegliches Infektionsrisiko zu vermeiden. Solche Absagen brechen den eingefleischten Radsportlern zwar das Herz, gleichwohl sind sie als durchaus vernünftig einzustufen. Von der ersten Absagewelle betroffen sind u. a. die Radrennen in Leipzig, in Ascheffel und in Groß Dölln. Auch die für den 18./19. April geplante Messe VELO Berlin wird nicht stattfinden. Gleiches gilt für das in diesem Zusammenhang geplante „Airfield Race“.

  • Vereinsrennen: Auch der BSV AdW stand aktuell vor der schwierigen Entscheidung, ob das für den 19. April angesetzte Vereinsrennen durchgeführt werden soll. Nach entsprechender Abwägung wurde entschieden, an dem Termin zunächst einmal nicht festzuhalten. Ziel ist es, das Rennen nachzuholen, sobald sich die Situation wieder entspannt hat.

  • Sonntagsrunde: Die an jedem Sonntag stattfindende Trainingsrunde des BSV AdW soll weiterhin durchgeführt werden. Der Verein geht davon aus, dass sich die Teilnehmenden im Rahmen ihrer Eigenverantwortung dabei so verhalten, dass ein etwaiges Infektionsrisiko nicht besteht. Soll heißen: Abstand halten und die Hygieneregeln beachten.

  • Indoor-Training: Laut behördlichen Verfügungen ist ab sofort jeglicher Lehr-, Übungs- und Trainingsbetrieb in den Hallen untersagt. Hierzu zählen u. a. das Velodrom und die vom BSV AdW genutzten Räumlichkeiten (Turnhalle, Kraftraum).

  • Jahreshauptversammlung des BRV: Storniert ist im Übrigen auch die Jahreshauptversammlung des Berliner Radsport Verbands (BRV). Delegierte des BSV AdW können diesen Termin somit getrost aus ihrem Kalender streichen.

  • Vereinssitzung: Die nächste Vereinssitzung soll wie geplant am Freitag, dem 4. April 2020 um 19 Uhr im Vereinsheim "Oberer Damm", Ligusterweg 47, 12437 Berlin, stattfinden. Sollte eine verantwortungsvolle Durchführung nicht möglich sein, wird sie abgesagt und an dieser Stelle rechtzeitig darauf hingewiesen..

  • Einstweilen wünscht der BSV AdW seinen Mitgliedern nur eines, nämlich eine robuste Gesundheit...!



Dienstag, 10.3.2020

Maximilian Möbis

beendet seine Radsportkarriere

 

 

Gerade einmal zehn Jahre alt war Maximilian Möbis, als er 2008 sein erstes Radrennen bestritt. Er wurde seinerzeit auf Anhieb Dritter und hatte damit sofort Blut geleckt und den Radsport in sein Herz geschlossen. Mit viel Trainingsfleiß und eiserner Disziplin erarbeitete er sich langsam aber sicher einen Platz im Peloton. Spätestens im Jahr 2011 entdeckte er dann sein besonderes Talent für den Querfeldeinsport. Diese Disziplin sollte fortan sein ganz besonderes Steckenpferd werden und in dieser Sparte sollte er auch seine größten Erfolge sammeln. Den Auftakt seiner Cyclocross-Karriere machte – wie sollte es anders sein – die Berliner Offroadserie, die er im Jahr 2011 als Gesamtzweiter beendete. Der erste große Sieg folgte dann im Jahr 2013 beim Stevens Cup in Hamburg-Horn. Eine glückliche Fügung war schließlich die Zusammenarbeit mit Thorsten Wittig, der Maximilian in sein Team „RAD-Salon Mallorca“ holte. Er förderte und formte ihn so, dass er bei den vielen Renneinsätzen den einen oder anderen Sieg einfahren konnte. Der wichtigste Meilenstein war dabei ganz gewiss der Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft 2016 in Vechta. Und dieser Titel sollte für Maximilian nicht der letzte bleiben. Auch in der Altersklasse U 23 gelang ihm 2018 in Bensheim der nächste Coup und der zweite DM-Sieg. Beflügelt durch das Meistertrikot schwamm Maximilian fortan auf der Erfolgswelle. Schon längst gehörte er zur BDR-Auswahl und auch bei unzähligen Weltcup-, Europa- und Weltmeisterschaftsrennen war er vertreten. National schaffte es quasi niemand, ihn zu besiegen – nur ihm allein sollte das gelingen. So erinnern sich vermutlich noch alle an den folgenschweren Lapsus, der Maximilian bei der DM 2019 in Kleinmachnow zum Verhängnis wurde. Ein paar Schritte rückwärts brachten Maximilian um den seinerzeit sicher geglaubten dritten Meistertitel. Und auch 2020 sollte es ihm nicht vergönnt sein, den dritten Titel sein eigen zu nennen. Mit dem Shootingstar Tom Lindner hatte er einen Gegner, der am Tag der Entscheidung einfach nicht zu schlagen war.

Wer Maximilians Werdegang verfolgt hat, weiß, dass die letzten Jahre für ihn eine extreme Herausforderung darstellten. Seine Ausbildung an unterschiedlichen Standorten, die weiten Reisen zu unzähligen internationalen Renneinsätzen und natürlich ein umfangreiches Trainingsprogramm bedeuteten eine harte Zerreißprobe. Inzwischen sitzt er beruflich fest im Sattel, aber der Schichtdienst ist dem Leben eines Radsportlers nicht gerade zuträglich. Insofern ist es nur allzu verständlich, dass Maximilian nach reiflicher Überlegung entschieden hat, jetzt mit dem Wettkampf- und Leistungssport aufzuhören. Man wird ihn gewiss noch häufig auf dem Rad sehen, denn dieser Sport fesselt ihn noch immer. Aber um Spitzenleistungen zu erbringen, braucht es die volle Hingabe, und dafür fehlt es ihm ganz einfach an Zeit und Möglichkeit.

Es ist eine Entscheidung, die zu Maximilian passt, denn sie ist so charakterstark, geradlinig und aufrichtig wie er selbst. Der BSV AdW respektiert sie daher und blickt in Dankbarkeit auf die vielen Jahre der gemeinsamen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit ihm zurück.

Maximilian, Du warst dem BSV AdW von Beginn an treu verbunden. Mit Deinem Charme und Deinen sportlichen Erfolgen hast Du dem Verein viel Freude und Ansehen beschert. Wir danken Dir dafür ganz ausdrücklich und wünschen Dir nun für Deine berufliche und private Zukunft alles erdenklich Gute…!


Sonntag, 8.3.2020

Es geht schon wieder los...!

Lutz Lehmann eröffnet die Straßensaison

 

 

Für den standesgemäßen Start in die Straßensaison scheut unser Seniorenfahrer Lutz Lehmann keine Kosten und Mühen. Schon seit vielen Jahren bildet für ihn das entlegene Herford den ersten Bezugspunkt im Jahr, und so auch anno 2020. Die äußeren Bedingungen waren erwartungsgemäß rau und so startete Lutz bei niedrigen Temperaturen und stürmischen Wind in das erste Straßenrennen der Saison. Im Schlussspurt dieses auf 36 km ausgelegten Rundstreckenrennens konnte er sich auf Rang 14 platzieren und dabei sogar noch den ehem. Deutschen Meister Uwe Neuhaus auf Distanz halten. Ein toller Einstieg in die neue Saison, zu dem ihm der BSV AdW sehr herzlich gratuliert…!


Sonntag, 8.3.2020

„Gemeinsam geht mehr...!“

Heute: Frauenpower am 8. März.

 

 

Am heutigen „Internationalen Frauentag“ standen natürlich auch bei der Sonntagsrunde des BSV AdW die Frauen voll und ganz im Mittelpunkt. Bereits seit Beginn dieses Trainingstreffs zählen sie hier zu einem festen Bestandteil. Sie bereichern die Gruppe, versprühen einen wunderbaren Charme und sorgen stets für gute Laune. Allein aus diesem Grunde hatten sie an ihrem heutigen Ehrentag auch durchaus eine kleine Anerkennung verdient. Und so erhielten heute alle Ladys am Start ein kleines Präsent in Form von Blumen (fürs Herz) und Bananen und Schoki (als Treibstoff für die Muskeln). An den strahlenden Gesichtern war zu erkennen, dass die Freude über diese kleine Geste durchaus groß war.

Mit einer kleinen Verspätung wurde dann schließlich Fahrt aufgenommen. Die heutige Tour führte die Gruppe mit ihren mehr als 30 Teilnehmern schnurstracks nach Süden in Richtung Teupitz. Die äußeren Bedingungen waren im Vergleich zu den letzten Wochen geradezu bombastisch, zumal es keinen Tropfen regnete. Allein der Wind war wieder einmal omnipräsent und machte ein wenig zu schaffen. Nach rund 100 km erreichten am Ende alle pannenfrei, froh und glücklich das Ziel.

Der BSV AdW bedankt sich für den anhaltenden Zuspruch seines Sonntags-Trainings und freut sich schon jetzt auf die nächste Ausfahrt…! Eine ausführliche Bilddokumentation des heutigen Tages ist über folgenden Link abrufbar:


Freitag, 6.3.2020

Radrennbahn Fredersdorf:

„BSV AdW macht Putz…!“

- Veranstaltung wurde abgesagt -

 

Für gute sportliche Leistungen reicht nicht allein die körperliche Fitness – nein, auch die äußeren Bedingungen müssen stimmen. Ganz besonders gilt dies für die Radrennbahn in Fredersdorf, die tagein, tagaus Wind und Wetter ausgesetzt ist. Um auch sie für die neue Saison wieder fit zu machen, braucht es vieler helfender Hände. Und um dies zu bewerkstelligen bitten die Hausherren, die RSG „Sprinter“ Fredersdorf, wieder einmal darum, ihren traditionellen Frühjahrsputz zu unterstützen.

Da auch der BSV AdW dieses Refugium fleißig nutzt, sollte es geradezu selbstverständlich sein, dass sich die Mitglieder auch diesmal wieder zahlreich an dieser Aktion beteiligen. Insofern sind von jung bis alt alle aufgerufen, die Ärmel hochzukrempeln und sich am Samstag, dem 21. März 2020 um 10 Uhr auf der Radrennbahn in Fredersdorf einzufinden, um hier mitzuhelfen. Der BSV AdW dankt bereits jetzt allen Freiwilligen, die sich in den Dienst der Sache stellen und dafür sorgen, die einzigartige Radrennbahn in Fredersdorf zu erhalten. 


Sonntag, 1.3.2020

„Gemeinsam geht mehr...!“

Heute: Aprilwetter im März.

 

 

Mit einer Rekordbeteiligung startete die Sonntagsrunde des BSV AdW in den Monat März. Mehr als 30 Radsportverrückte versammelten sich heute früh in Baumschulenweg, und unter ihnen waren nicht weniger als zehn Frauen. Der Plan für die heutige Tour war ambitioniert. Rund 110 km sollte sie diesmal umfassen und über zahlreiche Hügel des südlichen Berliner Umlands führen. Als der Tross Fahrt aufnahm, wurde er erst einmal von einem kurzen Schauer begleitet. Aber bereits nach wenigen Kilometern war der Zauber schon wieder vorbei, wobei die von der Fahrbahn aufkommende Gischt uns noch einige Zeit begleitete und uns erfrischte. Gleiches galt für den Wind, der heute wieder einmal recht ordentlich blies und die Führungsarbeit zu einem anstrengenden Kraftakt werden ließ. Höhepunkt der heutigen Runde war sicher der lange Anstieg von Töpchin in Richtung Waldstadt. Dieser Berg fühlt sich an, als würde er aus Gummi bestehen und kein Ende nehmen. Umso größer war die Freude bei vielen, dass unmittelbar nach dieser Passage eine kurze Pause eingelegt wurde. Nach einer kleinen Stärkung hieß es dann wieder aufsatteln, denn es warteten noch einige Kilometer und Anstiege auf uns. Über Zossen, Telz, Gallun und Selchow führte die Runde dann wieder zurück zum Ausgangspunkt. Nur wenige Kilometer vor dem ersehnten Ziel kam es dann noch einmal ganz dicke: Zwei zeitgleiche Reifenschäden machten eine Zwangspause erforderlich. Und just in der Zeit, in der unser Chefmechaniker Wolfgang Schack blitzschnell die Räder wieder startklar machte, ergoss sich ein heftiger Schauer über uns, der uns noch einmal ordentlich nass werden ließ. Trotz aller Widrigkeiten erreichten schlussendlich aber allesamt froh und glücklich das Ziel.

Aus der Sicht des BSV AdW war das heute wieder einmal eine grandiose Runde, bei der vor allem die Ladys gezeigt haben, dass sie locker mit den Männern mithalten können. Respekt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und bis zur nächsten Woche, wenn es wieder heißt: „Immer wieder sonntags…!“ Eine ausführliche Fotodokumentation der heutigen Ausfahrt ist hier abrufbar:



Februar 2020



Donnerstag, 27.2.2020

Bahnrad-Weltmeisterschaft 2020

Im Velodrom ist der Teufel los...!

 

 

Zum zweiten Mal nach 1999 ist das Berliner Velodrom aktuell Schauplatz der Bahnrad-Weltmeisterschaften. 397 Sportlerinnen und Sportler aus 46 Ländern werden an den fünf Wettkampftagen vom 26. Februar bis 1. März um insgesamt 20 Weltmeister-Titel kämpfen.

Am gestrigen Abend wurden die Titelkämpfe eröffnet und eine kleine Delegation des BSV AdW war ebenfalls vertreten, um die Sportler zu bestaunen und anzufeuern. Bevor es soweit war, mussten sie jedoch zunächst die wahrlich belanglose Eröffnungsfeier über sich ergehen lassen. Im Anschluss daran fielen aber auch schon die ersten Finalentscheidungen. So wurden die Weltmeister/innen im Teamsprint sowie im Scratch der Frauen ermittelt. Aus deutscher Sicht war es ein Abend der gemischten Gefühle. Bei den Männern enttäuschten sowohl die Teamsprinter mit Gallionsfigur Maximilian Levy als auch der Deutschland-Vierer in der Mannschaftsverfolgung. Allesamt verpassten sie die Qualifikation für die Finals um die Medaillenplätze. Und so mussten also die Frauen die Kastanien aus dem Feuer holen, was Pauline Grabosch und Emma Hinze schließlich auch eindrucksvoll gelang. Beide erwiesen sich als die weltbesten Teamsprinterinnen und holten sich den WM-Titel mitsamt Goldmedaille und Regenbogentrikot.

Sportlich war das gestern ein durchaus gelungener Auftakt. Zudem bildete das recht gut gefüllte Velodrom eine durchaus würdige Kulisse. Die Radsportfreunde dürften somit in den kommenden Tagen voll auf ihre Kosten kommen. Also: Auf ins Velodrom und die WM-Atmosphäre genießen…

Eine kleine Bildergalerie mit Fotos des Eröffnungsabends ist hier abrufbar:


Sonntag, 23.2.2020

„Gemeinsam geht mehr...!“

Heute: Alle Wetter und Respekt...!

 

 

Respekt…!!! Der BSV AdW hätte wirklich nicht vermutet, dass das Suchtpotenzial der Sonntagsrunde so hoch ist. Für den heutigen Tag hatten die Wetterfrösche viel Regen prophezeit und auch das Regenradar zeigte eine tiefblaue Wand, die auf Berlin zusteuerte. Trotzdem fanden insgesamt zehn unerschrockene und hartgesottene Radsportfreunde den Weg nach Baumschulenweg, um ein paar Kilometer gemeinsam zu fahren. Um es vorweg zu nehmen: Die Meteorologen behielten Recht, denn unmittelbar ab dem Start regnete es nahezu unaufhörlich, und aus den paar Kilometern wurden dann letztlich doch knapp 90 km. Alles in allem war die Fahrt auf Grund der äußeren Bedingungen nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Aber erneut erwies sich die Gruppe als überaus stark und harmonisch, denn alle – insbesondere auch die drei teilnehmenden Frauen – nahmen die Nässe und die Kälte mit einer gewissen Gelassenheit hin. Die einzige, die auf dieser Runde schwächelte, war in der Tat die Fotokamera. Die Feuchtigkeit war für die empfindliche Elektronik pures Gift und das ist auch den Resultaten anzusehen, die über folgenden Link abrufbar sind:

Alles in allem war die heutige Runde schon eine echte Herausforderung für den inneren Schweinehund. Aber alle haben sie schlussendlich gut gemeistert und alle waren am Ziel mit sich im Reinen. Der BSV AdW zollt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern hohen Respekt. Wir hoffen, alle sind schnell unter die warme Dusche gekommen und werden auch nächste Woche wieder fit am Start stehen. Bleibt schön gesund…!


Samstag, 22.2.2020

„Mehrower Runde":

Querfeldein mit dem BRC Semper 1925 e.V.

 

 

Zum nunmehr dritten Mal fand heute die vom BRC Semper ausgerichtete „Mehrower Runde“ statt. Unter der Führung des „Leitwolfs“ Edmund Kollewe hieß es um punkt 10 Uhr auf die Crossräder, fertig, los…! Vom Freizeitforum Marzahn aus setzte sich der aus rund 20 Pedaleuren bestehende Tross in Bewegung. Mit Wolfgang Schack und Andreas Schmidt waren immerhin auch zwei Mitglieder des BSV AdW vertreten. Zunächst führte die Route hinaus aus dem Großstadtdschungel in Richtung Ahrensfelde. Sodann ging es kreuz und quer über Feld-, Wald- und Wiesenwege durch die Ausläufer des Barnim. Ständiger Begleiter war dabei ein stark auffrischender Wind, der uns permanent um die Nase wehte und die Fahrt nicht unbedingt erleichterte. Insofern war die Verpflegungsstation, die uns etwa zur Hälfte der Distanz erwartete, eine gute Gelegenheit, die Kohlenhydratspeicher wieder ordentlich aufzufüllen. Und dies war auch wichtig, da uns mit dem 114,5 m hohen Ahrensfelder Berg schließlich noch ein ganz ordentlicher Anstieg bevorstand. Nach einer kurzen Pause ging es rasch weiter durch das Mehrower Land und das Wuhletal. Als Highlight folgte schließlich die besagte Fahrt auf den Ahrensfelder Berg, die uns alle mit einer prächtigen Rundumsicht belohnte. Nach einem gemeinsamen Erinnerungsfoto ging es bald auch schon wieder talwärts zum nahegelegenen Ausgangspunkt in Marzahn.

Alles in allem war auch diese Tour wieder hervorragend organisiert und durchgeführt. Der Dank geht an den veranstaltenden BRC Semper und Edmund Kollewe, der jederzeit alles fest im Griff hatte und uns sicher durch das Terrain führte. Wer die Tour noch einmal virtuell nachempfinden will, kann sich gerne die zahlreichen Bilder anschauen, die über folgenden Link abrufbar sind:


Sonntag, 16.2.2020

„Gemeinsam geht mehr...!“

Heute: Die „Spritztour"

 

 

„Die Hoffnung stirbt zuletzt“ – diese Binsenweisheit traf auch auf den heutigen Trainingstag zu. Der Regen war zwar angekündigt, aber beim morgendlichen Start schien sich doch ein recht freundlicher Tag anzukündigen. Und auf Grund dieser Vorzeichen und mit dieser Hoffnung fanden wieder einmal mehr als 20 Radler den Weg zu Radsport Heinze, um von dort aus die wöchentliche Sonntagsrunde in Angriff zu nehmen. Kaum jedoch hatte der Tross die Stadtgrenze überschritten, fing es an zu regnen – erst ganz sachte, dann zunehmend. Die Gruppe und die gute Stimmung konnte das jedoch nicht erschüttern. Es wurden kurzerhand die Regenjacken herausgeholt und weiter ging’s. Bedauerlich war lediglich, dass die Strecke heute durch ein malerisches Waldgebiet führte, was sich auf Grund der Nässe leider nicht fotografisch festhalten ließ. Dafür gibt es Beweisfotos von einer kleinen Crosseinlage, die kurz vor Freienbrink auf uns wartete. Straßenbauarbeiten zwangen uns dort zum Absatteln und zu einem kleinen Spaziergang. Aber auch der war halb so wild und zauberte uns eher ein mildes Lächeln auf die Lippen. Schließlich kamen nach gut 85 km „Spritztour“ alle wieder unversehrt und pannenfrei ans Ziel.

Der BSV AdW bedankt einmal mehr für den regen Zuspruch und freut sich bereits jetzt auf die nächste Runde mit Euch…! Jetzt und hier gibt es aber erst einmal die Fotos des heutigen Tages, die über folgenden Link abrufbar sind:  


Samstag, 15.2.2020

Athletiktest 2020

für den Berliner Radsportnachwuchs

 

 

Alle Jahre wieder werden kurz vor dem Beginn der Straßensaison die Berliner Radsportler der Altersklassen U 13 und U 15 auf ihre Fitness überprüft. Und heute war es wieder einmal soweit. Rund 60 Schülerinnen und Schüler folgten der Einladung des Marzahner RC 94 und des BSV AdW, die diesen sog. „Athletiktest“ gemeinsam organisiert und durchgeführt haben. Wie üblich startete der Mehrkampf zunächst mit dem Laufwettbewerb. Zu absolvieren galt es eine Strecke rund um die Ahrensfelder Berge, die für die älteren Jahrgänge auf 3 km und für die jüngeren auf 1,5 km ausgelegt war. Unmittelbar nach dem Zieleinlauf hieß es dann, schnell in die Turnhalle der Buschgrundschule, um nicht auszukühlen, denn die morgendlichen Temperaturen waren trotz des herrlichen Sonnenscheins noch durchaus frisch. In der Halle erfolgte sodann der athletische Teil. Auf dem Programm standen der umfangreiche Gerätezirkel, ein Gewandtheitslauf sowie der Schlussdreisprung. Nach rund drei Stunden waren alle Ergebnisse im Kasten. Für die Trainer und Betreuer der Vereine sowie des BRV werden sie im Hinblick auf die anstehende Saisonplanung noch einige wichtige Erkenntnisse liefern.

Axel Reetz war von den Resultaten seiner AdW-Schützlinge durchaus angetan. Athina Trommler, Onno Kirste und Conrad Schüler zeigten allesamt ordentliche Leistungen und gaben damit berechtigte Hoffnung, dass sie in diesem Jahr auch auf dem Rad erfolgreich sein werden.

Der Marzahner RC 94 und der BSV AdW haben sich sehr über den großen Zuspruch gefreut, den die heutige Veranstaltung hatte und beide Vereine bedanken sich zudem sehr herzlich bei allen Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben. Eine Bildergalerie mit zahlreichen Fotos ist über folgenden Link abrufbar: